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Transcendence

Transcendence ist der Versuch eine anspruchsvolle Botschaft mittels Mainstream zu erzählen. Am Regiestuhl für den US-amerikanischen Science-Fiction-Thriller nahm erstmalig der bekannte Kameramann Wally Pfister Platz, der sich für sein Regiedebüt kein leichtes Thema ausgesucht hat. Doch bei aller visueller Stimmigkeit bleibt die Botschaft dabei ein wenig auf der Strecke, daher ist dieser sehenswerte Film leider nicht ganz gelungen.

Blu-ray Cover

Transcendence, Rechte bei Universal Pictures

Transcendence ist eine überraschend anspruchsvolle und sehr behutsam erzählte Geschichte mit vielen Zwischentönen. Wer den Werdegang von Kameramann Wally Pfister und seine Zusammenarbeit mit Christopher Nolan kennt, weiß dass er keinen seelenlosen Actionkracher erwarten kann. Für Wally Pfister steht die Botschaft und die Überlegung, wieweit Technologie und Vernetzung führen können im Vordergrund. Gelungen ist ihm ein anspruchsvoller Science Fiction Film, der sehenswert ist, dessen Stärke vor allem in den Dialogen, den Schauspielern und seiner Botschaft liegt. Seine Schwäche liegt darin die Spannung hoch zu halten, es fehlt durchaus auch an überrachenden Wendungen.

Transcendence handelt von der Erschaffung eines vollkommen neuartigen Computersystems durch Dr. Will Caster (Johnny Depp), einem anerkannten Experten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, und seiner Frau Evelyn (Rebecca Hall). Diese Erfindung ist ein Elektronengehirn, das über menschliche Emotionen verfügt und selbstständig reflektieren kann. Doch eine Gruppe technikfeindlicher Extremisten will den Superrechner um jeden Preis verhindern und verübt ein Attentat auf Dr. Caster. Doch anstatt den Wissenschaftler zu stoppen, verhilft sie ihm damit erst zum Erfolg, denn Evelyn vollendet das Experiment. Sie verbindet das Gehirn des schwer verletzten Will mit dem Computer und lässt seinen Geist mit der Maschine verschmelzen. So entsteht ein hochintelligentes Wesen, das sich bald seiner ungeheuren Macht bewusst wird.

Transcendence wird im Bildformat 2,40:1 als Widescreen in High-Definition geboten. Der Ton wird auf Englisch und Deutsch in DTS-HD Master 7.1 geboten. Unter den Extas finden sich neben einem interessanten Making-of, die obligatorischen Trailer, sowie eine Bildergalerie, aber auch zahlreiche Interviews, z.B. mit Johnny Depp, Rebecca Hall, Morgan Freeman, Wally Pfister, Paul Bettany, u.v.m und die folgenden Featurettes: „Das Versprechen künstlicher Intelligenz“, „Die Gefahr künstlicher Intelligenz“, „Was ist Transzendenz?“.

Transcendence von Universal Pictures GmbH ist ab 28. August 2014 mit FSK 12 auf DVD und Blu-ray erhältlich. Wir haben die Blu-ray auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.

[review pros="

  • überzeugende Darsteller
  • anspruchsvoller Science Fiction Film
  • subtile Erzählweise mit Zwischentönen
  • die Geschichte wird visuell perfekt eingefangen

" cons="

  • schwacher Spannungsbogen
  • relativ langsames Erzähltempo
  • Action im letzten Drittel wirkt aufgesetzt

" score=71]

Transcendence ist der Versuch eine anspruchsvolle Botschaft mittels Mainstream zu erzählen. Am Regiestuhl für den US-amerikanischen Science-Fiction-Thriller nahm erstmalig der bekannte Kameramann Wally Pfister Platz, der sich für sein Regiedebüt kein leichtes Thema ausgesucht hat. Doch bei aller visueller Stimmigkeit bleibt die Botschaft dabei ein wenig auf der Strecke, daher ist dieser sehenswerte Film leider nicht ganz gelungen. [caption id="attachment_8381" align="alignleft" width="200"] Transcendence, Rechte bei Universal Pictures[/caption] Transcendence ist eine überraschend anspruchsvolle und sehr behutsam erzählte Geschichte mit vielen Zwischentönen. Wer den Werdegang von Kameramann Wally Pfister und seine Zusammenarbeit mit Christopher Nolan kennt, weiß dass er keinen seelenlosen Actionkracher erwarten kann. Für Wally Pfister steht die Botschaft und die Überlegung, wieweit Technologie und Vernetzung führen können im Vordergrund. Gelungen ist ihm ein anspruchsvoller Science Fiction Film, der sehenswert ist, dessen Stärke vor allem in den Dialogen, den Schauspielern und seiner Botschaft liegt. Seine Schwäche liegt darin die Spannung hoch zu halten, es fehlt durchaus auch an überrachenden Wendungen. Transcendence handelt von der Erschaffung eines vollkommen neuartigen Computersystems durch Dr. Will Caster (Johnny Depp), einem anerkannten Experten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, und seiner Frau Evelyn (Rebecca Hall). Diese Erfindung ist ein Elektronengehirn, das über menschliche Emotionen verfügt und selbstständig reflektieren kann. Doch eine Gruppe technikfeindlicher Extremisten will den Superrechner um jeden Preis verhindern und verübt ein Attentat auf Dr. Caster. Doch anstatt den Wissenschaftler zu stoppen, verhilft sie ihm damit erst zum Erfolg, denn Evelyn vollendet das Experiment. Sie verbindet das Gehirn des schwer verletzten Will mit dem Computer und lässt seinen Geist mit der Maschine verschmelzen. So entsteht ein hochintelligentes Wesen, das sich bald seiner ungeheuren Macht bewusst wird. Transcendence wird im Bildformat 2,40:1 als Widescreen in High-Definition geboten. Der Ton wird auf Englisch und Deutsch in DTS-HD Master 7.1 geboten. Unter den Extas finden sich neben einem interessanten Making-of, die obligatorischen Trailer, sowie eine Bildergalerie, aber auch zahlreiche Interviews, z.B. mit Johnny Depp, Rebecca Hall, Morgan Freeman, Wally Pfister, Paul Bettany, u.v.m und die folgenden Featurettes: "Das Versprechen künstlicher Intelligenz", "Die Gefahr künstlicher Intelligenz", "Was ist Transzendenz?". [box style="tip"]Transcendence von Universal Pictures GmbH ist ab 28. August 2014 mit FSK 12 auf DVD und Blu-ray erhältlich. Wir haben die Blu-ray auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.[/box] [review pros=" überzeugende Darsteller anspruchsvoller Science Fiction Film subtile Erzählweise mit Zwischentönen die Geschichte wird visuell perfekt eingefangen " cons=" schwacher Spannungsbogen relativ langsames Erzähltempo Action im letzten Drittel wirkt aufgesetzt " score=71]
Pros
Cons

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