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The Stand

Nachdem ein tödliches Virus 99 Prozent der Menschheit ausgelöscht hat, kämpfen die wenigen von der Katastrophe Verschonten in einer postapokalyptischen Welt ums Überleben, doch wie zu erwarten ist nicht nur die Natur eine Gefahr, sondern vor allem die restlichen paar Menschen, wobei sich hier die Frage stellt, ob wirklich alle menschlich sind? Es ist ein spannender Wettlauf gegen die Zeit und das Übernatürliche. Wer wird am Schluss die Oberhand gewinnen?

The Stand - Cover, Rechte bei Paramount Pictures

The Stand – Cover, Rechte bei Paramount Pictures

Auf einer abgelegenen Militärbasis wird am Project Blue geforscht, ein Projekt der biologischen Kriegsführung, besser bekannt unter seinem Spitznamen Captain Trips. Doch dieses läuft schief und so wird ein tödliches Virus freigesetzt. Es kommt zu einer Pandemie unvorstellbaren Ausmaßes, die fast die gesamte Menschheit in rasantem Tempo ausgelöscht. Ein markantes Zeichen ist, dass der Hals der betroffenen Personen anschwillt. Doch ein paar Menschen bleiben verschont, sind aus unerfindlichem Grund immun.

Wie zu erwarten, bricht nicht nur Chaos aus, sondern die übrig gebliebenen Menschen kämpfen um die verbleibenden Ressourcen und das Land, das sie als ihres betrachten. Schließlich scheint es so, dass sich die wenigen Überlebenden in den USA vor allem in zwei Lagern zusammenfinden. Zum einen gibt es  die etwas friedfertigeren Kleinstadtbewohne, die sich um die 108-jährige Abagail Freemantle (Whoopi Goldberg) scharen, die einigen von ihnen in einer Vision erschienen ist und ihre Anführer und Anhänger um sich schart, die versuchen in einer demokratisch geprägten Zone für Recht, Ordnung und eine Gemeinschaft zu sorgen, wobei diese auch sehr religiös angehacht ist.

Auf der anderen Seite ist Moral eher ein Fremdwort. Passenderweise finden sich die Anhänger des charismatischen, wie auch diabolischen Randall Flagg (Alexander Skarsgård), in Las Vegas ein. Dort geht es jedoch nicht mehr nur um Glückspiel, sondern es gibt Origen und ein Leben mit Brot und Spielen in einer Megastadt, in der diejenigen ein gutes Leben haben, die von Flagg auserwählt wurden. Er ist ein ziemlich brutaler und grausamer Typ mit magischen Kräften, der sich zu inszenieren weiß und von der Angst der Leute lebt. Und er hat Vorahnungen, die ihm seine Gegenspielerin, die alte Mutter Abagail, sowie ihre Gesandten zeigt.

Doch eines ist sicher, beide Seiten versuchen sich ein Bild der anderen zu machen und zu versuchen die andere Stadt zu Fall zu bringen. Die Zeit läuft und das letzte Gefecht steht kurz bevor.

Die Serie basiert auf dem Buch von Stephen Kings „The Stand“ von 1978, das den ewigen Kampf von Gut und Böse schildert, verkörpert durch die friedvolle Prophetin Mother Abagail und die unheilbringende Gestalt des Randall Flagg. Es ist eines von Kings Büchern mit der größten Wortzahl und umfasst über 1000 Seiten, sodass es nicht verwunderlich ist, dass es in einer Miniserie filmisch umgesetzt wurde. Bereits 1994 gab es die erste Miniserie für das Fernsehen, die mit 4 Episoden nach einem Drehbuch des Autors verfilmt wurde. Das nun vorliegende Remake erscheint als neunteilige Miniserie und wurde von Josh Boone entwickelt und inszeniert. Die abschließende Folge wurde von Stephen King selbst beigesteuert und mit einerm neuen Ende versehen.

Auf der DVD sind diese 9 Episoden auf 3 Discs zu finden. Zusätzlich gibt es das Bonusmaterial Ein Apokalyptisches Epos: Neuverfilmung von „The Stand“, ein Gag Reel und ein Wendecover. Die Serie dauert gesamt ca. 490 recht kurzweilige Minuten. Den Ton gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch in Dolgy Digital 5.1, die Untertitel sind zu den bereits aufgezählten Sprachen des Tons auch auf Holländisch, Norwegisch, Finnisch und Schwedisch verfügbar.

Der Cast spielt ziemlich überzeugend und  gut. Owen Teague als Harold Lauder ist ziemlich creepy, was aber durchaus passend, wenngleich teilweise fast schon ein wenig zu übertrieben ist. Im Gegensatz dazu wirkt Alexander Skarsgard als Randall Flagg sehr glaubwürdig. Er ist gleichzeitig interessant wie auch abstoßend und man kauft ihm die Manipulation der Menschen wundervoll ab. Etwas gestört hat uns im Cast einzig die Interpretation des Mülleimermanns, der uns zu verrückt und abgedreht war. Gesamt gesehen hat uns die Miniserie gefesselt und wir waren jedes Mal gespannt, wie es nun weitergeht, bis zum großen Finale, das ein wenig eigenwillig umgesetzt wurde.

Paramount Pictures hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

The Stand von Paramount Pictures ist ab 28. Oktober 2021 mit FSK 18 auf DVD und Blu-ray verfügbar.

 

85
%
Nachdem ein tödliches Virus 99 Prozent der Menschheit ausgelöscht hat, kämpfen die wenigen von der Katastrophe Verschonten in einer postapokalyptischen Welt ums Überleben, doch wie zu erwarten ist nicht nur die Natur eine Gefahr, sondern vor allem die restlichen paar Menschen, wobei sich hier die Frage stellt, ob wirklich alle menschlich sind? Es ist ein spannender Wettlauf gegen die Zeit und das Übernatürliche. Wer wird am Schluss die Oberhand gewinnen?
Pros
  • coole, spannende Serie
  • interessante Interpretation des Kampfes Gut gegen Böse
  • überzeugender Cast, gute Schauspieler
  • tolles Bild und guter Sound
  • Charaktere bekommen durch die Serie genug Platz
  • ein paar überraschende Wendungen
Cons
  • der Mülleimermann war enttäuschend
  • das Final war etwas überzogen
  • das Ende gefällt wohl nicht jedem

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