The Blackout Club

| 27. August 2019 | 0 Comments

Ich schleiche vorsichtig durch die Stadt und sehe die Monster, die mich zum Glück nicht sehen können. Ich muss nur leise sein, doch ich bin nicht alleine, denn meine Freunde vom Blackout Club sind ebenfalls hier und wir werden Plakate aufhängen, damit die Erwachsenen erkennen, was in unserer Stadt los ist. Ich höre ein Geräusch, aber ich sehe nichts. Ich schließe meine Augen, dann sehe ich das Monster. Ich laufe, laufe um mein Leben.

Game Cover

The Blackout Club, Rechte bei Question

The Blackout Club hat ein interessantes Setting und ist durchaus sehr atmosphärisch. Es geht um Kinder einer Stadt, die einer Bedrohung durch Monster ausgesetzt sind, während die Erwachsenen diese nicht sehen, sondern in einer Art tranceartigen Leben gefangen sind. So bekämpfen die Teenager die Monster auf ihre eigene Art. Leider wird dieser Storyansatz, der durchaus Potential hat, nicht weiterverfolgt, was durchaus eine Schwäche des Games ist.

The Blackout Club handelt von einer Gruppe von Teenagern, die ein schreckliches Geheimnis unter ihrer Stadt untersuchen. Jede Nacht stehen alle Bewohner der Stadt auf und schlafwandeln. Am Morgen wachen sie auf und erinnern sich nicht daran, wo sie waren oder was sie getan haben. Einige Teenager der Stadt wachen während ihrer Blackouts auf und finden sich im Wald oder auf Bahngleisen wieder, ohne zu wissen, wie sie dorthin kamen.

Als sie es ihren Eltern, Lehrern und der Polizei davon erzählen, winken diese nur ab, also nehmen sie die Dinge selbst in die Hand und gründen den Blackout-Club, um der Sache auf den Grund zu gehen. Jedoch lässt das kürzliche Verschwinden einer Freundin vermuten, dass das Schlafwandeln nicht nur seltsam, sondern geradezu tödlich sein könnte.

The Blackout Club hat ein gutes, aber sehr langes Tutorial, dafür lernt man die unterschiedlichsten Aspekte des Games kennen. Es dauert also eine Weile, bis man zum Blackout Club kommt und einzelne Missionen spielen kann. Die Gestaltung der Figur erfolgt erst danach. Da man Kinder spielt, sind beide Grundfiguren recht feminin geraten. Dazu kann man ein paar Anpassungen vornehmen und sich mit verschiedenen Kleidungstücken ausstaffieren.

The Blackout Club besitz ein recht klassisches Gameplay. Man schleicht durch die Stadt, um verschiedene Missionen zu erfüllen. Dazu interagiert man mit verschiedenen Objekten und Punkten innerhalb der Map. Man hat außerdem verschiedene Waffen und Ausrüstung, um leise zu sein, um für Ablenkung zu sorgen, zu Klettern oder auch zu fallen. Das wichtigste ist es, in Bewegung zu bleiben, seine Teammitglieder nicht aus den Augen zu verlieren und leise zu sein.

The Blackout Club hat eine atmosphärische Grafik. Sie ist zwar nicht sehr detailgetreu, aber durchaus passend und stimmungsvoll. Einzig die Bereiche unter der Erde sind ziemlich mau designt. Das wirkt nicht besonders überzeugend. Die Häuser selbst wirken etwas kahl, aber man ist sehr oft auf der Flucht, sodass man ohnehin kaum Zeit hat dort zu verweilen. Der Sound trägt durchaus zur düstere Atmosphäre bei und die Kreaturen werden gut umgesetzt.

The Blackout Club, ein Koop-Horrorgame in der Egoperspektive, wurde von Question entwickelt und veröffentlicht. Question ist ein kleines Indie Studio, welches im Jahr 2013 von Stephen Alexander und Jordan Thomas gegründet wurde. Mit ihrem ersten Game The Magic Circle hatten sie einen Achtungserfolg, mit ihrem zweiten Game The Blackout Club gelang ihnen der Durchbruch.

The Blackout Club von Question ist ab 30. Juli 2019 für Windows PC, PlayStation 4 und Xbox One erhältlich. Wir haben das Game auf der Xbox One mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
81 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
ein Game mit einem interessanten Ansatz
das Gameplay ist durchaus durchdacht
die Story ist im Ansatz recht gut
das Game ist ziemlich atmosphärisch
ein sehr ausführliches Tutorial
Negatives
die Grafik ist teilweise recht mau
die Story wird nicht konsequent verfolgt
ein sehr ausführliches Tutorial

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Category: Games, Xbox One

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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