Tales of Glory

| 23. Januar 2021 | 0 Comments

Tales of Glory von Romain Chastan ist ein Brettspiel für zwei bis fünf Spieler, in dem junge Abenteurer mit Schwert und Zaubertränken bewaffnet auf ihre eigenen Abenteuer ziehen, zu Ruhm und Ehre und natürlich um viele Prestigepunkte zu sammeln. Die comichaften, witzigen Zeichnungen stammen von Miguel Coimbra.

Tales of Glory, Rechte bei Board Game Box

Tales of Glory ist ein recht schnell erklärtes Spiel, welches sich auch schnell spielen lässt. Das Artwork ist recht bunt und witzig. Durch die verschiedenen Questkarten bleibt es auch von Partie zu Partie recht abwechslungsreich. Durch die verschiedenen Spielmechaniken ist das Spiel aber durchaus auch für jüngere Spieler geeignet.

Durch die unterschiedlichen Plättchen, welche zur Verfügung stehen und die verschiedene Voraussetzungen besitzen, wird das Spiel etwas unberechenbarer, außerdem bringen die Questkarten Schwung ins Spiel. Ein Manko ist, dass man zwar den anderen Spielern, eher unbeabsichtigt, Plättchen wegnehmen kann, aber im Grunde spielt m vor allem nebeneinander her. Was mir auch ein bisschen fehlt ist das Abenteuerfeeling, immerhin geht es um Helden, welche durch das Reich, welches wir auflegen, reisen und Monster besiegen.

Der Spielablauf wird vereinfacht dargestellt

Es gewinnt der Spieler, welcher nach 10 Runden die meisten Prestigepunkte erlangt hat. Jede Runde besteht aus mehreren Spielphasen. Erfahrene Spieler ziehen verdeckt drei Aufträge und versuchen diese zu erfüllen, um die Prestigepunkte zu erhalten.

Tales of Glory, Rechte bei Board Game Box

1.) Ein Pättchen erhalten
Im Geheimen wählen die Spieler ein Plättchen, sollten mehr als ein Spieler das selbe Plättchen wollen, kommt es zu einer Nachwahlphase. Wer das Plättchen mit der niedrigsten Nummer gewählt hat, bekommt am Ende der Phase die Erstspieler Marke.

2.) Ein Plättchen ausspielen
Jeder Spieler zahlt den Preis in Form von Kampfpunkten, Magiepunkten, Münzen oder Zaubertränken und legt das Plättchen in seinen Spielbereich. Dafür erhält er den abgebildeten Ertrag, darunter auch Prestigepunkte. Wer den Preis nicht zahlt, kann das Plättchen abwerfen. Auf bestimmten Plättchen ist eine Truhe abgebildet, die nur mit einem Schlüssel geöffnet werden können. Diese enthalten große Schätze.

3.) Vorbereitung für die nächste Runde
Eine gewisse Anzahl der nicht gewählten Plättchen der ersten Phase werden abgeworfen und der Bereich wieder aufgefüllt. Anschließend beginnt eine neue Runde.

Tales of Glory wurde von Romain Chastan entwickelt. Für den französischen Designer ist es sein erstes Brettspiel, welches beim Spiele Verlag Ankama erschienen ist.

Board Game Box hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Tales of Glory, ursprünglich von Ankama, erschien im November 2020 bei Board Game Box. Wir haben bei unserem Test mit 4 Spielern ungefähr 40 Minuten benötigt, exkl. Aufbau und Regel durchgehen, was ca. 15 Minuten gebraucht hat.
75 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
ein sehr buntes, witziges Brettspiel
die Auftragsplättchen sind nett
die Spielregeln sind recht einfach
die Spielmechaniken sind durchdacht
Negatives
man spielt eher nebeneinander her
es bleibt ein recht einfaches Spiel
es fehlt ein wenig das Abenteurfeeling

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Category: Brettspiele, Spiele

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About the Author ()

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

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