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Superman Special – Infinite Frontier

Superman Special – Infinite Frontier, ein Comicsammelband von Phillip Kennedy Johnson, ist der Finalband der berühmten Superman Reihe. Die neue Superman-Ära beginnt mit diesem Band. Jonathan Kent alias Superboy ist zurück im 21. Jahrhundert, doch die Wiedersehensfreude mit seinem Vater hält nicht lange an. In der Zukunft hat Jon erfahren wann und wie Superman sterben wird. Wird dann Jon zum neuen Superman?

Superman Special - Infinite Frontier

Superman Special – Infinite Frontier beantwortet die Frage, ob Jon zum neuen Superman wird, nicht vollständig. Auch Supermans Tod bekommt keine letztgültige Antwort. Jon weiß, dass Superman sterben wird und auch wann und wo. Er verbringt Zeit mit ihm, nicht nur um es womöglich zu verhindern, sondern auch, um die letzten Tage mit ihm zu verbringen.

Aber weder Supermans prophezeiter Tod, noch seine letzten Abenteuer werden der Legende von Superman gerecht. Es ist kein epischer letzter Kampf, keine spürbare Rettung des Universums. Es wirkt wesentlich banaler, von der Öffentlichkeit unbemerkt, ein Riss in einem entlegenen Winkel des Universums.

Superman ist schon öfters gestorben, meist in verschiedenen Elseworlds Geschichten, aber auch im Kampf gegen das Monster Doomsday, von Dan Jurgens in Superman #75 vom Jänner 1993. Auch noch früher, in einer Geschichte von Jerry Siegel namens Der Tod von Superman! aus Superman #149 von November 1961 oder in der berühmten Geschichte Was wurde aus dem Mann von Morgen? von Alan Moore Superman #423 und Action Comics #583 aus dem Jahr 1986, stirbt der Superheld.

Die Zeichnungen von Phil Hester sind nett, sehr dynamisch, aber der epischen Tragweite irgendwie nicht ganz angemessen. Seine Stärke liegt in der Dynamik, nicht unbedingt in den Emotionen seiner Figuren. Gerade die letzten Tage, die Jon bewusst als solche erlebt, während sein Vater diesen Umstand lange Zeit nicht kennt, verlangen nach emotionalen Zeichnungen.

Der Inhalt

Superman Special – Infinite Frontier (Action Comics #1029, Superman #29-#32) handelt davon, dass Superboy aus der Zukunft in die Gegenwart zurückgekehrt ist. Was er im 31. Jahrhundert erfuhr, hat ihn zutiefst schockiert, denn laut Geschichtsschreibung wird sein Vater Superman sterben. Sein Tod soll hier und jetzt stattfinden, als durch einen Dimensionsriss kriegerische Kreaturen aus einer anderen Wirklichkeit über die Erde herfallen.

Superman wurde von den beiden US-Amerikanern Jerry Siegel und Joe Shuster geschaffen und hatte seinen ersten Auftritt 1938 mit Action Comics #1 von DC Comics. Er stammt vom Planeten Krypton und lebt auf der Erde als Journalist Clark Kent, verheiratet mit der Reporterin Lois Lane. Er zählt zu den berühmtesten Superheld*innen der Erde und ist eine echte Comic-Ikone.

Dennoch stellen sich Vater und Sohn der Bedrohung, um die Welt zu retten, während sich in den Tiefen des Alls eine andere Gefahr erneut erhebt. Diese hat der Mann aus Stahl vor langer Zeit bekämpft und besiegt geglaubt. Der Comicband wurde von Phillip Kennedy Johnson geschrieben und von Phil Hester, sowie Scott Godlewski gezeichnet.

Die Comickünstler*innen

Das Comic wird vorwiegend durch den etwas minimalistischen Zeichenstil von Phil Hester geprägt. Es gelingt ihm die Geschichten auch mit wenigen Strichen zum Leben zu erwecken. Dabei sind seine Zeichnungen sehr dynamisch. Er legt eindeutig mehr Wert auf actionreiche Szenen, als auf die Emotionen der Figuren.

Der US-amerikanische Zeichner Phil Hester stammt aus Iowa und hat dort studiert, bevor er begonnen hat, als Comiczeichner tätig zu sein. Einer seiner ersten Arbeiten war für die Comicreihe The Flash von DC Comics. Er war auch der Zeichner für die Green Arrow Comics von Regisseur Kevin Smith. Nach längerer Zeit für Swamp Thing, hat er auch an der Superman Reihe von Comicautor Phillip Kennedy Johnson gezeichnet.

Phillip Kennedy Johnson ist ein US-amerikanischer Eisner-Award nominierter Comicautor und Musiker aus Baltimore. Er hat an Comics für DC, Marvel, BOOM! Studios, Archaia, IDW, Aftershock und Scout Comics geschrieben. Er ist der Schöpfer der Comicserien The Last God von DC Black Label und Last Sons of America. Außerhalb des Schreibens hat Johnson früher als Soldat, Trompeter, Komponist, Arrangeur und Lehrer gearbeitet.

Panini Comics hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Superman Special – Infinite Frontier ist ein Sammelband mit den deutschsprachigen Ausgaben der gleichnamigen US-amerikanischen Comicserie Superman von DC Comics. Der Sammelband wurde am 11. Jänner 2022 in deutscher Übersetzung bei Panini Comics herausgebracht.

71
%
Superman Special - Infinite Frontier beantwortet die gestellten Fragen, ob Jon zum neuen Superman wird bzw. wie Superman sterben wird, nicht vollständig. Das Comic ist auch kein großes Epos, wie es der Staffelübergabe von Clark an Jon würdig gewesen wäre, auch wenn die letzten Gespräche der beiden durchaus emotional, voller Liebe und Zuneigung sind. Dennoch spürt man keinen Schauder, man hat nicht das Gefühl, dass eine Ära endet.
Pros
  • Jon und Clarks letzte Gespräche sind voller Emotion
  • Jon akzpetiert sein Schicksal und gleichzeitig will er es verhindern
  • die Zeichnungen sind recht dynamisch
  • ein schönes Comic über Vater und Sohn
Cons
  • Phil Hesters Zeichnungen sind nicht gerade episch
  • man weicht Supermans Tod im Comic aus
  • die letzten Abenteuer wirken fast zu banal

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