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Superman Sonderband #1: Der Sohn von Superman

Superman Sonderband #1: Der Sohn von Superman von Peter J. Tomasi und Patrick Gleason handelt mehr von Superman in seiner Vaterrolle als von seinem Sohn, der sich erst damit abfinden muss, dass er zwar seine Superkräfte langsam beginnt zu entdecken, aber gleichzeitig sich hilflos fühlt, weil seine Eltern ihn zurückhalten, wenn er helfen will.

Superman Sonderband #1: Der Sohn von Superman, Rechte bei Panini Comics

Superman Sonderband #1: Der Sohn von Superman hat weniger seinen Sohn im Fokus, als vielmehr wie Superman als Vater ist. Wobei die Action bei dem Comic keinesfalls zu kurz kommt, immerhin legt sich der Eradicator mit Superman an, obwohl er zu Beginn auf der Seite von Superman zu stehen scheint und ihn und seine Familie sogar beschützt. Die Geschichte verläuft recht spannend, aber ich hätte mir doch gewünscht, dass die zwischenmenschliche Note, die Beziehung zwischen Vater und Sohn stärker im Mittelpunkt stehen würde.

Die Geschichte gibt dem Eradicator einen neuen Impuls. An sich gilt der Eradicator seit Action Comics #901 als vernichtet, aber der große Vorteil von DC Rebirth oder Nachteil ist ja, dass den Autoren alle Möglichkeiten offen stehen und sie uneingeschränkten Zugriff auf die Vergangenheit und Gegner ihrer Helden haben. Erstaunt hat mich am vorliegenden Sammelband, dass für Superman die Rolle des Vaters neu zu sein scheint, wobei mich das bei dem Alter des Kindes verwundert.

Superman Sonderband #1: Der Sohn von Superman (Superman #1-#6) handelt von Superman als Dad. Superman steht vor seiner größten Herausforderung, nämlich der Erziehung seines Sohns. Diese Aufgabe wird durch die erwachenden, aber instabilen Superkräfte seines Sprösslings nicht gerade leichter. Und zu allem taucht auch noch das kryptonische Superwesen Eradicator auf und will die menschliche Seite von Supermans Sohn auslöschen. Der Comicsammelband wurde von Peter J. Tomasi und Patrick Gleason geschrieben, sowie von Mick Gray und Patrick Gleason, mit Unterstützung von Jaime Mendoza und Doug Mahnke gezeichnet.

Superman Sonderband #1: Der Sohn von Superman ist grafisch durchaus nett, im klassischen Comicstil gehalten und daher bisschen weichgezeichnet. Der Fokus liegt eindeutig in den Actionsequenzen, wo die Panels gern auch mal aufgebrochen werden. In manchen Panels erinnert mich der Sohn von Superman an einen fröhlicheren Damien, weniger vom Verhalten als vom Aussehen her.

Der Eradicator wurde von Roger Stern erschaffen und hatte seinen ersten Auftritt in Action Comics Annual #2 von 1989. Er ist eine Mischung aus Humanoidem Wesen und kryptonischer Maschine und hat eine heilige Mission, als Bewahrer des kryptonischen Erbes und der Zukunft des Volkes von Krypton. Dabei geht er ziemlich kompromisslos vor und nichts oder niemand kann ihn von seiner Mission abbringen. Außer Superman!

Der US-amerikanische Comicautor Peter J. Tomasi war Stammautor der Green Lantern Corps Serie und der Batman & Robin Reihe. Er hat auch an den DC Comic Events The Blackest Night, Brightest Day und Forever Evil maßgeblich mitgearbeitet. Zuletzt hat er die serienübergreifende Story “The Final Days of Superman” geschrieben, und ist jetzt Stammautor bei der neuen Superman Serie von DC Rebirth.

Der US-amerikanische Comickünstler Patrick Gleason arbeitet hauptsächlich für DC Comics und zeichnete neben der Batman & Robin Serie für JLA, JSA, H-E-R-O, aber auch für den DC Comic Event Brightest Day, welcher zu den großen Events vor dem Relaunch zählte. Mit Robin: Son of Batman tratt er zum ersten Mal als Comicautor auf. Bei der neuen Superman Serie von DC Rebirth hat er mit Partnern die Funktion von Autor und Zeichner übernommen.

Superman Sonderband #1: Der Sohn von Superman ist ein Comic-Sammelband der deutschsprachigen Ausgaben der gleichnamigen US-Serie von DC Comics. Der Comic-Sammelband wird von Panini Comic herausgebracht und erscheint am 18. April 2017.

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Superman Sonderband #1: Der Sohn von Superman hat weniger seinen Sohn im Fokus, als vielmehr wie Superman als Vater ist. Wobei die Action bei dem Comic keinesfalls zu kurz kommt, immerhin legt sich der Eradicator mit Superman an, obwohl er zu Beginn auf der Seite von Superman zu stehen scheint und ihn und seine Familie sogar beschützt. Die Geschichte verläuft recht spannend, aber ich hätte mir doch gewünscht, dass die zwischenmenschliche Note, die Beziehung zwischen Vater und Sohn stärker im Mittelpunkt stehen würde.
Pros
  • dem Eradicator wird neuen Schwung verliehen
  • die Geschichte wird gut erzählt
  • Superman als Vater ist eine ungewohnte Rolle
  • dynamische Zeichnungen treiben die Geschichte voran
Cons
  • der Vater steht mehr im Mittelpunkt als der Sohn
  • teilweise zu sehr in die Länge gezogen

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