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Superman – Action Comics 1: Kryptons Erben

Superman – Action Comics 1: Kryptons Erben von Phillip Kennedy Johnson, mit den Zeichnungen von Daniel Sampere, ist der Beginn einer neuen Ära. Es ist ein Band mit einer großen Frage: Verlässt Superman für immer die Erde? Diese Frage wird dieser Band nicht beantworten, aber man erfährt, was zu dieser Frage führt.

Superman - Action Comics 1: Kryptons Erben

Superman – Action Comics 1: Kryptons Erben ist erfrischend, da in einer Zeit, in der viele Held*innen stark verjüngt werden und neue jugendliche Held*innen auf der Bildfläche erscheinen, das Alter thematisiert wird. Superman ist nicht mehr der Jüngste, nicht nur was seine über 80-jährige Comic-Geschichte betrifft, sondern auch wie er derzeit dargestellt wird.

Clark ist seit vielen Jahren verheiratet, hat einen Sohn, einen Teenager und hat wohl alles erlebt, was man als Superheld erleben kann. Nun wird er älter, sowie schwächer. Er hat nicht mehr die Kraft, die er in seinen 20ern hatte, doch er ist immer noch ein mächtiger Held. Nichtsdestotrotz spürt er, dass der Höhepunkt seiner Kraft vorbeigeht. Mit seinem Sohn Jonathan, der vor kurzem aus der Zukunft zurückkehrte, hat er außerdem einen Nachfolger.

Womöglich ist auch das einer der Gründe, warum er am Ende des Bandes aufbricht, um eine ganze Welt zu retten. Doch es ist nicht die Erde, sondern Warworld, eine Welt, aus der eine Verdammte stammt, die versucht hat ihn und seine Familie zu töten. Als würde er wissen, was ihn erwartet, wirkt Superman etwas seltsam distanziert, fast so als hätte er mit seinem Leben auf der Erde bereits abgeschlossen.

Die Zeichnungen von Daniel Sampere sind sehr gelungen, vor allem da er sich mit seinen düsteren Zeichnungen zurückhält. Die Bilder sind zwar durchaus actionreich, dramatisch und dynamisch, aber auch sehr freundlich und hell. Dennoch gibt es einige sehr düstere Zeichnungen von ihm, die aber gut mit den positiven Bildern von Superman harmonieren.

Der Inhalt

Superman – Action Comics 1: Kryptons Erben (Action Comics #1030–#1035) handelt davon, dass Superman als strahlender Held, seit vielen Jahren die Erde vor Gefahren beschützt, denen die Menschheit sonst schutzlos ausgeliefert wäre. Doch nun schwinden die Kräfte des Manns aus Stahl und könnten ihn ganz verlassen. Ausgerechnet in dieser Situation strandet ein Raumschiff, mit einer Gruppe Flüchtlingen von Warworld, der Gladiatorenwelt des außerirdischen Despoten Mongul auf der Erde.

Superman wurde von den beiden US-Amerikanern Jerry Siegel und Joe Shuster geschaffen und hatte seinen ersten Auftritt 1938 mit Action Comics #1 von DC Comics. Er stammt vom Planeten Krypton und lebt auf der Erde als Journalist Clark Kent, verheiratet mit der Reporterin Lois Lane. Er zählt zu den berühmtesten Superheld*innen der Erde und ist eine echte Comic-Ikone.

Wie es scheint, sind diese Flüchtlinge Überlebende von Supermans untergegangener Heimatwelt Krypton. Ihre Ankunft droht einen Krieg zwischen den Landbewohner*innen und dem Reich Atlantis auszulösen, da beide sich um die Ressourcen des gestrandeten Raumschiffs streiten. So muss sich ein geschwächter Superman seinem Freund Aquaman entgegenstellen. Noch ahnt er nicht, welche finsteren Pläne Mongul mit seinen Leuten tatsächlich verfolgt, indem er die Flüchtlinge entkommen ließ und zur Erde sandte. Der Comicband wurde von Phillip Kennedy Johnson geschrieben und von Daniel Sampere, Christian Duce gezeichnet.

Die Comickünstler*innen

Das Comic wird durch den dynamischen Zeichenstil von Daniel Sampere geprägt. Sein Zeichenstil ist ziemlich fokussiert und trotz weniger Striche ziemlich reduziert. Vor allem Superman gelingt ihm ziemlich gut. Er wirkt sehr in sich ruhend, womöglich, trotz der Krise etwas zu entspannt. Obwohl Sampere gerne düstere Szenen zeichnet, ist das Comic von vielen hellen Bildern durchsetzt, was gut zum strahlenden und positiv gestimmten Superman passt.

Der spanische Comiczeichner Daniel Sampere wurde mit seinen Arbeiten für Red Sonja und Vampirela bekannt und arbeitet für DC Comics an Justice League of America, Batgirl und an Justice League Dark mit. Der bekennende Fighting Video Games Fan war der Stammzeichner der Injustice Serie, welcher die Welt der Videogames erweitert.

Phillip Kennedy Johnson ist ein US-amerikanischer, Eisner-Award nominierter Comicautor und Musiker aus Baltimore. Er hat an Comics für DC, Marvel, BOOM! Studios, Archaia, IDW, Aftershock und Scout Comics geschrieben. Er ist der Schöpfer der Comicserien The Last God von DC Black Label und Last Sons of America. Außerhalb des Schreibens hat Johnson früher als Soldat, Trompeter, Komponist, Arrangeur und Lehrer gearbeitet.

Panini Comics hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Superman – Action Comics 1: Kryptons Erben ist ein Sammelband mit den deutschsprachigen Ausgaben der US-amerikanischen Serie Action Comics von DC Comics. Der Comic-Sammelband wurde am 15. März 2022 in deutscher Übersetzung herausgebracht, in einer Softcover Version und einer auf 444 Ausgaben limitierten Variant-Cover-Version.

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Superman - Action Comics 1: Kryptons Erben ist erfrischend, da es sich mit dem Älter werden von Superman beschäftigt. Mit seinem fast schon erwachsenen Sohn hat er jemanden, der bereit wäre, in seine Fußstapfen zu treten. Die Erde hat also einen Superman, und daher bricht er auf, um eine andere Welt zu retten.
Pros
  • sehr dynamische Zeichnungen
  • Supermans Alter wird thematisiert
  • es erklärt Supermans Aufbruch nach WarWorld
  • Superman ist wirklcih ein strahlender Held
Cons
  • Superman wirkt etwas resigniert
  • Supermans Motive werden nicht schlüssig erklärt
  • das letzte Heft ist zeichnerisch nicht gelungen

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