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Submerged: Hidden Depths

Ich steure das Boot durch die überflutete Ruinenlandschaft, vorbei an ehemaligen Autobahnknoten, Hochhäusern und Sehenswürdigkeiten. Ich finde Verbesserungen für mein Boot, angle nach Artefakten aus der Vergangenheit und erklettere improvisierte Leuchttürme. Trotz der schwarzen Pflanzen, herrscht hier Frieden. Ich spiele Submerged: Hidden Depths.

Submerged: Hidden Depths

Submerged: Hidden Depths ist ein Adventure, bei dem die*der Gamer*in die Geschwister Miku und Taku bei der Erforschung einer überfluteten Ruinenstadt begleitet. Dabei erklettert man alte Ruinen, auf der Suche nach dem Samen, um ihn wieder zur Blüte zu bringen.

Wer bereits den ersten Teil des Games gespielt hat, findet sich schnell zurecht. Es ist aber nicht notwendig ihn zu kennen, um das Game spielen zu können, schließlich ist der Story-Anteil im zweiten Teil noch geringer. Hat Miku im ersten Teil noch versucht ihren Bruder zu retten, so gilt es jetzt einfach nur die Stadt zu erforschen und die Pflanzen wieder zum Erblühen zu bringen.

Es hat sich kaum etwas verändert. Die Grafik ist schöner, die Welt ist größer, aber das Gameplay ist gleich. Weder können Miku und Taku sterben, noch gibt es Gefahren zu überwinden und man kann auch nicht von einem der Türme abstürzen. Es ist im Grunde ein bezaubernder Walking-Simulator, nur schöner, größer, umfangreicher als noch der erste Teil.

GAME & STORY

Submerged: Hidden Depths handelt davon, dass die Überlebenden verschwunden sind. Sie haben die Blumenkerne verwendet, um Energie zu gewinnen und dadurch haben sich die Pflanzen in schwarzes Holz verwandelt. Die Überlebenden sind fort. Miku und Taku suchen nun nach der Saat, um die Pflanzen zu retten.

Trailer – Submerged: Hidden Depths

Die Gamer*innen begeben sich auf Erkundungstour. Mit Artefakten aus der Vergangenheit, wie einer Registrierkasse oder einem Modell unseres Sonnensystems, kann ein kleines Freilichtmuseum ausgestattet werden. Das waren aber schon einige der wenigen Neuerungen. Die Geschichte der Stadt und der Überlebenden wird ebenfalls, wie im ersten Teil, mittels Piktogrammen erzählt.

GRAFIK & GAMEPLAY

Das Game ist grafisch schöner als der erste Teil. Immer wieder gibt es berührende, fast schon romantische Momente, in denen z.B. die Sonne untergeht oder Tiere zu bewundern sind. Manchmal wird es recht kitschig, wenn der Sonnenuntergang das Meer rötlich färbt.

Das Gameplay ist extrem übersichtlich. Die*der Gamer*in bewegt das Boot, dessen Ausbau den Turbo vergrößert, der sich wieder auflädt. Miku und Taku bewegen sich durch die Welt. Dafür braucht es keine Extrataste. Klettern, Springen, am Seil rutschen, etc. all das funktioniert automatisch, man muss sich nur bewegen. Einzig ab und an muss man mit einem Lift oder einem Objekt interagieren. Für das Game selbst benötigt man rund 3 bis 5 Stunden.

ENTWICKLER & PUBLISHER

Submerged: Hidden Depths, ein Action-RPG, wurde von Uppercut Games entwickelt und veröffentlicht. Das junge australische Indie-Game-Developer-Studio wurde von drei Veteranen der Gamesbranche im Jahr 2011 gegründet. Mittlerweile haben sie ein gutes halbes Dutzend Games entwickelt.

Uppercut Games hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Submerged: Hidden Depths von Uppercut Games erscheint mit PEGI 7 und wird 2022 u.a. für Xbox Series X, Xbox One, PlayStation 4 und PlayStation 5 erhältlich sein. Wir haben das Game auf einer PlayStation 5 getestet.

73
%
Submerged: Hidden Depths ist, wie der erste Teil, ein bezauberndes Adventure, eine Art Walking Simulator mit Booten und bei dem man Ruinen erklettert. Es gibt aber ein paar wenige Rätsel. Die Geschichte der Stadt und der Überlebenden wird, wie schon einmal, mit Piktogrammen erzählt. Gegenüber Teil Eins hat sich kaum etwas verändert, nur die zu erforschende Stadt ist größer und schöner geworden.
Pros
  • ein bezauberndes, schönes Erforschungsgame
  • durchaus für jüngere und Gelegenheitsgamer*innen geeignet
  • die unblutige Erkundung einer überfluteten Stadt
  • die Musik trägt viel zur ruhigen Atmosphäre bei
Cons
  • es hat sich gegenüber dem ersten Teil kaum etwas verändert
  • es gibt kaum eine echte Herausforderung
  • selbst das Klettern geschieht automatisch mit der Bewegung

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