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Sieben letzte Worte

Sieben letzte Worte ist ein weiterer Roman des Rundfunkredakteurs Franz Zeller über einen Kriminalfall für das Salzburger Ermittlerduo Franco Moll und Oberhollenzer. Diesmal wird während der Festspiel-Saison eine blutige Leiche aus dem Almkanal am Festungsberg geborgen. Aber auch privat stehen für Franco Moll aufregende Zeiten an. Doch niemand ahnt, dass sich daraus ein Spiel um Obsessionen und Leidenschaften entwickelt.

Buchcover

Franz Zeller, Rechte bei Droemer Knaur und © Peter Rigaud

Sieben letzte Worte besitzt eine fast poetische Sprache, die einen in ihren Bann zieht, durchwoben mit einem sehr feinen Humor, macht ihn das zu einem angenehmen Autor, welcher leicht und schwungvoll zu lesen ist. Gut gemacht ist auch dass Franz Zeller keine Leichenberge braucht um Spannung zu erzeugen. Die Tat an sich ist so drastisch eingebettet in das fast schon beschauliche Salzburg, das man unweigerlich mitfiebert. Das Thema der Obsession zieht der Autor dabei geschickt durch das ganze Buch, so auch in das Privatleben seiner Protagonisten. Mag manche Figur nicht gerade einfach sein, und eigentlich regelrecht unbequem, so wirkt dies nur umso authentischer und zeigt, was Franz Zeller für ein aufmerksamer Beobachter ist.

Sieben letzte Worte beginnt mit einer Leiche, einem leblose Körper der durch die Dunkelheit des Almkanals im Berg treibt und und dann durch die Strömung mit dem Kopf voran auf das riesige Wasserrad katapultiert wird. Wie lahme Schmetterlingsflügel fallen die Arme bei der Abwärtsfahrt über den blonden Kopf, während sie auf der Hinterseite des Wasserrades beim Anstieg wieder willenlos nach unten sinken. Damit beginnt für Franco Moll und Oberhollenzer eine Reise in die Welt von Obsessionen und Leidenschaften.

Sieben letzte Worte ist mittlerweile der dritte Salzburg-Krimi von Franz Zeller, welcher Germanistik und Anglistik in Salzburg und Oxford studiert hat. Bereits während des Studiums begann er als Rundfunkredakteur beim ORF in Salzburg zu arbeiten und wechselte später nach Wien und 2004 zum ORF-Sender Ö1, wo er als Wissenschaftsjournalist die Sendereihen Matrix und Digital.Leben betreut und moderiert. Salzburg hat er dennoch nicht ganz verlassen: Dort spielen seine Kriminalfälle rund um das Ermittlerduo Moll und Oberhollenzer.

Sieben letzte Worte von Franz Zeller wird vom Droemer-Knaur Verlag am 2. Mai 2014 herausgebracht.

[review pros="

  • schwungvolle Erzählung
  • Zeller braucht keine Blutorgie für Spannung und Dramatik
  • unbequeme aber interessante Charakter
  • Franz Zeller ist ein aufmerksamer Beobachter

" cons="

  • es werden manchesmal Klischees bedient
  • verliert sich einen Tick zu oft in Privates der Ermittler

" score=81]

Sieben letzte Worte ist ein weiterer Roman des Rundfunkredakteurs Franz Zeller über einen Kriminalfall für das Salzburger Ermittlerduo Franco Moll und Oberhollenzer. Diesmal wird während der Festspiel-Saison eine blutige Leiche aus dem Almkanal am Festungsberg geborgen. Aber auch privat stehen für Franco Moll aufregende Zeiten an. Doch niemand ahnt, dass sich daraus ein Spiel um Obsessionen und Leidenschaften entwickelt. [caption id="attachment_8194" align="alignleft" width="200"] Franz Zeller, Rechte bei Droemer Knaur und © Peter Rigaud[/caption] Sieben letzte Worte besitzt eine fast poetische Sprache, die einen in ihren Bann zieht, durchwoben mit einem sehr feinen Humor, macht ihn das zu einem angenehmen Autor, welcher leicht und schwungvoll zu lesen ist. Gut gemacht ist auch dass Franz Zeller keine Leichenberge braucht um Spannung zu erzeugen. Die Tat an sich ist so drastisch eingebettet in das fast schon beschauliche Salzburg, das man unweigerlich mitfiebert. Das Thema der Obsession zieht der Autor dabei geschickt durch das ganze Buch, so auch in das Privatleben seiner Protagonisten. Mag manche Figur nicht gerade einfach sein, und eigentlich regelrecht unbequem, so wirkt dies nur umso authentischer und zeigt, was Franz Zeller für ein aufmerksamer Beobachter ist. Sieben letzte Worte beginnt mit einer Leiche, einem leblose Körper der durch die Dunkelheit des Almkanals im Berg treibt und und dann durch die Strömung mit dem Kopf voran auf das riesige Wasserrad katapultiert wird. Wie lahme Schmetterlingsflügel fallen die Arme bei der Abwärtsfahrt über den blonden Kopf, während sie auf der Hinterseite des Wasserrades beim Anstieg wieder willenlos nach unten sinken. Damit beginnt für Franco Moll und Oberhollenzer eine Reise in die Welt von Obsessionen und Leidenschaften. Sieben letzte Worte ist mittlerweile der dritte Salzburg-Krimi von Franz Zeller, welcher Germanistik und Anglistik in Salzburg und Oxford studiert hat. Bereits während des Studiums begann er als Rundfunkredakteur beim ORF in Salzburg zu arbeiten und wechselte später nach Wien und 2004 zum ORF-Sender Ö1, wo er als Wissenschaftsjournalist die Sendereihen Matrix und Digital.Leben betreut und moderiert. Salzburg hat er dennoch nicht ganz verlassen: Dort spielen seine Kriminalfälle rund um das Ermittlerduo Moll und Oberhollenzer. [box style="tip"]Sieben letzte Worte von Franz Zeller wird vom Droemer-Knaur Verlag am 2. Mai 2014 herausgebracht.[/box] [review pros=" schwungvolle Erzählung Zeller braucht keine Blutorgie für Spannung und Dramatik unbequeme aber interessante Charakter Franz Zeller ist ein aufmerksamer Beobachter " cons=" es werden manchesmal Klischees bedient verliert sich einen Tick zu oft in Privates der Ermittler " score=81]
Pros
Cons

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