Sea of Solitude: The Director’s Cut

| 21. August 2021 | 0 Comments

Sea of Solitude: The Director’s Cut ist ein postapokalyptisches Märchen voller Einsamkeit, den Weiten des Ozeans und magischen Momenten. Kay, eine junge Frau, die mit inneren Dämonen ringt. begibt sich auf eine Reise durch die Finsternis. Mit dem Boot oder zu Fuß erkundet sie eine überflutete Stadt, begegnet fantastischen Monstern und entdeckt was es heißt ein Mensch zu sein.

Sea of Solitude: The Director’s Cut, Rechte bei Quantic Dream

Sea of Solitude: The Director’s Cut ist ein interessantes Game. Es spielt geschickt mit den dunklen Emotionen, die in uns stecken und erzählt die Story dramaturgisch sehr geschickt. Eine Besonderheit des Director’s Cut ist, dass die Dialoge überarbeitet wurden und die Story schön erzählt wird. Es ist eine Coming-of-Age Story, mit Mobbing, erster Liebe, Depressionen und vielem mehr.

Auch wenn die Levels unterschiedlich designt sind und schön mit den Farben abgestimmt wurden, so wiederholen sich leider die Aufgaben ein wenig, aber der Fokus liegt eindeutig auf der Story, weniger auf dem Gameplay. Und die Thematik ist definitiv nicht die eines Wohlfühlgames zum Ausspannen.

Sea of Solitude: The Director’s Cut versetzt den Gamer in ein berührendes Abenteuer, in dem man die Reise von Kay verfolgt, einer jungen Frau, die durch ihre Verzweiflung und Einsamkeit in ein Monster verwandelt wurde. In einer ebenso wunderschönen, wie auch verstörenden Welt gilt es, Kay auf ihrer Suche nach Ruhe und Frieden zu begleiten.

Indem sie metaphorische Kreaturen konfrontiert, welche qualvolle Emotionen heraufbeschwören, denen sich Kay stellen muss, lernt sie immer mehr über ihre Umgebung, aber noch viel wichtiger, über sich selbst. Aber wird diese Reise ausreichen, um Kay Frieden zu verschaffen und das Monster in ihr zu beruhigen?

Das Game folgt dem üblichen Gameplay eines Action Adventures. Man bewegt sich per Boot oder zu Fuß, interagiert mit verschiedenen Objekten und weicht vor allem Monstern aus. Die Spieldauer des Games beträgt ca. 5 bis 8 Stunden, je nach Geschick des Gamers, wobei der Schwierigkeitsgrad angenehm moderat ist.

Sea of Solitude: The Director’s Cut ist grafisch in einem leicht abstrakten Stil gehalten. Die einzelnen Levels sind farblich in sich sehr stimmig. Das Game wurde auch sehr schön vertont, die Sprecher für den Director’s Cut wurden gut gewählt.

Sea of Solitude: The Director’s Cut, ein Action Adventure, wurde vom deutschen Indie Studio Jo-Mei entwickelt, als Publisher fungiert Quantic Dream. Das Studio wurde im Jahr 2009 von Cornelia Geppert und Boris Munser gegründet und sie konnten mit Sea of Solitude ihren bisher größten Erfolg feiern.

Quantic Dream ist ein französischer Videogameentwickler, welcher auch für die Filmindustrie arbeitet und wurde 1997 gegründet. Vor allem mit Heavy Rain und Beyond:Two Souls, welche beide in einer Collection enthalten sind, wurde Quantic Dream bekannt.

Quantic Dream hat uns ein Rezensionsexemplar des Games für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Sea of Solitude: The Director’s Cut von Quantic Dream ist seit 04. März 2021 für die Nintendo Switch mit PEGI 12 erhältlich. Wir haben das Game auf einer Nintendo Switch getestet.
86 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
zum Teil sehr schöne Zwischensequenzen
die Geschichte wird dramaturgisch geschickt erzählt
die Sprecher wurden sehr gut gewählt
die etwas abstrackte Grafik ist recht schön
Negatives
kein Game, um sich zu entspannen
die Aufgaben wiederholen sich leider
das Gameplay kann nicht mit der Story mithalten

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Category: Games, Nintendo Switch

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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