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Order of Battle: World War II

Meine Truppen marschieren in Richtung Front. Der Feind hat einen Durchbruch geschafft und ich muss diesen Einfall stoppen und zum Gegenangriff übergehen. Mit Sorge betrachte ich meinen Nachschub. Sollte es mir nicht gelingen, die feindlichen Truppen zurückzuwerfen, bricht meine Front zusammen. Ich spiele Order of Battle: World War II.

Order of Battle: World War II

Order of Battle: World War II ist ein rundenbasierendes Strategiegame, bei dem man sich durch zahlreiche Schlachten kämpfen muss. Es bietet verschiedene, gelungen Ansätze, wie den Nachschub oder die Wahl, ob man auf spezialisierte Einheiten oder auf viele Einheiten setzt. Leider sind nicht alle Szenarien gut designt und auch die feindlichen U-Boote, innerhalb sehr spannender Flottenschlachten, sind etwas übermächtig.

Die Zerstörung der gegnerischen Versorgungslinie, Kesselschlachten und die Isolation der feindlichen Truppen sind gute Strategien, die auch für einen Sieg benötigt werden. Aber man muss durchaus überlegt vorgehen, da man seine Kerneinheiten, innerhalb der Kampagne von Schlacht zu Schlacht mitnimmt.

Sehr interessant finde ich das Versorgungssystem. Wenn die Einheiten nicht genügend Nachschub erhalten, büßen sie stark an Effizienz ein. Das sorgt dafür, dass man auch strategische Ziele einnehmen muss und nicht nur die feindlichen Kräfte angreifen kann.

GAME & STORY

Das Strategiegame bietet im Kern die Blitzkrieg-Kampagne. Darin übernimmt der*die Gamer*in die Kontrolle der Deutschen Wehrmacht und Luftwaffe. Die Kampagne beginnt mit der Eroberung Polens. Es folgen die Niederlage der französisch-britischen Allianz an der Westfront, die Invasion der Sowjetunion und letztendlich der Angriff auf Moskau im Jahr 1941.

Trailer – Order of Battle: World War II

Am 1. September 1939 marschieren deutsche Streitkräfte, unter dem Vorwand der Rückeroberung von Danzig, in Polen ein. Frankreich und Großbritannien wollen ihre diplomatischen Abkommen und das Kräftegleichgewicht in Europa schützen und erklären Deutschland somit den Krieg. Diese Folge von Ereignissen leitet den verheerendsten Krieg ein, den die Welt je gesehen hat: den Zweiten Weltkrieg.

GRAFIK & GAMEPLAY

Das Game ist grafisch durchaus ansprechend. Im Menü und den Zwischensequenzen wird ein historischer Ansatz bemüht. Die Schlachtfelder sind ziemlich detailreich gestaltet. Sehr schön sind auch die verschiedenen Einheiten, die man dabei gut unterscheiden kann.

Das Gameplay ist recht komplex, wie es für ein rundenbasierendes Strategiegame durchaus üblich ist. Neben mehr als 200 Einheiten gibt es auch ein Versorgungssystem, welches eine wichtige Rolle spielt, denn es kann die Effizienz der Einheiten direkt beeinflussen. So ist es keine kluge Idee, eine vom Gegner besetzte Insel ohne eigene Versorgungsschiffe anzugreifen. Für die Kampagne benötigt man rund 10 bis 12 Stunden.

ENTWICKLER & PUBLISHER

Order of Battle: World War II, ein rundenbasierendes Strategiegame, wurde von The Artistocrats entwickelt und von Slitherine veröffentlicht. Das belgische Studio The Artistocrats wurde 2012 gegründet. Ihr Fokus liegt dabei auf klassischen Wargames, kombiniert mit modernen Grafik-, Sound- und Animationsstandards.

Der für seine Wargames bekannte Publisher Slitherine wurde im Jahr 2010 in London gegründet. Im Laufe der Jahre hat der Publisher Hunderte von Games, vor allem Strategiegames veröffentlicht. Nur wenige Games wurde dabei auf Konsolen veröffentlicht. Von ihnen stammt auch Legends of War.

Slitherine hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Order of Battle: World War II von Slitherine erscheint mit USK 12 und ist seit 23. Juni 2021 u.a. für Xbox One und PlayStation 4 erhältlich. Wir haben das Game auf einer Xbox One getestet.

78
%
In diesem Game kämpft man in Schlachten. Es bietet verschiedene, gelungene Ansätze, wie den Nachschub oder die Wahl, ob man auf spezialisierte Einheiten oder auf viele Einheiten setzt. Leider sind nicht alle Szenarien gut designt und auch die feindlichen U-Boote sind etwas übermächtig.
Pros
  • ein gelungenes Nachschubssystem
  • es gibt sehr viele unterschiedliche Einheiten
  • man wird bei den Schlachten durchaus gefordert
Cons
  • Anfängerfehler rächen sich im Verlauf der Kampagne
  • feindliche U-Boote sind etwas zu stark
  • einige Szenarien sind extrem glücksabhängig

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