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Monika #2: Vanilla Dolls

Monika #2: Vanilla Dolls von Thilde Barboni und Guillem March ist die Fortsetzung der komplizierten Beziehung der Video- und Performancekünstlerin Monika mit ihrer bis vor kurzem noch untergetauchten Schwester Erika. Während Band 1 damit geendet hat dass Monika ihre Performance plant, beginnt Band 2 mit Monikas Entlassung aus dem Gefängnis.

Comic Cover - Monika #2: Vanilla Dolls, Rechte bei Panini Comics

Monika #2: Vanilla Dolls, Rechte bei Panini Comics

Monika #2: Vanilla Dolls beginnt überraschend und man erfährt einiges über das, was zwischen Band 1 und Band 2 geschehen ist. Epson ist mittlerweile Innenminister, Erika dient noch immer der mysteriösen sektenartigen Brigade Crucis und Monika ist wild entschlossen herauszufinden was mit ihrer Schwester geschehen ist. Doch ihre Bemühungen fruchten kaum und auch der Leser bleibt eher verwirrt zurück. Erikas Erweckungserlebnis wird nicht offenbart, generell bleiben die genauen Motive der Brigade Crucis ziemlich im Verborgenen.

Der Gedanke des Konflikts zwischen den beiden Schwestern und Monikas Liebe zu Theos Schöpfung ist gelungen, man hätte nur die Gelegenheit gebraucht die Geschichte zu erzählen, dazu hätte es aber noch einen dritten Band gebraucht. Die Erotik wirkt in Band 2 wesentlich natürlicher. Der Zeichner Guillem March setzt mit seinen für jede Szene sehr unterschiedlichen Farben, durchaus gelungene Akzente.

Monika #2: Vanilla Dolls ist ein Thriller voller Erotik, Kunst, Kybernetik und Terrorismus. Aber es ist auch die Geschichte zweier Schwestern, Monika und Erika, die ganz unterschiedliche Wege eingeschlagen haben. Während Monika nach einem Gefängnisaufenthalt mit den Vanilla Dolls auf der Bühne steht, ist sie verletzlicher denn je, nur hinter einer Maske aus Make-up verborgen. Doch auch die Brigade Crucis und Erika fordern weiter ihren Tribut mit ihren wirren Träumen von einem neuen Okzident. Selbst Monikas Mitstreiter Theo, der immer auf ihrer Seite steht, kann sich dem nicht mehr entziehen und er gerät zwischen die Fronten.

Monika #2: Vanilla Dolls wurde von Thilde Barboni geschrieben und von Guillem March gezeichnet. Die belgische Autorin Thilde Barboni ist Übersetzerin und Autorin von Erzählungen und Romanen, die vor allem in Belgien, Frankreich und der Schweiz veröffentlicht wurden. Guillem March ist der Zeichner des Comics und stammt eigentlich aus Spanien. Zunächst arbeitet er für den spanischen Eros Comix Verlag, bevor der bei DC für Batman oder auch die Gotham City Sirens zeichnete. Zuletzt arbeitete er an der Justice League Dark, Erde 2: World‘ End und Marvels Wolverines.

Monika #2: Vanilla Dolls wird von Panini Comics in deutscher Übersetzung herausgebracht. Der Band erschien im September 2015 als Hardcover.
71 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
eine gelungen Mischung aus Erotik und Thriller
die Story hat gute und interessante Ansätze
die pastellartigen Zeichnungen setzen gelungene Akzente
Negatives
Entwicklung der Story nicht so gelungen
die Motivationen der Brigade Crucis bleibt zu verschwommen
Erika zu einseitig dargestellt, ihr fehlt Tiefe
Monika #2: Vanilla Dolls von Thilde Barboni und Guillem March ist die Fortsetzung der komplizierten Beziehung der Video- und Performancekünstlerin Monika mit ihrer bis vor kurzem noch untergetauchten Schwester Erika. Während Band 1 damit geendet hat dass Monika ihre Performance plant, beginnt Band 2 mit Monikas Entlassung aus dem Gefängnis. [caption id="attachment_19024" align="alignleft" width="200"] Monika #2: Vanilla Dolls, Rechte bei Panini Comics[/caption] Monika #2: Vanilla Dolls beginnt überraschend und man erfährt einiges über das, was zwischen Band 1 und Band 2 geschehen ist. Epson ist mittlerweile Innenminister, Erika dient noch immer der mysteriösen sektenartigen Brigade Crucis und Monika ist wild entschlossen herauszufinden was mit ihrer Schwester geschehen ist. Doch ihre Bemühungen fruchten kaum und auch der Leser bleibt eher verwirrt zurück. Erikas Erweckungserlebnis wird nicht offenbart, generell bleiben die genauen Motive der Brigade Crucis ziemlich im Verborgenen. Der Gedanke des Konflikts zwischen den beiden Schwestern und Monikas Liebe zu Theos Schöpfung ist gelungen, man hätte nur die Gelegenheit gebraucht die Geschichte zu erzählen, dazu hätte es aber noch einen dritten Band gebraucht. Die Erotik wirkt in Band 2 wesentlich natürlicher. Der Zeichner Guillem March setzt mit seinen für jede Szene sehr unterschiedlichen Farben, durchaus gelungene Akzente. Monika #2: Vanilla Dolls ist ein Thriller voller Erotik, Kunst, Kybernetik und Terrorismus. Aber es ist auch die Geschichte zweier Schwestern, Monika und Erika, die ganz unterschiedliche Wege eingeschlagen haben. Während Monika nach einem Gefängnisaufenthalt mit den Vanilla Dolls auf der Bühne steht, ist sie verletzlicher denn je, nur hinter einer Maske aus Make-up verborgen. Doch auch die Brigade Crucis und Erika fordern weiter ihren Tribut mit ihren wirren Träumen von einem neuen Okzident. Selbst Monikas Mitstreiter Theo, der immer auf ihrer Seite steht, kann sich dem nicht mehr entziehen und er gerät zwischen die Fronten. Monika #2: Vanilla Dolls wurde von Thilde Barboni geschrieben und von Guillem March gezeichnet. Die belgische Autorin Thilde Barboni ist Übersetzerin und Autorin von Erzählungen und Romanen, die vor allem in Belgien, Frankreich und der Schweiz veröffentlicht wurden. Guillem March ist der Zeichner des Comics und stammt eigentlich aus Spanien. Zunächst arbeitet er für den spanischen Eros Comix Verlag, bevor der bei DC für Batman oder auch die Gotham City Sirens zeichnete. Zuletzt arbeitete er an der Justice League Dark, Erde 2: World‘ End und Marvels Wolverines. [box style="tip"]Monika #2: Vanilla Dolls wird von Panini Comics in deutscher Übersetzung herausgebracht. Der Band erschien im September 2015 als Hardcover.[/box] [rwp-review id="0"]
Pros
Cons

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