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Maximum Apocalypse – Grundspiel

Maximum Apocalypse – Grundspiel von Mike Gnade ist ein kooperatives Kartenspiel für 1 bis 6 tapfere Überlebende. In dem Spiel schlüpft man in die Rolle von Überlebenden einer Apokalypse und gemeinsam kämpft man um sein Überleben, gegen Gefahren wie Roboter, Mutanten, Aliens oder Zombies, wobei jeder Überlebenskampf anders gestaltet ist.

Maximum Apocalypse – Grundspiel ist ein interessantes und recht schnelles Spiel. Durch die Vielzahl der Missionen, der unterschiedlichen Arten von Gegnern und verschiedenen Bossmonstern, bleibt auch der Wiederspielwert recht hoch. Es gibt sogar die Möglichkeit einer Hardcore-Variante, wobei bereits die Standard-Version recht schwer ist. Man wird durchaus gefordert, aber das Spiel ist nicht unfair.

Es gilt gleichzeitig den Hunger zu bekämpfen, sich gegen eine Horde von Gegnern zu erwehren und auch noch das Missionsziel zu erreichen. Ist einem das vorliegende Spielmaterial zu wenig, gibt es auch noch einige Erweiterungen, welche neue Gegner, neue Missionen und neue Bossmonster beinhalten. Ein Vorteil des Spiels ist auch, dass es sich mit rund 60 bis 90 Minuten recht schnell spielen lässt.

Die Spielmechaniken sind durchdacht und trotz der relativ kleinen Schachtel gibt es viel Material und mit einem Suchtableau und verschiedenen Markern, die durchaus sinnvoll sind, bleibt es dennoch übersichtlich. Es macht auch Spaß die Welt selbst zu erkunden. Es gibt genügend unterschiedliche Gebiete, wobei ich mich dabei schon auf die Erweiterungen freue.

Sehr atmosphärisch ist das comicartige, sehr stimmungsvolle Design. Die Apokalypse verliert dadurch zwar nicht ihren Schrecken, aber man bekommt einen gewissen gefilterten Touch geliefert und die einzelnen Gegner- oder Charakterkarten stecken voller kleiner Details. Etwas schade fandeich aber, dass die Charaktere nur Aufsteller und keine Figuren sind.

Der Spielablauf wird vereinfacht dargestellt

Zu Beginn wird eine der 13 Missionskarten ausgewählt und die Spieler gewinnen, wenn sie die Mission erfüllen. Jeder Spielzug läuft wie folgt ab:

1. Brut: Man würfelt und verteilt Gegnermarker auf das aufgedeckte Gebiet.

2. Überlebenskarte: Man zieht 2 Karten von seinem Stapel, wenn man keine Karte mehr ziehen kann, stirbt man.

3. Aktionen: Man führt 4 Aktionen in beliebiger Reihenfolge aus:

  • Bewegung um 1 Feld
  • Überlebenskarte ziehen
  • Karte spielen
  • Kartenaktion ausführen
  • Suchkarte ziehen

Zusätzlich hat man auch freie Aktionen, wie Handkarten abwerfen, Suchkarten mit anderen Spielern handeln, Missionsaktionen durchführen.

4. Hunger: Man erhöht seinen Hunger um 1. Sobald man Stufe 6 erreicht hat, dreht man seine Charakterkarte um. Man ist dann wesentlich schwächer und nimmt, falls man kein Essen zu sich nimmt, immer mehr Schaden.

5. Zugende: Am Ende des Zuges greifen alle Gegner vor einem an und der nächste Spieler ist am Zug.

Man spielt so lange, bis man das Missionsziel erfüllt hat, oder alle Spieler gestorben sind.

Uns hat vor allem die Abwechslung durch die vielen Missionen gut gefallen, sowie dass die Spielmechaniken leicht und schnell verständlich sind und man gut mit seinen Karten haushalten muss. Ein bisschen dünn ist das Regelheftchen ausgefallen, da gab es dann doch die eine oder andere Frage.

Maximum Apocalypse – Grundspiel wurde von Mike Gnade entwickelt und von Gustav Rangmar illustriert. Der amerikanische Spieleerfinder Mike Gnade ist Gründer und Chefdesigner von Rock Manor Games und hat weit mehr als ein Dutzend verschiedener Brettspiele entworfen, darunter The Few and Cursed – Eine Handvoll Verdammte oder Einspruch! Duell der Anwälte.

Grimspire hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Maximum Apocalypse – Grundspiel, ursprünglich von Rock Manor Games, erschien im September 2020 bei Grimspire. Wir haben bei unserem Test mit 3 Spielern ungefähr 60 bis 90 Minuten benötigt, exkl. Aufbau und Regel durchgehen, was ca. 15 Minuten gebraucht hat.

80
%
Maximum Apocalypse - Grundspiel ist ein interessantes und recht schnelles Spiel. Durch die Vielzahl der Missionen, der unterschiedlichen Arten von Gegnern und verschiedenen Bossmonstern, bleibt auch der Wiederspielwert recht hoch. Es gibt sogar die Möglichkeit einer Hardcore-Variante, wobei bereits die Standard-Version recht schwer ist. Man wird durchaus gefordert, aber das Spiel ist nicht unfair.
Pros
  • die Spielmechanik ist komplex, aber verständlich
  • das Artwork ist äußerst atmosphärisch
  • der Wiederspielwert ist sehr hoch
  • die Herausforderung ist auf jeden Fall gegeben
Cons
  • das Regelheftchen ist etwas kurz
  • man hat nicht besonders viele Möglichkeiten
  • durch die Karten ist es ziemlich glücksanfällig

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