John Constantine – Hellblazer 1

| 6. Juni 2021 | 0 Comments

John Constantine – Hellblazer 1 von Simon Spurrier und Kat Howard erzählt die Abenteuer von John Constantine nach der magischen Apokalypse. Er findet sich in einer Welt wieder, die er kaum erkennt und scheint ein paar Jahre weg gewesen zu sein. Die einzige Konstante, der er sich sicher sien kann ist, dass MAgie immer einen Preis verlangt. Mit diesem Band beginnt eine neue Serie des kettenrauchenden Antihelden und Zynikers.

John Constantine – Hellblazer 1 - Cover, Rechte bei Panini Comics

John Constantine – Hellblazer 1 – Cover, Rechte bei Panini Comics

John Constantine – Hellblazer 1  beginnt mitten im Chaos. Als Neuleser kennt man sich zunächst gar nicht aus und es werden ein paar Anspielungen gemacht, die einem leider nichts sagen. Für Fans der Reihe ist es hingegen ein guter Einstieg in eine neue Geschichte, die an bereits geschehene Ereignisse anknüpft und kaum Charaktere vorstellt. Die erste Geschichte Die beste Version von dir ist eine Anknüpfung an die magische Apokalypse und dreht sich stark um Tim Hunter. John kennt den Magier, wie er einst war, doch jetzt hat er es mit einer jungen Version von ihm zu tun, wobei er einige Jahre weg gewesen zu sein scheint. So ist er einsamer denn je.

In diesem schönen grünen Land widmet sich K-Mag und den Young G und ist, meiner Meinung nach die stärkste Geschichte in diesem Band. Constantine lernt den stummen, jungen Mann Noah und die Türsteherin Nat kennen. Sie versuchen seltsamen Ereignissen im Park auf die Spur zu kommen, bzw. einem alten Mann, der irgendetwas mit William Blake zu tun zu haben scheint. Doch K-Mag und seine Leute stehen Constantine immer wieder im Weg, verstehen nicht wie er arbeitet.

In der Story, Saubere Tricks, die sich optisch wesentlich von den anderen Geschichten unterscheidet, hat es John Constantine mit einem zu ihm sehr gegensätzlichen Magier zu tun, der sich Tommy Willowtree nennt und meint ein Fan von John Constantine zu sein und vom ihm lernen zu wollen. Dabei treffen immer wieder zwei sehr unterschiedliche Welten aufeinander, wobei beide durchaus ein ähnliches Ziel verfolgen.

Still, die letzte Story spielt im Krankenhaus, in dem Noahs Mutter liegt. Er bemerkt eine junge Frau und beobachtet einen seltsamen Mord. So bittet er Constantine um Hilfe, der sich der Sache annimmt und eine einfache Lösung findet.

John Constantine – Hellblazer 1 (The Sandman Universe Presents Hellblazer 1, John Constantine: Hellblazer 1-6 und Books of Magic 14) bietet neue Fälle des okkulten Detektivs im Black Label von DC. In diesem ersten Band muss sich Constantine in einer neuen Welt zurechtfinden und seltsamen Ereignissen auf die Spur kommen. Er lernt neue Leute kennen, stolpert über alte Bekannte und lernt einige andere Magier kennen, wobei die unterschiedlichen Geschichten, wie es im Moment scheint, nur wenig miteinander zu tun zu haben scheinen. Diese neue Serie wurde von Simon Spurrier und Kat Howard geschrieben und von Aaron Campbell, Matías Bergara, Marcio Takara, Tom Fowler, sowie Craig Taillefer gezeichnet.

John Constantine wurde von Alan Moore mit Steve Bissette und John Totleben erschaffen und hatte seinen ersten Auftritt in der US-Comic Serie Swamp Thing (vol. 2) #37 im Juni 1985. Bereits im Jänner 1988 erhält er seine eigene Serie Hellblazer, die 300 Ausgaben erreicht, bevor sie mit Constantine #1 in das neue DC Universum überführt wurde. Neben Green Latern ist John Constantine der einzige DC Charakter, dessen Geschichte beim großen Relaunch The New 52 nicht neu gestartet, sondern übernommen und weitererzählt wurde.

Der britische Comicautor Simon „Si“ Spurrier hat bereits für alle großen Comicverlage geschrieben und war auch Art Director bei BBC. Seine Karriere als Comicautor begann beim britischen Verlag 2000 AD. Er hat schon für die Comicreihe Star Wars: Dr. Aphra geschrieben. Bekannt wurde er vor allem für seine Arbeiten bei der Judge Dredd Serie. Mit The Dreaming wurde er zum zentralen Autor des neuen Sandman-Universums. Er hat auch einige Romane, Krimis und Fantasy-Bücher zu Warhammer geschrieben.

Matías Bergara lebt und arbeitet in Uruguay. Er hat bereits bei der unabhängigen Serie Coda mit Simon Spurrier zusammengearbeitet und für die Zeichnungen für dieses Comic wurde er für den Eisner-Award nominiert. Bekannt ist er auch durch die Zeichnungen der Comics zur TV-Serie Sons of Anarchy. Des Weiteren hat er auch für Supergirl, Bombshells und Amarican Vampire gezeichnet.

Panini Comics hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

John Constantine – Hellblazer 1 ist ein Comic-Band mit der deutschsprachigen Ausgabe der US-amerikanischen Comics The Sandman Universe Presents Hellblazer 1, John Constantine: Hellblazer 1-6 und Books of Magic 14 von DC Comics, welches unter Black Label erschienen ist. Das Comic wird von Panini Comics in deutscher Übersetzung herausgebracht und erschien am 17. November 2020.
74 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
einige interessante Charaktere
John Constantine ist zynisch wie eh und je
man versucht ein jüngeres Publikum anzusprechen
einige Mysterien, mit denen es die Charaktere zu tun haben
Witz und Düsterheit vereint
Negatives
die Zeichnungen sind teilweise sehr unterschiedlich
es gibt kaum Zusammenhang zwischen den Geschichten
für Neuleser nur bedingt geeignet
man hätte den Storys mehr Zeit geben können

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Category: Comics

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Ich spiele schon immer gerne Spiele und lese gerne, wobei die Leidenschaft mit Brettspielen und Bilderbüchern schon in frühen Kindesjahren begann, sich dann zu erwachseneren Büchern und PC Games erweiterte, bis dann auch Filme und XBox Games dazu kamen. Außerdem mache ich gerne Musik, widme mich Pen&Paper Rollenspielen und besuche gerne Theater und Konzerte.

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