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Harley Quinn – Die Heldin von Gotham

Harley Quinn – Die Heldin von Gotham ist die neue Comicserie über die ehemalige Psychiaterin Harleen Quinzel. Die Serie wurde von der Autorin Stephanie Phillips und dem Zeichner Riley Rossmo gestaltet. Die ehemalige Geliebte des Jokers wagt den Neuanfang in Gotham und will Wiedergutmachung für ihre früheren Missetaten an der Seite des Clownprinzen leisten. Leicht durchgeknallte und durchaus witzige Abenteuer erwarten die Leserschaft.

Harley Quinn - Die Heldin von Gotham

Die Handlung der Serie dreht sich um Harley Quinn, die versucht, ihr Leben neu zu ordnen, nachdem sie sich von ihrem langjährigen Freund und Partner, dem Joker, getrennt hat. Sie versucht, ihre Karriere als Superschurkin zu verbessern und sich als unabhängige Kämpferin zu etablieren, während sie gleichzeitig versucht, ihre Beziehungen zu alten Freunden zu reparieren und ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.

Die Serie überzeugt mit ihrem humorvollen Ton, die durchaus interessante Darstellung der Figuren und dem ungewöhnlichen Zeichenstil. Man kann es auch als eine moderne Interpretation der ursprünglichen Harley Quinn-Figur betrachten und als eine Hommage an die Arbeit des Schöpfers Paul Dini.

Harley Quinn - Die Heldin von Gotham

Stephanie Phillips ist bekannt dafür, starke und unabhängige weibliche Charaktere in ihren Arbeiten zu schaffen und hat sich dafür einen Namen gemacht, historische Ereignisse und reales Leben in ihre Geschichten zu integrieren. Sie hat auch für ihre Arbeit an politischen und sozialen Themen Anerkennung erhalten. Diesen Weg versucht sie auch in der neuen Harley-Serie zu gehen.

Zeichnerisch finden sich zum Teil leichte Manga-Anleihen, was zum Thema eines Harley Comics gut passen mag, aber ich finde es nicht so gelungen, gerade fürs finstere Batman Universum. Zum Teil sind die Farben sehr kräftig und der Stil ist recht bizarr ausgefallen, wobei die Zeichnungen von Riley Rossmo eine gelungene Mischung zwischen dem bizarren und dem düsteren Teil der Geschichte darstellen.

Der Inhalt

Harley Quinn #1 – Die Heldin von Gotham (Batman: Urban Legends #1, Harley Quinn #1–#6) handelt davon, dass Harley Quinn zurück nach Gotham City kehrt und, nachdem ihr Strafregister komplett gelöscht wurde, fühlt sie sich völlig geläutert. Doch es gibt so vieles, das die ehemalige Gehilfin des Jokers wiedergutmachen muss. Darum verspricht sie Batman ab jetzt eine Heldin zu sein. Dumm nur, dass gerade jetzt selbsternannte Held*innen in Gotham von der Polizei gejagt werden.

Der verblendete neue Bürgermeister Christopher Nakano engagiert sogar Batmans alten Feind, den wahnsinnigen Psychologen Hugo Strange, um in Gotham die Ordnung wiederherzustellen. In dessen Anstalt muss Harley eindringen, um Stranges hilflose Opfer zu befreien. Der Comicband wurde von Stephanie Phillips geschrieben. Die Zeichnungen stammen von Riley Rossmo und Laura Braga.

Catwoman zählt zu den ältesten Feind*innen von Batman, aber schon früh war es mehr eine romantische Rivalität als eine Feindschaft. Catwoman, alias Selina Kyle, wurde von Bill Finger und Bob Kane erschaffen und sie hatte ihren ersten Auftritt in Batman #1 vom Frühjahr 1940. Immer wieder zählt sie zu den wenigen Frauen, neben Talia al Ghul, mit der Bruce Wayne eine ernsthafte Beziehung führt

Harley Quinn #2 – Chaos in der Stadt der Angst (Annual #1, Harley Quinn #7–#12) handelt davon, dass Gotham City zur Stadt der Angst geworden ist. Das irre Genie Hugo Strange treibt als finsterer Dunkler Ritter sein Unwesen. In diesem Chaos wird Harley Quinn von einem ehemaligen Handlanger des Jokers entführt, der jetzt selbst ein Superschurke ist. Um Harley zu befreien, muss sich ihr neuer Freund Kevin mit Solomon Grundy und Mr. Freeze verbünden.

Das ungleiche Team muss die Gothamer Unterwelt abklappern. Aber es wird noch viel wilder: Harley trifft auf viele neue Gegner*innen und kämpft Seite an Seite mit Catwoman, Gardener und einer Poison Ivy, die nicht mehr sie selbst ist. Der Comicband wurde von Stephanie Phillips geschrieben. Die Zeichnungen stammen von Riley Rossmo, Laura Braga, David Lafuente, Marco Failla, sowie Jon Sommariva.

Die Comickünstler*innen

Das Comic wird durch die Zeichnungen von Riley Rossmo geprägt. Sein Zeichenstil hat leichte Manga-Anleihen, der dennoch unverwechselbar ist. Sein Stil ist mit düsteren, surrealen und durchaus auch eindrucksvollen Elementen versetzt. Seine Figuren wirken oft ungewöhnlich und surreal, mit starken und ausdrucksstarken Gesichtszügen und eben so einer Körpersprache.

Riley Rossmo ist ein kanadischer Zeichner und Autor, der vor allem im Bereich Comics tätig ist. Er hat seine Karriere Mitte der 2000er begonnen und hat für Verlage wie Image Comics, DC Comics und Dark Horse Comics gearbeitet. Er hat an zahlreichen Serien und Projekten mitgewirkt, darunter Green Wake, Proof und Cowboy Ninja Viking. Rossmo hat einen eigenen und unverwechselbaren Zeichenstil, der oft als düster, surreal und visuell beeindruckend beschrieben wird.

Stephanie Phillips ist eine amerikanische Autorin und Produzentin, die hauptsächlich im Bereich Comics und Fernsehen arbeitet. Sie hat ihre Karriere als Autorin im Jahr 2017 begonnen und hat seitdem für verschiedene Verlage wie Image Comics, Dark Horse Comics und IDW Publishing gearbeitet. Sie war auch Autorin und Produzentin bei der Fernsehserie Ash vs Evil Dead gearbeitet und hat an mehreren anderen TV-Projekten mitgewirkt.

Panini Comics hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Harley Quinn #1 – Die Heldin von Gotham und Harley Quinn #2 – Chaos in der Stadt der Angst sind Comicsammelbände mit den deutschsprachigen Ausgaben der US-amerikanischen Serie Harley Quinn von DC Comics. Der erste Sammelband wurde am 01. Februar 2022, der zweite Sammelband am 16. August 2022 in deutscher Übersetzung herausgebracht.

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Die Serie von Stephanie Phillips überzeugt mit ihrem humorvollen Ton, die durchaus interessante Darstellung der Figuren und dem ungewöhnlichen Zeichenstil von Riley Rossmo. Man kann es auch als eine moderne Interpretation der ursprünglichen Harley Quinn-Figur betrachten und als eine Hommage an die Arbeit des Schöpfers Paul Dini.
Pros
  • witzige, unverwechselbare Zeichnungen
  • eine Hommage an Paul Dini
  • mit durchaus witzigen schrägen Wendungen
  • Stephanie Phillips hat eine kreative Ader
  • eine starke Serie von DC Comics
Cons
  • die Geschichte passt nicht ganz ins düstere Gotham City
  • manchmal wird es etwas überdreht
  • die zeichnerisch wird manchmal etwas übertrieben

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