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Firestrom #1

Auch Firestorm wurde im Zuge des Relaunchs von DC kräftig überarbeitet und Panini Comics bringt mit Firestorm #1 eine Ausgabe der ersten sechs US Comichefte auf den Markt. Konnte die Geschichte modernisiert werden oder ist sie ein Überbleibsel des Kalten Krieges?

FS 1

Firestorm #1, Rechte beim Verlag

Firestorm fand ich in meiner Kindheit ziemlich cool und fand es schade, dass es bei uns in Österreich so wenige Geschichten von ihm gab. Daher freue ich mich umso mehr, dass es wieder etwas Neues gibt. Die Geschichte beginnt langsam, gewinnt aber an Schwung, aber selbst nach der Lektüre des Hefts bleiben viele, bzw. eigentlich fast alle Fragen offen. Gail Simone und Ethan Van Sciver beginnen gleich mehrere Handlungsfäden ohne einen einzigen davon abzuschließen. Sie steigern die Spannung von Kapitel zu Kapitel und ich hoffe, sie können die Spannung halten, bis zur Auflösung dieser noch derzeit sehr verwirrenden Story. Auch wenn mir die beiden Schüler persönlich ein wenig zu jung sind, sind ihr Umbruch und die Entwicklung zum Superhelden, oder vielmehr zu einem Wesen mit Superkräften, sehr glaubwürdig und gut umgesetzt. Man kann gespannt sein, wie es weitergehen wird und ich freue mich mit Spannung auf die bereits angekündigte Fortsetzung im Februar 2013.

Firestorm, „bestehend“ aus dem Physikstudenten Ronald Raymond und seinem Professor, dem Nobelpreisträger Martin Stein, welche bei einem Unfall zu eben dem Superwesen Firestorm verschmolzen, wurde Ende der 70er Jahre vom Autor Gerry Conway und dem Zeichner Al Milgrom kreiert und hatte seinen ersten Auftritt 1978 in Firestorm #1, wobei die erste Serie bereits nach 5 Ausgaben im Zuge einer Neuaufstellung des Comicverlag DC wieder eingestellt wurde. Conway und Milgrom wollten einen zeitgemäßen nuklearen Superhelden erschaffen. Es folgte eine zweite Serie mit über 100 Ausgaben in den 80er Jahren und ab 2004 eine dritte Serie mit rund 35 Ausgaben.

In den ersten beiden Serien war Firestorm ein Superheld welcher während eines Experiments zu einer neuen Person „zusammengeschmolzen“ wurde, bestehend aus Raymond, welcher die Kontrolle des gemeinsamen Körpers innehat, und Prof. Stein, der während des Unfalls ohnmächtig wurde und dann als beratende Stimme in Raymonds Kopf „umherschwirrte“. In der dritten Serie wurde Raymond getötet und ein afroamerikanischer Teenager namens Jason Thomas Rusch erhielt die Firestormkräfte. Im Zuge des neuen Relaunchs startet DC eine vierte Firestorm Serie.

Die beiden Autoren Gail Simone, Ethan Van Sciver und der Zeichner Yildiray Cinar schaffen eine dynamische Story und bringen die Verzweiflung der beiden Teenager gut rüber. Superheld zu sein ist nicht cool, es ist gefährlich und bringt mehr Probleme als man sich vorstellen kann. Gail Simone wurde durch ihre Arbeit mit Birds of Prey und Batgirl bekannt. Ethan Van Sciver wurde durch seine Arbeit an der Mini Serie Flash: The Rebirth einem größeren Publikum bekannt. Yildiray Cinar, der in Istanbul geborene Comiczeichner, hat bereits an Teen Titan und Legion of Super Heros gearbeitet.

In Firestorm #1 (The Fury of Firestorm: The Nuclear Men 1-6) ist Professor Stein zwar wieder mit von der Partie, aber diesmal passiert der Unfall Jason Rush und Ronnie Raymond, zwei unterschiedlichen Schülern. Der eine ist eine Sportskanone und der andere ist ein Streber. Aber ein Unfall vereint die beiden so unterschiedlichen Charaktere und es gibt nicht nur einen Firestorm, sondern mehrere, die nach dem sogenannten Firestorm-Protokoll erschaffen wurden. Jason und Ronnie müssen nicht nur ihre Differenzen beilegen, sondern auch erkennen, dass sie in eine Welt von Regierungsintrigen hineingezogen werden und ihr gesamtes Leben wie sie es kannten durch diesen Unfall völlig verändert wurde. Von dubiosen Regierungsagenten gejagt, von anderen Firestorms bedroht, müssen sie sich in dieser neuen, gefährlichen Welt zurecht finden.

Firestorm #1, die deutschsprachige Ausgabe der The Fury of Firestorm: The Nuclear Men 1-6 stammt von Panini und erscheint am 6. November 2012

[review pros="

  • frische Ideen
  • nachvollziehbare Charakterentwicklung
  • dynamische Zeichnungen

" cons="

  • sehr jugendliche Helden
  • spröde Story

" score=58]

Auch Firestorm wurde im Zuge des Relaunchs von DC kräftig überarbeitet und Panini Comics bringt mit Firestorm #1 eine Ausgabe der ersten sechs US Comichefte auf den Markt. Konnte die Geschichte modernisiert werden oder ist sie ein Überbleibsel des Kalten Krieges? [caption id="attachment_606" align="alignleft" width="200"] Firestorm #1, Rechte beim Verlag[/caption]Firestorm fand ich in meiner Kindheit ziemlich cool und fand es schade, dass es bei uns in Österreich so wenige Geschichten von ihm gab. Daher freue ich mich umso mehr, dass es wieder etwas Neues gibt. Die Geschichte beginnt langsam, gewinnt aber an Schwung, aber selbst nach der Lektüre des Hefts bleiben viele, bzw. eigentlich fast alle Fragen offen. Gail Simone und Ethan Van Sciver beginnen gleich mehrere Handlungsfäden ohne einen einzigen davon abzuschließen. Sie steigern die Spannung von Kapitel zu Kapitel und ich hoffe, sie können die Spannung halten, bis zur Auflösung dieser noch derzeit sehr verwirrenden Story. Auch wenn mir die beiden Schüler persönlich ein wenig zu jung sind, sind ihr Umbruch und die Entwicklung zum Superhelden, oder vielmehr zu einem Wesen mit Superkräften, sehr glaubwürdig und gut umgesetzt. Man kann gespannt sein, wie es weitergehen wird und ich freue mich mit Spannung auf die bereits angekündigte Fortsetzung im Februar 2013. Firestorm, "bestehend" aus dem Physikstudenten Ronald Raymond und seinem Professor, dem Nobelpreisträger Martin Stein, welche bei einem Unfall zu eben dem Superwesen Firestorm verschmolzen, wurde Ende der 70er Jahre vom Autor Gerry Conway und dem Zeichner Al Milgrom kreiert und hatte seinen ersten Auftritt 1978 in Firestorm #1, wobei die erste Serie bereits nach 5 Ausgaben im Zuge einer Neuaufstellung des Comicverlag DC wieder eingestellt wurde. Conway und Milgrom wollten einen zeitgemäßen nuklearen Superhelden erschaffen. Es folgte eine zweite Serie mit über 100 Ausgaben in den 80er Jahren und ab 2004 eine dritte Serie mit rund 35 Ausgaben. In den ersten beiden Serien war Firestorm ein Superheld welcher während eines Experiments zu einer neuen Person "zusammengeschmolzen" wurde, bestehend aus Raymond, welcher die Kontrolle des gemeinsamen Körpers innehat, und Prof. Stein, der während des Unfalls ohnmächtig wurde und dann als beratende Stimme in Raymonds Kopf "umherschwirrte". In der dritten Serie wurde Raymond getötet und ein afroamerikanischer Teenager namens Jason Thomas Rusch erhielt die Firestormkräfte. Im Zuge des neuen Relaunchs startet DC eine vierte Firestorm Serie. Die beiden Autoren Gail Simone, Ethan Van Sciver und der Zeichner Yildiray Cinar schaffen eine dynamische Story und bringen die Verzweiflung der beiden Teenager gut rüber. Superheld zu sein ist nicht cool, es ist gefährlich und bringt mehr Probleme als man sich vorstellen kann. Gail Simone wurde durch ihre Arbeit mit Birds of Prey und Batgirl bekannt. Ethan Van Sciver wurde durch seine Arbeit an der Mini Serie Flash: The Rebirth einem größeren Publikum bekannt. Yildiray Cinar, der in Istanbul geborene Comiczeichner, hat bereits an Teen Titan und Legion of Super Heros gearbeitet. In Firestorm #1 (The Fury of Firestorm: The Nuclear Men 1-6) ist Professor Stein zwar wieder mit von der Partie, aber diesmal passiert der Unfall Jason Rush und Ronnie Raymond, zwei unterschiedlichen Schülern. Der eine ist eine Sportskanone und der andere ist ein Streber. Aber ein Unfall vereint die beiden so unterschiedlichen Charaktere und es gibt nicht nur einen Firestorm, sondern mehrere, die nach dem sogenannten Firestorm-Protokoll erschaffen wurden. Jason und Ronnie müssen nicht nur ihre Differenzen beilegen, sondern auch erkennen, dass sie in eine Welt von Regierungsintrigen hineingezogen werden und ihr gesamtes Leben wie sie es kannten durch diesen Unfall völlig verändert wurde. Von dubiosen Regierungsagenten gejagt, von anderen Firestorms bedroht, müssen sie sich in dieser neuen, gefährlichen Welt zurecht finden. [box style="tip"]Firestorm #1, die deutschsprachige Ausgabe der The Fury of Firestorm: The Nuclear Men 1-6 stammt von Panini und erscheint am 6. November 2012[/box] [review pros=" frische Ideen nachvollziehbare Charakterentwicklung dynamische Zeichnungen " cons=" sehr jugendliche Helden spröde Story " score=58]
Pros
Cons

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