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DKT Das kriminelle Talent

DKT Das kriminelle Talent ist eine witzige Version des bekannten Brettspiels DKT Das kaufmännische Talent für zwei bis sechs Spieler. Das Spiel ist bei Piatnik erschienen, mit den humorvollen Illustrationen von Martin Czapkas und ein paar interessanten Ergänzungen zum üblichen Spielablauf.

DKT Das kriminelle Talent

DKT Das kriminelle Talent, krumme Geschäfte um Macht und Moneten mit Schnüffel Schorsch, Patronen Pepi & Co. ist eine recht witzige Variante des in Österreich wohl bekanntesten Brettspiels, DKT – Das kaufmännische Talent, welches bereits im Jahr 1936 unter dem Namen Spekulation veröffentlicht wurde und seit dieser Zeit vor allem kosmetischen Veränderungen unterlag. Der grundlegende Spielablauf ist gleich geblieben und es gibt wohl nur wenige in Österreich, welche dieses Brettspiel nicht kennen.

Es gewinnt der Spieler, der als einziger am Schluss noch über Geld verfügt, während die anderen Spieler in Konkurs gegangen sind. Das kann aber auch dazu führen, dass einige Spieler schon recht früh ausscheiden, während das Spiel sehr lange dauern kann, da es sehr glückabhängig ist. Daher empfiehlt das Brettspiel selbst, dass man sich vorher eine Zeit ausmacht und nach Ablauf der letzten Runde gewinnt der Spieler, der das größte Vermögen hat.

Der hohe Glücksfaktor ist, in meinen Augen noch immer das große Manko des Spiels, gemeinsam mit der Unberechenbarkeit der Spieldauer. Vor allem wenn zwei Spieler schlussendlich recht ausgeglichen sind, kann sich die Spielerdauer endlos dahinziehen, wobei mit den beiden neuen Erpresserfiguren etwas mehr Bewegung ins Spiel kommt und es teilweise auch schneller zu Ende gehen kann, als man denkt.

Der Spielablauf wird vereinfacht dargestellt

Jeder Spieler kommt abwechselnd an die Reihe. Als erstes würfelt man mit den beiden roten Würfeln und fährt seine Figur im Uhrzeigersinn weiter. Bei einem Pasch darf man, muss aber nicht weiterwürfeln und das neue Ergebnis zum Pasch dazu addieren. Wenn es kein Sonderfeld ist, auf dem die Anweisungen durchgeführt werden, muss man, sofern das Feld in Besitz eines anderen Spieler ist, den Preis laut Tabelle auf der Karte zahlen, falls es noch verfügbar ist, kann man das Feld kaufen.

DKT Das kriminelle Talent

Auch darf man pro Spielzug seine Felder mit einem Stern aufwerten. Das bringt zwar mehr Einnahmen, aber falls die Erpresser zuschlagen, muss man auch mehr zahlen. Erst nach dem vierten Stern, der aber eine ganze Runde liegen muss, kann man die Sterne gegen einen Security tauschen. Dieser schützt einen vor den Erpressern, aber es ist ein teurer Weg bis dorthin.

Am Ende würfelt man noch mit den beiden schwarzen Würfeln. Hier darf man bei einem Pasch nicht weiterwürfeln und kann sich dann für eine der beiden schwarzen Erpresserfiguren entscheiden. Diese gegen oder mit dem Uhrzeigersinn um das Würfelergebnis bewegen. Kommt man dabei auf ein Feld, das einem anderen Spieler gehört, erpresst man von diesem, sofern er keinen Security auf seinem Feld hat, einen Betrag gemäß der Kartentabelle bei Erpressung. Stehen auch noch Spielfiguren auf dem Feld, erpresst man noch mehr Geld. Anschließend ist der nächste Spieler am Zug.

Piatnik Spiele hat uns ein Testmuster für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

DKT Das kriminelle Talent erschien im Februar 2018 bei Piatnik Spiele. Wir haben bei unserem Test mit 4 Spielern unsere Partie auf 60 Minuten begrenzt.

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DKT Das kriminelle Talent, krumme Geschäfte um Macht und Moneten mit Schnüffel Schorsch, Patronen Pepi & Co. ist eine recht witzige Variante des in Österreich wohl bekanntesten Brettspiels, DKT – Das kaufmännische Talent, welches bereits im Jahr 1936 unter dem Namen Spekulation veröffentlicht wurde und seit dieser Zeit vor allem kosmetischen Veränderungen unterlag. Der grundlegende Spielablauf ist gleich geblieben und es gibt wohl nur wenige in Österreich, welche dieses Brettspiel nicht kennen.
Pros
  • einer der großen österreichischen Spieleklassiker
  • witzige Illustrationen von Martin Czapka
  • die Erpresserfiguren machen das Spiel dynamischer
Cons
  • das Glücksfaktor ist noch immer sehr hoch
  • die unbegrenzte Spieldauer ist nicht abzusehen
  • man spürt dem Brettspiel sein Alter an
  • es hätte mehr Casinofelder geben können
  • Spieler können sehr früh ausscheiden

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