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Disney Villainous – Böse bis ins Mark

Disney Villainous – Böse bis ins Mark von Ravensburger ist eine Erweiterung für zwei bis drei Spieler, welche man aber auch als eigenständiges Spiel spielen kann. Am Spielprinzip wurde nichts geändert, es kommen auch keine neuen Regeln oder ähnliches dazu. Es gibt aber drei neue Bösewichter, welche man spielen kann, nämlich die Böse Königin aus Schneewittchen, Hades aus Herkules und Dr. Facilier aus Küss den Frosch.

Disney Villainous - Böse bis ins Mark

Disney Villainous – Böse bis ins Mark ist eine unterhaltsame Erweiterung des asymmetrischen Brettspiels. Man kann es zwar auch als eigenständiges Spiel spielen, die Regeln haben sich nicht verändert, aber ich hätte mir gewünscht, dass man es auch regeltechnisch ein wenig erweitert hätte.

So sind es im Grunde nur drei Bösewichte, welche man zusätzlich erhält, die sich wieder schön und unterschiedlich spielen lassen.

Das Artwork ist sehr gelungen, auch wenn mir die Figuren aus dem Grundset ein bisschen besser gefallen. Sehr gut finde ich die unterschiedlichen Siegbedingungen und auch die Spielmechaniken sind sehr gut auf den jeweiligen Bösewicht abgestimmt.

Ein Vorteil der Erweiterung ist, da ja bei jedem Bösewicht auch die Karten für die gegnerischen Spieler dabei sind, dass man das Spiel auch in größerer Runde spielen kann.

  • Hades muss die Titanen auf den Olymp bringen, was man vor allem mit Hercules versucht zu verhindern. Es ist ein Spielziel, das nicht unbedingt schwierig ist, aber die Gegenspieler können sehr leicht einschätzen, wie weit man bereits gekommen ist.
  • Das Ziel der Bösen Königin ist recht klassisch. Sie muss Schneewittchen besiegen. Das kann sich aber ziemlich hinziehen oder verhältnismäßig schnell gehen. Die vielen Zwerge können der Bösen Königin aber sehr lästig fallen.
  • Dr. Facilier hat das Ziel über New Orleans zu herrschen und das klingt einfacher als es ist, weil er die richtigen Gegenstände kombinieren muss. Es ist kein leichtes Ziel, hat aber den Vorteil, dass die gegnerischen Spieler nur sehr schwer einschätzen können, wie weit er ist.

Der Spielablauf wird vereinfacht dargestellt, und unterscheidet sich nicht vom Grundspiel:

1) Man bewegt seine Bösewichtigfigur auf ein neues beliebiges Feld, welches nicht gesperrt ist.

2) Man darf alle, nicht durch Schicksalskarten verdeckten Symbole auf dem Feld in beliebiger Reihenfolge ausführen, jedes Symbol aber nur ein Mal. Aktionen, in denen man Ereignisse, Gegenstände und Handlanger ausspielt, werden in der Regel mit Schicksalspunkten bezahlt. Andere Aktionen geben einem Schicksalpunkte.

Es gibt rund ein Dutzend unterschiedlicher Aktionen, wenngleich nicht jede gleich oft und nicht einmal jede für jeden Bösewicht verfügbar ist. Durch diese Aktionen kann man Handlanger rufen, aber auch die Schicksalkarten von anderen Spieler ausspielen und somit ihre Pläne durchkreuzen.

3) Am Ende seiner Runde zieht man wieder Karten nach, bis man 4 Stück auf der Hand hat.

Das Spiel wurde von Prospero Hall entworfen. Der US-amerikanische Brettspielverlag wurde im Jahr 2000 in Seattle gegründet. Es ist ein kleines Team, das die Spiele zumeist für andere Verlage erfindet.

Bei unseren Runden haben wir zu dritt gespielt. Das Spiel geht recht flott voran, aber es ist nicht so dynamisch wie das Grundspiel. Dafür macht es auch in größerer Runde, in Kombination von Grundspiel und Erweiterung, viel Spaß. Das Artwork ist sehr gelungen und zeigt die verschiedenen Disneybösewichter von ihrer besten Seite. Der Unterschied zum Grundspiel liegt daran, dass es kein Behältnis für die Schicksalspunkte gibt und dass man 3 statt 6 Bösewichter hat.

Disney Villainous – Böse bis ins Mark von Ravensburger wurde im Dezember 2019 herausgebracht. Das Spiel ist für 2 bis 6 Spieler geeignet, am besten spielt es sich ab 3 Spielern. Für eine Partie haben wir rund 60 bis 90 Minuten gebraucht, abhängig von der Spieleranzahl.

80
%
Disney Villainous - Böse bis ins Mark ist eine unterhaltsame Erweiterung des asymmetrischen Brettspiels. Man kann es zwar auch als eigenständiges Spiel spielen, die Regeln haben sich nicht verändert, aber ich hätte mir gewünscht, dass man es auch regeltechnisch ein wenig erweitert hätte. So sind es im Grunde nur drei Bösewichte, welche man zusätzlich erhält, die sich wieder schön und unterschiedlich spielen lassen.
Pros
  • die asymmetrische Spielmechanik ist gelungen
  • mit dem Grundspiel in größerer Runde spielbar
  • das Artwork ist durchaus bezaubernd
  • die Bösewichte sind auch in der Spielmechanik spürbar
  • gegen jeden Spieler braucht man eine eigene Strategie
Cons
  • man ist auf die drei Bösewichte beschränkt
  • das Spiel selbst wird nicht erweitert

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