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Die Foundation-Trilogie

Die Foundation-Trilogie von Isaac Asimov ist nicht nur eine Reihe von Science Fiction Romanen, sondern das große Magnum Opus des russisch-amerikanischen Schriftstellers. Das Galaktische Imperium steht vor dem Zerfall. Die Menschheit steht vor dem Aus, doch ein Mann hat einen Plan die Zukunft zu retten.

Die Foundation-Trilogie besteht im Kern aus drei Romanen: Foundation, Foundation und Imperium, Zweite Foundation. Mit seiner Trilogie hat Isaac Asimov Literaturgeschichte geschrieben. In späteren Jahren hat er diese Kernerzählungen um weitere Romane und Kurzgeschichten erweitert.

Die Romane haben die großen Elemente im Blick, wenngleich sie auch aus der Perspektive des Kleinen erzählt werden, so sind sie auch nicht so spektakulär wie man vielleicht vermuten könnte. Es geht selten um die Ereignisse von einzelnen Personen. Die Sprache ist recht nüchtern, wird selten emotional, aber es bleibt immer sehr spannend.

Isaac Asimov gelang es das Unvollständigkeitsprinzip, wie es der österreichische Mathematiker Kurt Gödel in den 1930er formuliert hat, zu einem zentralen Element seiner Erzählung zu machen. Kurz gesagt, bereits durch das Wissen über die Vorhersehbarkeit ihrer Zukunft, macht es eine Vorhersage beinahe unmöglich.

Man merkt aber dem Werk durchaus sein Alter an. Die Sprache ist spröde, es werden auch kaum die actionbetonten Bedürfnisse heutiger Leser bedient, aber die Trilogie in ihrer Gesamtheit ist durchaus sehr spannend. Interessant ist dabei aber auch, dass die technische Entwicklung in den Romanen zwar eine wichtige Rolle einnimmt, aber niemals ausführlich beschrieben wird.

Die Foundation-Trilogie handelt davon, dass, wie einst das Römische Reich, das Galaktische Imperium kurz vor dem Zerfall steht. Doch der Psychohistoriker Hari Seldon ersinnt einen riskanten Plan, um die Menschheit durch das kommende »Dunkle Zeitalter« zu lenken. Es ist eine Vision, die Jahrtausende umspannt, ein Zukunftsbild, das die gesamte Galaxis miteinbezieht.

Isaac Asimov wurde im Jahr 1920 in Petrowitschi, Sowjetrussland geboren und war ein russisch-amerikanischer Biochemiker, sowie Sachbuchautor und zählt auch heute noch zu den bekanntesten Science-Fiction-Schriftstellern. Bekannt wurde er für seine drei Gesetze der Robotik. Für seinen Foundation-Zyklus erhielt er zahlreiche Preise. Er verstarb im April 1992 in New York, USA.

Der Heyne Verlag zählt zu den größten deutschen Verlagshäusern und wurde 1934 in Dresden von Wilhelm Heyne gegründet. Der Verlag, mit Sitz in München, gehört seit 2003 zur Penguin Random House Verlagsgruppe. Das Verlagsprogramm reicht dabei von Kriminalromanen und Thriller über Fantasy, Liebesromanen bishin zu Sachbüchern renommierter Expert*innen.

Die Romane erschienen im Original unter dem Titel Foundation, Foundation and Empire, Second Foundation bei Gnome Press, New York.

Heyne hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Fotos: Heyne und Penguin Random House Verlagsgruppe

Die Foundation-Trilogie von Isaac Asimov, in der Übersetzung von Rosemarie Hundertmarck, ist seit 14. August 2017 bei Heyne als eBook, Paperback und Taschenbuch verfügbar.

89
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Die Romane haben die großen Elemente im Blick, wenngleich sie auch aus der Perspektive des Kleinen erzählt werden, so sind sie auch nicht so spektakulär wie man vielleicht vermuten könnte. Es geht selten um die Ereignisse von einzelnen Personen. Die Sprache ist recht nüchtern, wird selten emotional, aber es bleibt immer sehr spannend.
Pros
  • ein Meisterwerk der Science Fiction Literatur
  • eine Erzählung voller Ansätze zur Sozialwissenschaft
  • die nüchterne Geschichte ist sehr spannend
  • es gelingt Asimov die großen Zusammenhänge gut zu erklären
Cons
  • die Sprache des Romans ist recht spröde
  • moderne Lesegewohnheiten werden nicht bedient

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