Die Fliege von Regisseur Kurt Neumann ist ein amerikanischer Science-Fiction Horrorfilm aus dem Jahr 1958. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte des britischen Autors George Langelaan, die 1957 im Magazin Playboy erschienen ist. Im Jahr 1986 drehte David Cronenberg ein Remake mit Jeff Goldblum in der Hauptrolle.

Die Fliege, Rechte bei Twentieth Century Fox
Die Fliege ist zum 55. Jubiläum erstmals als Blu-ray erschienen und ist das Original des mehrfach verfilmten Horror-Klassikers, auch wenn das Remake von 1986 bekannter ist. Neben David Hedison ist auch die Horrorfilm-Legende Vincent Price zu sehen. Tragischerweise erlebte der deutschstämmige Regisseur seinen größten Erfolg nicht mehr mit, denn er verstarb kurz vor der Premiere. Der Film hält sich recht genau an die literarische Vorlage, insbesondere wird die Fliege, entgegen späterer Verfilmungen eher tragisch als böse dargestellt.
Die Fliege handelt vom genialen Wissenschaftler André (David Hedison), welcher fieberhaft an seiner Methode arbeitet Objekte von einem Ort zum anderen zu transferieren. Als er sich endlich am Ziel seiner Bemühungen glaubt, wagt er den scheinbar ungefährlichen Selbstversuch, der jedoch in einer Katastrophe endet. Während des Experimentes befindet sich eine kleine Stubenfliege im Labor, deren Körperatome sich mit denen von André vermischen. Das Ergebnis ist ebenso grauenhaft wie unvorstellbar.
Die Fliege, mit einer Spieldauer von ca. 94 Minuten, wird mit einem überraschend sauberen Bild in schwarz-weiß, im Format 16:9; 2.35:1 geboten. Der sehr klare Ton wird u.a. auf Englisch in DTS-HD-Master Audio 4.0 und auf Deutsch in DTS 4.0 präsentiert. Unter den Extras findet sich u.a. folgendes Bonusmaterial:
- Audiokommentar von Darsteller David Hedison und Filmhistoriker David Del Valle
- Vincent-Price-Biografie von 1997
- Rückblick auf die Entstehung des Films
- Fox Tönende Wochenschau
- Original Kinotrailer
die Fliege wird nicht als böse dargestellt
Vincent Price ist als Sympathieträger zu sehen
der Horror liegt in dem was man nicht sieht
die Bildqualität könnte einen Tick besser sein
die Dialoge haben oft einige Längen