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Detective Stories – Fall 2: Antarktis Fatale

Detective Stories – Fall 2: Antarktis Fatale von iDventure / Alexander Krys ist ein Exit / Escape Game. Das bedeutet, die Spieler bekommen eine Schachtel voller Beweise und Hinweise und müssen den oder die Mörder entlarven. Es ist ein unterhaltsames Partygame mit vielerlei Rätsel. Dazu braucht man noch ein Handy und schon kann man mit seinen Freunden als Hobbydetektive starten.

Fall 2: Antarktis Fatale - Spielschachtel

Detective Stories – Fall 2: Antarktis Fatale bietet einen unterhaltsamen Spieleabend, vor allem für Krimisfans und Menschen, die es lieben selbst zu rätseln wer der Mörder ist. Alles in der Spielschachtel kann sofort verwendet werden. Man muss nichts zurückbehalten, oder warten bis ein gewisser Zeitpunkt erreicht wurde, um Spielmaterial zu erhalten. Es gibt genügend Material, damit auch alle Mitspieler gut beschäftigt sind. In vielen anderen Spielen gibt es zu Beginn nur wenig Material.

Die richtige Lösung lässt sich finden, wenn man alles richtig kombiniert, oder zumindest so, wie es sich der Autor überlegt hat. Wie bei einem Krimi, kann man das Spiel nur einmal spielen, weil man dann ja bereits den Mörder kennt. Man ist aber nicht gezwungen Spielermaterial zu zerstören um Rätsel zu lösen. Dafür gibt es auch keine Rätsel im eigentlichen Sinn, sondern es geht um Deduktion. Wer hat ein Motiv? Wer hat ein Alibi? Wer hatte die Gelegenheit? Nach und nach, wie es Hercule Poirot wohl nicht besser machen könnte, nur nicht ganz so kompliziert, kommt man den Spuren des Mörders näher.

Fall 2: Antarktis Fatale – Die Story

Detective Stories – Fall 2: Antarktis Fatale beginnt mit einem Mord. Der Leiter der Südpolstation Aquilo wurde umgebracht, der vermeintliche Mörder schnell gefasst. Doch er bestreitet seine Schuld und seine Familie bittet euch deshalb alle Hinweise erneut zu überprüfen. Könnt ihr den wahren Mörder überführen? Das Spiel ist als realistischer Kriminalfall angelegt und erfordert Untersuchungen, ähnlich denen, die von der Kriminalpolizei durchgeführt werden.

Fall 2: Antarktis Fatale
Detective Stories – Fall 2: Antarktis Fatale, Rechte bei Asmodee

Gefallen hat uns, dass man, im Gegensatz zu vielen anderen Exit / Escape Games, nicht an der Hand genommen wird, um – ein wenig überspitzt formuliert – ein Rätsel nach dem anderen zu lösen, sondern dass man im Grunde gleich mit den gesamten Ermittlungsinformationen und dem gesammelten Beweismaterial konfrontiert wird. So arbeitet man sich nach und nach durch den kleinen Berg an Hinweisen, findet neue Spuren, wofür teilweise ein Smartphone oder ein Computer gebraucht wird und löst den Fall. In einer App muss man am Schluss den Namen des Mörders eintippen, dann erfährt man nicht nur ob man richtig liegt, sondern es werden netterweise auch alle Verdächtigen und ihre Alibis noch einmal ausführlich erklärt.

Spielmaterial

Detective Stories – Fall 2: Antarktis Fatale besitzt eine Liebe zu den Details. Es gibt auch wieder ein Social Media-Profil, das man im Netz suchen kann. Man findet eine deutsche Telefonnummer, die man anrufen kann oder muss und es gibt Websites zum Aufrufen. Als Material in der Box liegen Fotos von einer Überwachungskamera, Aktennotizen, Rechnungen, Briefe, Listen, Notizen, Ausdrucke von Karten, etc. bei. Trotzdem wünscht man sich ab und zu es gäbe noch mehr Hinweise, mehr Artikel, mehr Fotos, mehr Objekte, die man in die Hand nehmen kann, um nach Spuren und Hinweisen zu suchen. Dabei ist die Schachtel gut gefüllt, aber es macht einfach Spaß die Beweise unter die Lupe zu nehmen.

Spieleranzahl & Schwierigkeit

Die Spieleranzahl ist keiner Beschränkung unterworfen. Die beiliegenden Beweise können durch viele Hände gehen, aber je größer die Gruppe ist, desto besser ist es, wenn man die Ergebnisse, Hinweise, Spuren festhält und sammelt, sonst können sie dabei schnell untergehen. Außerdem hat man manchen Hinweis entdeckt, bevor noch alles die Runde gemacht hat. Der Schwierigkeitsgrad selbst ist im unteren Bereich des Mittelfelds angesiedelt. Es gibt aber auch keine Hilfemöglichkeit wie bei anderen Exit / Escape Games. Auch wir hatten recht früh den Verdächtigen ausgemacht, die restliche Zeit haben wir dann Beweise gesucht, um unsere Theorie zu bestätigen. Das ist uns gar nicht so leicht gefallen.

Asmodee hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Detective Stories – Fall 2: Antarktis Fatale erschien im Mai 2019 bei Asmodee. Wir haben bei unserem Test mit 4 Spielern rund 90 Minuten gebraucht, um den Fall zu lösen und den Mörder zu überführen.

77
%
Detective Stories - Fall 2: Antarktis Fatale von iDventure / Alexander Krys ist ein Exit / Escape Game. Das bedeutet, die Spieler bekommen eine Schachtel voller Beweise und Hinweise und müssen den oder die Mörder entlarven. Es ist ein unterhaltsames Partygame mit vielerlei Rätsel. Dazu braucht man noch ein Handy und schon kann man mit seinen Freunden als Hobbydetektive starten.
Pros
  • man fühlt sich wie ein kleiner Detektiv
  • mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet
  • der Spielablauf ist nicht linear
  • es macht Spaß die Beweise zu bewerten
  • das Spielmaterial muss nicht zerstört werden
Cons
  • es gibt keine Hilfemöglichkeit, falls man wirklich hängt
  • die Herausforderung könnte höher sein
  • man braucht ein Smartphone bzw. Internet Zugang
  • eine deutsche Nummer muss angerufen werden

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