Der Unsichtbare

| 29. Juli 2020 | 0 Comments

Der Unsichtbare von Regisseur Leigh Whannellist ein amerikanisch-australischer Horrorfilm aus dem Jahr 2020. Das Drehbuch stammt dabei vom Regisseur selbst und stellt eine moderne Adaption des berühmten gleichnamigen Science Fiction Romans des englischen Schriftsteller H. G. Wells aus dem Jahr 1897 dar. Eine junge Frau flüchtet aus ihrer gewalttätigen Beziehung, aber trotz des Todes ihres Ehemanns scheint sie nicht sicher zu sein.

Der Unsichtbare, Rechte bei Universal Pictures

Der Unsichtbare ist ein Film, bei dem der Titel ein bisschen zu viel vorwegnimmt und der nach dem Motto inszeniert wurde „Was du nicht sehen kannst, kann dich verletzen.“ Die Geschichte der Vorlage wurde recht lose adaptiert und die gewalttätige Beziehung von Cecilia und Adrian wurde dabei in den Mittelpunkt gestellt. Gelungen ist die Kameraführung. Die Bilder sind recht emotional und fangen die Stimmung gut ein.

Auch der Cast ist durchaus nett, wobei man Elisabeth Moss nicht ganz die Opferrolle abnimmt und mache Dialoge etwas hölzern sind. Der Kampf gegen ihren unsichtbaren Stalker ist aber gut umgesetzt und insgesamt ist es ein spannender Thriller. Auch wenn die Handlung recht vorhersehbar ist, ist der Film recht gut inszeniert und hat genügend Wendungen, um nicht langweilig zu werden.

Der Unsichtbare handelt von Cecilia (Elisabeth Moss), welche eines nachts aus ihrer Beziehung mit dem Wissenschaftler Adrian, einem gewalttätigen Kontrollfreak, flieht und untertaucht. Als Adrian kurz darauf stirbt und ihr viel Geld vererbt, glaubt sie an einen Trick. Tatsächlich verliert sie durch eine Häufung unheimlicher Zufälle nach und nach immer mehr Menschen, die sie liebt.

Verzweifelt versucht Cecilia sich gegen einen brutalen Peiniger zu wehren, dessen Existenz sie nicht beweisen kann und droht den Verstand zu verlieren, weil ihr niemand glaubt. Doch selbst als sie in einer Psychiatrischen Anstalt landet, gibt ihr Stalker nicht auf und quält sie weiter. Doch sie setzt sich zur Wehr.

Ursprünglich als Teil des sogenannten Dark Universe geplant, welches eine Filmreihe von Remakes alter Universal-Horror-Klassiker sein sollte, welche die einzelnen Filme miteinander verbindet, wurde nach dem schlechten Ergebnis des ersten Remakes, Die Mumie, die Idee fallen gelassen und seitdem werden die Remakes als unabhängige Filme geplant.

Der Unsichtbare, mit einer Spieldauer von ca. 124 Minuten, wird mit einem gutem Bild, mit etwas kühlen Farben, im Bildseitenformat 2,39:1 Widescreen in High Definition geboten. Die CGI Effekte sind durchaus gut, wobei der Vorteil ist, dass man in vielen Szenen eben nichts sieht. Der kraftvolle Ton wird auf Deutsch und Englisch in Dolby Atmos präsentiert. Unter den Extras finden sich:

  • Unveröffentlichte Szenen
  • Mehr von Moss
  • Die Vision des Regisseurs Leigh Whannell
  • Die Darsteller
  • Zeitloser Schrecken

Universal Pictures hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Der Unsichtbare(The Invisible Man) von Universal Pictures ist seit 09. Juli 2020 mit FSK 16 auf DVD und Blu-ray verfügbar. Wir haben die Blu-ray auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
78 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
ein spannender und unterhaltsamer Horrorfilm
seine Schockeffekte sind eher subtil gehalten
der Film kommt ohne extrem blutige Gewalt aus
es gibt interessantes Bonusmaterial
Negatives
der Cast ist nett, aber etwas hölzern
die Handlung des Films ist vorhersehbar
es fehlt ein bisschen ein furioses Finale

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Category: Filme

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Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen. Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr.... Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

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