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Deathloop

Ich war hier schon einmal, kurz nach Sonnenaufgang und dann wieder zu Mittag, aber jetzt wird es Abend und er hat sich verändert, er ist nicht nur stärker bewacht, sondern auch anders. Verflucht, ich kann meine Gegner nicht so überraschen wie am Morgen. Zu Mittag war es überhaupt ein Kinderspiel, womöglich sollte ich wieder früher vorbeikommen. Alles dreht sich im Kreis, zeitlich gesprochen. Ich bin im Loop.

Deathloop ist ein überraschend frisches Game, das komplexer und repetitiver klingt, als es sich dann doch spielt, auch wenn man ein und denselben Tag immer und immer wieder durchlebt. Dieser Aspekt macht durchaus den Reiz des Games aus und Langeweile ist etwas, das Arkane Studios nicht kennen.

Deathloop kombiniert Elemente sowohl aus den früheren Arkane Studios Games Dishonored als auch aus Prey, und fühlt sich wie eine natürliche Weiterentwicklung dieser Games an, auch wenn es keine inhaltlichen Verbindungen gibt.

Dennoch hat man beim Spielen immer das Gefühl einen Fehler zu machen, der nicht rückgängig zu machen ist, oder den Tag vorzeitig beendet. Und im Laufe der Zeit, genauer gesagt im letzten Drittel des Games, wirkt die Hauptaufgaben, acht Ziele, welche die Insel Blackreef und den Loop, die Schleife, durch die man ein und denselben Tag immer wieder wiederholt, unter Kontrolle halten, zu eliminieren und das bevor es eben, fast wie im Märchen, Mitternacht schlägt.

Zunächst lernt man die Insel kennen, sammelt Informationen über seine Ziele, welche zu bestimmten Zeiten über die Insel verstreut sind, um selbst besser zu werden und um im idealen Durchlauf eines Tages alle acht Ziele zu eliminieren. Da bleibt es nicht aus, dass sich einiges dabei immer wieder wiederholt.

Es ist gleichzeitig die große Stärke des Games, aber leider auch ein wenig seine größte Schwäche. Überraschend blass, für ein Game von Arkane Studios, ist die Story. Im Prinzip geht es um ein paar hedonistische Killer, die ewig Party machen wollen.

Deathloop ist grafisch sehr gelungen und hat diesen Arkane Studios Charme. Man fühlt sich etwas an bisherige Games erinnert, was aber nicht bedeutet, dass die Grafik veraltet wirkt, im Gegenteil, die Insel wirkt nicht nur abwechslungsreich, sondern auch voller kleiner Details und trotz ihrer Abgewracktheit auch voller Leben.

Das Gameplay ähnelt einem Action Adventure. Man kann sich ausrüsten und bewaffnen, um im Laufe der Zeit gewisse Fähigkeiten zu erlangen, um im Kampf besser bestehen zu können. Die Fähigkeiten in Kombination mit den Waffen läuft absolut flüssig. Wenn man schon einmal ein Game von Arkane Studios gespielt hat, findet man sich schnell zurecht. Dass man auf der Insel zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein muss, ist leider einfacher als gedacht. Die Informationen fügen sich zusammen und das Game nimmt einen dabei zu stark an der Hand.

Deathloop, ein Action Adventure, wurde von Arkane Studios für den Publisher Bethesda Softworks entwickelt. Das französische Entwicklerstudio Arkane Studios wurde im Jahr 1999 gegründet und hatte nach der Übernahme von ZeniMax Media, der Mutter von Bethesda Softworks, mit Dishonored 2 ihren bisher größten Erfolg.

Bethesda Softworks wurde vor allem als Entwickler und Publisher seiner Elder Scrolls Games Reihe bekannt und sie haben in den letzten Jahren altbekannten Games-Reihen wie Fallout und Wolfenstein zu neuem Glanz verholfen. Sie vereinen altbewährte Shooter-Mechaniken und Franchise mit modernen Gameplay und einer fesselnden, actionreichen Story.

Bethesda Softworks hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Deathloop von Bethesda Softworks erscheint mit PEGI 18 und ist seit 14. September 2021 für PlayStation 5 und Windows PC erhältlich. Wir haben das Game auf der PlayStation 5 getestet.

87
%
Deathloop ist ein überraschend frisches Game, das komplexer und repetitiver klingt, als es sich dann doch spielt, auch wenn man ein und denselben Tag immer und immer wieder durchlebt. Dieser Aspekt macht durchaus den Reiz des Games aus und Langeweile ist etwas, das Arkane Studios nicht kennen.
Pros
  • die Zeitschleife ist ein interessanter Aspekt
  • das Gameplay ist absolut flüssig und durchdacht
  • es gibt einige interessante Geheimnisse zu entdecken
  • auch grafisch ist das Game sehr gelungen
  • dieselben Orte zu anderen Zeit aufzusuchen ist nett
Cons
  • das Potential des Games wird nicht ausgereizt
  • man bekommt keinen Bezug zu Colt und seiner Geschichte
  • die Story bleibt für ein Arkane Studios Games schwach

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