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Das siebte Grab

Das siebte Grab ist ein Thriller von Igor De Amicis, über den ehemalligen Mafiosi Michele Vigilante, welcher nach einer langen Haftstrafe entlassen wird. Doch schon gibt es neuen Ärger, denn kaum ist er auf freiem Fuß, wird ein alter Kumpan von ihm getötet. Jemand ist auf einem Rachefeldzug. Ist Vigilante dabei ein potenzielles Opfer, oder ein Täter?

Das siebte Grab

Das siebte Grab ist ein spannender Thriller, der aus der Sicht des ehemaligen Gefängnisinsassen Michele Vigilante erzählt wird. Auch wenn er als rauer Geselle dargestellt wird und das Image eines Antihelden bekommt, so ist Michele doch ein reuiger Sünder. Das ist fast ein wenig zu klischeehaft.

Der Thriller ist durchaus authentisch geschrieben. Es geht dabei weniger um billige Action, sondern um nachdenkliche Töne und ein verpfuschtes Leben. Der Roman ist keineswegs sanft geschrieben, doch die Brutalität wird sehr unaufgeregt, wenngleich nicht weniger eindringlich geschildert.

Überhaupt ist das Milieu sehr trist. Die Umgangsformen sind sehr brutal und der Anschein spielt eine wichtige Rolle. Die eigentliche Suche nach dem Mörder, dem Urheber der Sieben Gräber, ist da zeitweise fast schon eine Nebensache.

Der roman

Das siebte Grab handelt davon, dass sieben leere Gräber auf einem Friedhof in Neapel auftauchen. Jedes davon besitzt einen Grabstein, in welchen der Name eines bekannten Handlangers des organisierten Verbrechens eingraviert ist. Das wäre soweit nicht ungewöhnlich, doch die Verbrecher sind alle noch am Leben. Als der erste von ihnen ermordet aufgefunden wird, ahnt Michele Vigilante, dass jemand auf Rache sinnt.

Auch Micheles Name steht auf einem der Gräber. Gerade wurde er nach zwanzig Jahren aus dem Gefängnis entlassen, nun wird er zum Jäger des Mörders und zum Gejagten seiner eigenen Vergangenheit. Auch die Ermittler Lopresti und Correnti erkennen, dass sie es bei dem Killer mit einem Profi zu tun haben, als sich ein Grab nach dem anderen füllt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Der Autor

Der italienische Autor Igor De Amicis, 1976 in Rom geboren, ist Kommissar der Strafvollzugspolizei in einem italienischen Gefängnis und kennt mafiöse Strukturen, Drogenhandel und Straßenkriminalität aus erster Hand. Gerade dadurch schafft er es, noch in den dunkelsten Charakteren etwas Menschliches zu entdecken. Momentan schreibt er an seinem zweiten Thriller

Der Verlag

Der Penguin Verlag folgt dem erfolgreichen Vorbild aus England, welches vor über 80 Jahren durch Allen Lane gegründet wurde und betritt den deutschen Buchmarkt als großer populärer Taschenbuch- und Paperbackverlag. Unter dem Dach der Verlagsgruppe Random House bietet das Programm für jeden Geschmack das Beste.

Das Buch erschien im Original unter dem Titel La settima Lapide im Verlag DeA Planeta Libri, Mailand.

Penguin hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Fotos: ©Rocco Leonzi, DeA Planeta Libri und Penguin

Das siebte Grab von Igor De Amicis, in der Übersetzung von Ingrid Ickler, ist seit September 2021 bei Penguin als Taschenbuch und E-Book erhältlich.

80
%
Das siebte Grab ist ein spannender Thriller, der aus der Sicht des ehemaligen Gefängnisinsassen Michele Vigilante erzählt wird. Auch wenn er als rauer Geselle dargestellt wird und das Image eines Antihelden bekommt, so ist er doch ein reuiger Sünder, der versucht seinen möglichen Mörder zu finden.
Pros
  • der Thriller ist durchaus authentisch geschrieben
  • das Milieu wird sehr überzeugend dargestellt
  • trotz Klischees sehr spannend geschrieben
  • ein brutaler, aber auch nachdenklicher Thriller
Cons
  • der Roman ist manchmal etwas umständlich geschrieben
  • die Handlung ist fast ein wenig zu klischeehaft

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