Castle Rock – Staffel 1

| 30. Oktober 2019 | 1 Comment

Castle Rock – Staffel 1, nach einer Idee von Sam Shaw und Dustin Thomason, verknüpft verschiedene Protagonisten, Örtlichkeiten und Ereignisse aus den Roman von Stephen King. Zentraler Bestandteil und Namensgeber der TV-Serie ist der Handlungsort vieler Stephen King Romane, Castle Rock in Maine, USA. Die Handlung der von J. J. Abrams produzierten TV-Serie ist dabei aber eigenständig und bietet keine Geschichte von Stephen King an.

Film Cover

Castle Rock – Staffel 1, Rechte bei Warner Home Video

Castle Rock – Staffel 1 ist eine spannende, aber auch sehr behäbige Serie. Da hat man sich wohl zu sehr am Vorbild Stephen King orientiert. Auch seine Romane, so spannend sie sind, zeichnen sich dadurch aus, dass die Handlung sich zu Beginn nicht überstürzt. Die TV-Serie ist gut besetzt. Bill Skarsgård ist so verwirrt wie beängstigend, Scott Glenn ist ein toller Ex-Sheriff Alan Pangborn und Sissy Spacek überzeugt als Henrys an Demenz erkrankte Mutter. Aber auch Melanie Lynskey, als die glücklose Immobilienmaklerin Molly Strand, welche übersinnlich begabt ist, weiß zu überzeugen.

Es dauert einige Folgen bis die TV-Serie in die Gänge kommt. So lernt man zwar die einzelnen Figuren ganz gut kennen, aber etwas mehr Tempo hätte der Serie nicht geschadet, wobei es mit jeder Folge ein wenig besser wird. Die Geschichte ist aber durchaus spannend und jede Figur hat ihr eigenen Geheimnisse.

Castle Rock – Staffel 1 ist eine Psycho-Horror-Serie von J.J. Abrams und Stephen King, welche die Mythologie und die Größe und Kunst der intimen Figurenzeichnung von Kings beliebtesten Werken verbindet und so ein Epos von Finsternis und Licht in der fiktiven Stadt Castle Rock, in Maine, erzählt. Die spannende Adaption ergründet die Themen und Welten, die Kings gesamtem literarischen Kanon zugrunde liegen und streift einige seiner legendärsten, beliebtesten und unheimlichsten Geschichten.

Der junge Anwalt Henry Deaver (André Holland) kehrt in seine alte Heimatstadt zurück, um einen namenlosen Jungen (Bill Skarsgård) zu vertreten, den man in eine Art Käfig, im tiefsten Keller des Shawshank-Gefängnisses eingesperrt hat. Gefunden wurde er nachdem der bisherige Gefängnisdirektor (Terry O’Quinn) am Tag seiner Pensionierung Selbstmord begangen hat. Doch Henry Deaver selbst steht im Mittelpunkt eines Geheimnis, war er doch als Junge elf Tage im tiefsten Winter verschwunden, während sein Vater, ein beliebter Pastor der Stadt, ums Leben kam.

Stephen King wurde im Jahr 1947 in Portland, Maine, geboren und zählt zu den erfolgreichsten amerikanischen Schriftstellern. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten. Sein erster Romanerfolg, „Carrie“ erlaubte es ihm sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.

Castle Rock – Staffel 1 wird mit zum Teil etwas kalten Farben im Format 16:9 geboten. Die Serie hat 10 Episoden zu ungefähr 50 Minuten. Der Ton wird u.a. auf Englisch in DTS-HD Master Audio und Deutsch in Dolby Digital 5.1 präsentiert. Es gibt leider keinerlei Bonusmaterial.

Castle Rock – Staffel 1 von Warner Home Video ist ab 30. Oktober 2019 mit FSK 16 auf DVD und Blu-ray verfügbar. Wir haben die Blu-ray auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
85 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
eine sehr spannende und mysteriöse Serie
der gute Cast ist wirklich überzeugend
man fühlt den Schrecken des Stephen King Universums
die Geschichte könnte aus der Feder Kings entsprungen sein
man nimmt sich für alle Figuren genügend Zeit
Negatives
es dauert einige Folgen bis die Serie in die Gänge kommt
vieles bleibt zu lange gekünstelt vage

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Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen. Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr.... Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

Comments (1)

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  1. Naja, ich fand die Serie ziemlich langweilig und kaum originell.

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