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Candyman

Candyman von Regisseurin Nia DaCosta ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2021. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte The Forbidden von Clive Barker und erzählt die Geschichte der ersten Candyman-Verfilmung, durch Bernard Rose aus dem Jahr 1992, geschickt weiter.

Candyman

Candyman ist ein geschickt inszenierter Horrorfilm. Schön ist, dass dabei auf die erste Verfilmung Bezug genommen wird. Gekonnt wird man in die Legende um den legendären Killer verwoben. Wobei man den Film nicht gesehen haben muss, um den neuen Film zu verstehen, da die Geschichte sehr eigenständig ist. Wie in der bekannten Geschichte taucht auch hier der omnipräsente Candyman jedoch recht spät auf. Die blutigen Morde sieht man großteils nur sehr indirekt.

Doch bleibt der Film, auch wenn er mit dem Gedanken spielt, wer wohl wirklich hinter der Legende steckt, etwas vorhersehbar. Ab und an kann er jedoch sehr wohl überraschen. Aber die Erwartungen der Zuseher*innen werden meist erfüllt. Manchmal wohl ein wenig zu sehr. Sehr überzeugend ist aber der Hauptdarsteller Yahya Abdul-Mateen II, als getriebener Künstler, der die Ereignisse in Gang setzt und zunehmend im Mittelpunkt einer Gewaltorgie steht.

Filminhalt

Candyman handelt davon, dass jahrzehntelang die Bewohner*innen des Chicagoer Viertels Cabrini-Green von der Spukgeschichte über einen grausamen Killer mit einer Hakenhand terrorisiert wurden. Der Künstler Anthony McCoy (Yahya Abdul-Mateen II) recherchiert die makabere Geschichte des Candyman.

Er sucht Inspiration für seine eigenen Kunstwerke. Er ahnt dabei nicht, dass er damit seine geistige Gesundheit aufs Spiel setzt und eine beängstigende Welle der Gewalt entfesselt, die ihn aber auf Kollisionskurs mit dem Schicksal bringt. Einem Schicksal, das jedoch seit seiner Geburt feststand. Traust auch du dich, seinen Namen zu sagen?

Nun, wir leben noch.

Nach zwei sehr enttäuschenden Fortsetzungen, 1995: Candyman 2 – Die Blutrache und 1999: Candyman 3 – Der Tag der Toten versucht dieser Film jedoch weniger splatterhaft zu sein. Was dem Film aber nicht immer gut tut und mehr an Geschichte anzubieten. Eine nette Idee ist die Scherenschnittoptik, mit der die Rückblenden präsentiert werden. Leider lassen sich so manche Logikfehler dennoch nicht vermeiden.

technische Daten

Candyman hat eine Spieldauer von ca. 91 Minuten. Er wird mit zum Teil etwas düsteren Farben im Bildseitenformat 2,39:1 Widescreen in High Definition geboten. Der saubere Ton wird auf Englisch und Deutsch in Dolby Atmos präsentiert. Als Bonusmaterial finden sich folgende Extras auf der Blu-ray:

  • Mit unveröffentlichtem alternativem Ende
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Sag meinen Namen
  • Body Horror
  • Aus Sicht der Regisseurin: Nia DaCosta
  • Schattenspiele
  • „Candyman“: Die Bedeutung des schwarzen Horrors

Universal Pictures hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Candyman (Candyman) von Universal Pictures erscheint am 06. Jänner 2022 mit FSK 16 auf 4K UHD, Blu-ray und DVD.

82
%
Candyman ist ein geschickt inszenierter Horrorfilm, bei dem auf die erste Verfilmung Bezug genommen wird und diese wird gekonnt in die Legende um den Candyman verwoben. Man muss den ersten Film nicht gesehen haben, um diesen Film zu verstehen, da die Geschichte sehr eigenständig ist. Und wie in der ursprünglichen Geschichte taucht der omnipräsente Candyman recht spät auf und die blutigen Morde werden großteils nur sehr indirekt gezeigt.
Pros
  • man knüpft geschickt an die erste Verfilmung an
  • die Darsteller*innen sind durchwegs gut gecastet
  • die Regisseurin versucht mehr Geschichte, weniger Splatter
  • einer der besseren Horrorfilme
Cons
  • es gibt einige logische Fehler
  • die Geschichte ist zum Teil vorhersehbar
  • die blutigen Szenen verkommen zur Pflichtübung

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