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Batman/Superman – Infinite Frontier

Batman/Superman – Infinite Frontier, ein Comicsammelband von Gene Luen Yang, ist der Finalband der Reihe. Batman und Superman kämpfen in vielen Welten des neuen Multiversums für das Gute, doch in manchen Realitäten gibt es nur einen von ihnen beiden. Jetzt kollidieren die bis dahin getrennten Legenden des Mannes aus Stahl und des Dunklen Ritters zum ersten Mal! Das hat auch Auswirkungen auf die Hauptrealität von Bruce und Clark.

Batman/Superman - Infinite Frontier

Batman/Superman – Infinite Frontier nützt das neue Omniversum. Die Realitäten werden durch den mysteriösen Auteur.io gefährdet. Skrupellos und völlig wahnsinnig züchtet er nicht nur verschiedene Realitäten, sondern er manipuliert sie. Auf diese Art und Weise will er schließlich eine Art perfekte Welt erschaffen.

Das ist ein Vorhaben, das natürlich nur schiefgehen kann. Der Weg bzw. die Hindernisse, welche sich den beiden Superhelden und Freunden, mit ihren Verbündeten, in den Weg stellen, sind zum Teil recht unvermutet, sehr kreativ und spannend. Sehr gelungen ist auch, dass die beiden Superhelden, aus der Welt des Ritters und der Welt von Morgen, auch diesmal wieder Freunde werden.

Die Zeichnungen von Ivan Reis sind durchaus gelungen, aber insgesamt sind doch sehr unterschiedliche Zeichner*innen daran beteiligt. Einige, wie Darick Robertson gefallen mir durchaus gut. Andere, wie Francesco Francavilla, finde ich einfach nicht passend. Er hat durchaus einen interessanten Stil, aber keinen, der für mich zum restlichen Comicband passt.

Der Inhalt

Batman/Superman – Infinite Frontier (Batman/Superman #16-#22, Annual 2021 #1) handelt davon, dass das neu geschaffene Omniversum voller neuer Parallelwelten ist. Während auf vielen Erden Batman und Superman die besten Freunde sind, haben sie sich in anderen Realitäten noch nie getroffen. Der Batman aus der „Welt des Ritters“ weiß nichts von Superman und der Superman von der „Welt von Morgen“ hat noch nie von Batman und Robin gehört.

Batman wurde 1939 vom Autor Bill Finger und dem Zeichner Bob Kane geschaffen und hatte seinen ersten Auftritt in Detective Comics #27 vom Mai 1939. Als maskierter Rächer kämpft er gegen alle, welche seine Heimatstadt Gotham bedrohen. Batman zählt zu den bekanntesten Superheld*innen weltweit. Er gilt als der größte Detektiv der Welt und auch ohne Superkräfte stellt er sich den gefährlichsten Superschurk*innen.

Bis das dynamische Duo gelangt durch einen Dimensionsriss in die Wirklichkeit des Stählernen. Gemeinsam müssen sie sich einem gottgleichen Gegner stellen, der alle Realitäten, bis auf die einzig perfekte Version, auslöschen will. Der Comicband wurde von Gene Luen Yang geschrieben und von Ivan Reis sowie Jose Luis, Emanuela Lupacchino, Steve Lieber, Darick Robertson, Kyle Hotz, Paul Pelletier, sowie Francesco Francavilla gezeichnet.

Die Comickünstler*innen

Das Comic wird einerseits durch den sehr akkuraten Zeichenstil von Ivan Reis, andererseits auch durch viele andere Zeichner*innen geprägt. Die Panels wirken mit leichter Hand gezeichnet, aber oft bleibt der Hintergrund etwas vage. Das Tempo, das die Bilder vermitteln, verleiht der Geschichte eine gewisse Dynamik und die Zeichnungen sind insgesamt sehr gut ausgefallen. Es gelingt auch sehr gut, die unterschiedlichen Emotionen auf den Gesichtern der Figuren einzufangen.

Superman wurde von den beiden US-Amerikanern Jerry Siegel und Joe Shuster geschaffen und hatte seinen ersten Auftritt 1938 mit Action Comics #1 von DC Comics. Er stammt vom Planeten Krypton und lebt auf der Erde als Journalist Clark Kent, verheiratet mit der Reporterin Lois Lane. Er zählt zu den berühmtesten Superheld*innen der Erde und ist eine echte Comic-Ikone.

Der brasilianische Comic-Zeichner Ivan Reis hat neben Chaos! Comics und Marvel Comics vor allem für DC Comics gearbeitet und zählt durch seine klaren Darstellungen zu den Lieblingszeichnern von Geoff Johns. Sie haben schon an zahlreichen Comics zusammen gearbeitet. Bekannt wurde Reis vor allem durch seine Mitwirkung an den DC Comics Events Blackest Night, Brightest Day und Multiversity, aber auch für seine Zeichnungen an der Justice League Serie.

Der chinesisch US-amerikanische Comicautor und -zeichner Gene Luen Yang hatte, seit er in der fünften Klasse sein erstes Comic, DC Comics Presents Superman Nr. 57, geschenkt bekam, den Wunsch Comiczeichner zu werden. Yang schrieb seine Masterarbeit an der California State University, East Bay darüber Comics und Graphic Novels als pädagogische Instrumente in Schulklassen zu verwenden.

Panini Comics hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Batman/Superman – Infinite Frontier ist ein Sammelband mit den deutschsprachigen Ausgaben der gleichnamigen US-amerikanischen Mini-Comicserie von DC Comics. Der Sammelband wurde am 01. Februar 2022 in deutscher Übersetzung bei Panini Comics herausgebracht.

79
%
Batman/Superman - Infinite Frontier von Gene Luen Yang nützt das neue Omniversum für eine ziemlich abgedrehte Geschichte. Die Realitäten werden durch den mysteriösen Auteur.io gefährdet, indem er sie nach seinen Vorstellungen manipuliert. Skrupellos und völlig wahnsinnig züchtet er regelrecht verschiedene Realitäten und manipuliert sie, um eine Art perfekte Welt zu erschaffen. Aber es gibt keine perfekte Welt. Manche sind sogar noch schlimmere als andere und Batman und Superman werden erneut Freunde, um die Welten zu retten.
Pros
  • das Finale wird noch einmal recht bombastisch
  • man kann miterleben, wie Superman und Batman Freunde werden
  • Auteur.io ist eine interessante Figur
  • eine kreative Geschichte von Gene Luen Yang
Cons
  • nicht alle Zeichenstile sind passend
  • die Geschichte beginnt recht verwirrend
  • zeichnerisch ist das Comic leider sehr unruhig

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