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Arkham Horror: Das Kartenspiel (Neuauflage)

Arkham Horror: Das Kartenspiel von Nate French und MJ Newman ist ein kooperatives Horror-Kartenspiel für 2 bis 4 Spieler*innen, welches auf dem Cthulhu Mythos von H.P. Lovecraft basiert. In diesem Spiel, welches bei Asmodee erscheint, müssen die Spieler*innen in der Kampagne Die Nacht des Zeloten die Welt vor den Großen Alten retten. Weitere Kampagnen inkl. neuer Ermittlerkarten können in zusätzlichen Erweiterungen gekauft werden.

Arkham Horror: Das Kartenspiel

Arkham Horror: Das Kartenspiel ist ein Kartenspiel mit einer durchdachten Spielmechanik. Jeder Spieler und jede Spielerin ist ein Ermittler oder eine Ermittlerin. Als Charaktere stehen dafür Roland Banks, der Bundesagent, Daisy Walker, die Bibliothekarin, „Skids“ O’Toole, der Ex-Sträfling, Agnes Baker, die Kellnerin und Wendy Adams, das Straßenkind zur Verfügung.

Man erlebt vielfältige Abenteuer. In der beiliegenden dreiteiligen Kampagne, Die Nacht des Zeloten, beginnt alles damit, dass die Ermittler*innen merkwürdige Ereignisse in Arkham in Massachusetts untersuchen. Doch mit den Schrecken, die auf sie warten, haben sie wohl nicht gerechnet. Die Kampagnen sind dabei sehr vielfältig, genau wie die Aufgaben, welche die Spieler*innen lösen müssen, um erfolgreich zu sein.

Grundsätzlich hat man ein Deck mit rund 30 Karten. Davon sind zwei, drei Nachteile, die meisten sind aber Ausrüstung, Talente, Vorteile und ähnliches. Eine Probe, um Hindernisse zu überwinden, oder Kreaturen zu besiegen, macht man mittels Karten, seinem Attributwert und indem ein Plättchen aus dem Chaosbeutel gezogen wird.

Die Ermittlerdecks

Ein interessanter Aspekt bei dem Spiel ist dabei, dass man sich seine Ermittler*innendecks selbst zusammenstellen kann, wobei es bereits fünf vorgefertigte Ermittler*innendecks gibt. So kann man auch sofort, nach dem Lesen der Regeln, loslegen. Der Teufel steckt jedoch im Detail. Der allgemeine Spielablauf wird durchaus gut erklärt, aber es tauchen im Spiel immer wieder recht spezifische Fragen durch einzelne Karten auf. Diese muss man dann im Referenzhandbuch nachschlagen.

Es gibt einige Spiele und Games, welche im Lovecraft’schen Universum spielen. Neben den Brettspielen Arkham Horror, Cthulhu: Death May Die und Eldritch Horror, dem Würfelspiel Das Ältere Zeichen und dem Kartenspiel Arkham Horror, gibt es auch Video Games wie The Sinking City oder Call of Cthulhu, aber auch Filme oder Comics wie Providence #1.

Ein weiterer Aspekt ist, dass man sich zwischen den einzelnen Szenarien der Kampagne verbessern kann. So kann man neue Karten kaufen, oder alte Karten gegen eine verbesserte Version tauschen. Karten haben meist Symbole, die man als Boni bei Proben verwenden kann, sowie einen Kartentext, welcher dem Spieler oder der Spielerin einen Vorteil bringt.

Das Ziel

Das Ziel unterscheidet sich je nach Kapitel. Grundsätzlich wird an bestimmten Punkten innerhalb der Phasen geprüft, ob sich die Agenda weiterentwickelt, was grundsätzlich schlecht ist. Währenddessen versuchen die Spieler die Bedingungen der Szene zu erfüllen, um weiter im Spiel voranzukommen. In beiden Fällen kommt es am Ende zu einer Auflösung, wovon es gute und schlechte gibt. Egal, ob man erfolgreich war oder nicht, geht es weiter zum nächsten Kapitel.

Der Spielablauf

Der Spielablauf wird vereinfacht dargestellt. Das Spiel verläuft in verschiedenen Phasen. Eine Runde beginnt jeweils mit der Mythosphase, welche aber in der ersten Runde übersprungen wird. Die Agendakarte sammelt Verderbensmarker. Ist die aufgedruckte Schwellenzahl erreicht, wird ein Ereignis ausgelöst und die nächste Agendakarte kommt ins Spiel. Als nächster Schritt, in der Mythosphase, muss jede*r Ermittler*in eine Begegnungskarte ziehen. Das können Monster oder überraschende und negative Ereignisse sein.

Arkham Horror: Das Kartenspiel
Arkham Horror: Das Kartenspiel , Rechte bei Asmodee

In der Ermittlungsphase hat jeder Spieler und jede Spielerin 3 Aktionen, die man beliebig kombinieren oder wiederholen darf.

  • Ziehen: 1 Karte ziehen.
  • Ressource: 1 Ressource erhalten.
  • Aktivieren: Eine Fähigkeit einer Karte oder eines Ermittlers bzw. einer Ermittlerin aktivieren.
  • Verwickeln: Eine*n Gegner*in an seinem aktuellen Ort in einen Kampf verwickeln
  • Ermitteln: An seinem aktuellen Ort ermitteln und Hinweismarker sammeln
  • Bewegen: sich auf einen verbundenen Ort bewegen.
  • Spielen: Eine Vorteils- oder Ereigniskarte von seiner Hand spielen.
  • Entkommen: Versuchen, einem Monster oder Gegner*in zu entkommen.
  • Kämpfen: Gegen eine*n Gegner*in an seinem aktuellen Ort kämpfen

In der Gegnerphase verursachen jedoch die Gegner*innen, die sich am selben Ort wie die Ermittler*innen befinden, den auf der Karte aufgedruckten Schaden. Wenn man selbst die Monster angreift, werden Werte miteinander verglichen. Die Chaosmarker, die man zieht, sind der Glücksfaktor im Spiel. In der letzten Phase, der Unterhaltsphase, werden alle Karten zurückgesetzt, Ressourcen gesammelt und eine Karte wird nachgezogen. Alle Karten, die bis zum Ende der Runde noch gelten, werden jetzt hinfällig. Anschließend beginnt man wieder mit der Mythosphase.

Die Autor*innen

Nate French ist ein amerikanischer Spieleentwickler und Senior LCG Designer von Fantasy Flight Games. Er hat rund ein Dutzend verschiedener Kartenspiele der Living Card Games-Reihe von Fantasy Flight Games entwickelt, darunter A Game of Thrones, Legend of the Five Rings und auch Arkham Horror.

MJ Newman ist eine Autorin und Spieleentwicklerin mit über 9 Jahren Erfahrung in der Spielebranche. Nach Ihrem Abschluss an der Albany Law School zog sie nach Minneapolis, um ihrem Traum vom Spieledesign mit Fantasy Flight Games zu verwirklichen. ​ Im Herzen ist sie eine Geschichtenerzählerin.

Unsere Testrunden

Bei unserem Test mit drei Spieler*innen haben wir durchaus abwechslungsreiche Partien gehabt. Manchmal haben wir gewonnen, aber oft auch bittere Niederlagen kassiert. Das passiert auch, wenn man durchaus taktisch zu spielen versucht. Man muss sich allerdings absprechen und es gehört auch das Quäntchen Glück dazu, welche Karten, oder welchen Chip man zieht.

Asmodee hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

Arkham Horror: Das Kartenspiel erschien ursprünglich bei Fantasy Flight Games und die Neuauflage wurde im November 2021 beim Spieleverlag Asmodee in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Wir haben bei unserem Test mit drei Spieler*innen ungefähr 30 bis 60 Minuten je Szenario benötigt.

90
%
Arkham Horror: Das Kartenspiel ist ein Kartenspiel mit einer durchdachten Spielmechanik. Jeder Spieler und jede Spielerin ist ein Ermittler oder eine Ermittlerin. Man erlebt vielfältige Abenteuer, in der beiliegenden dreiteiligen Kampagne, Die Nacht des Zeloten, beginnt damit, dass die Ermittler*innen merkwürdige Ereignisse in Arkham in Massachusetts untersuchen. Die Kampagnen sind dabei sehr vielfältig, genau wie die Aufgaben, welche die Spieler*innen lösen müssen, um erfolgreich zu sein.
Pros
  • die Spielmechaniken sind äußerst durchdacht
  • die Lovecraft'sche Atmosphäre wird gut rübergebracht
  • die Kampagne endet nicht, wenn man bei einem Szenario verliert
  • das Artwork ist äußerst stimmungsvoll geraten
Cons
  • die Kampagne mit 3 Szenarien ist vom Umfang her sehr gering
  • Spieler*innen können frühzeitig ausscheiden und müssen zusehen

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