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A Juggler’s Tale

Was für eine Welt ist das? Sie ist vom Krieg und von Cyber-Plagen heimgesucht. Es ist eine Welt, in der das Leben wertlos zu sein scheint und die Hoffnung Mangelware ist. Die meisten Menschen würden alles tun um ihrer trostlosen Existenz zu entfliehen. Virtuelle Realitäten, bewusstseinsverändernde Drogen, Nervenimplantate, jeder wählt sein Gift, welches ihn in die selige Vergessenheit treiben lässt. Doch egal wie tief man geht, vor einem Observer kann sich niemand verstecken. Ich finde sie alle!

A Juggler’s Tale, Rechte bei Mixtvision

A Juggler’s Tale ist ein märchenhaftes Game. Man spielt Abby, eine Marionette. Geschickt wird die Geschichte vom Puppenspieler Jack begleitet. Mit erzählerischem Talent gibt er Abbys Geschichte wieder, während er die Fäden der Marionette fest in der Hand hält, aber als es dann Unvorhergesehen wird, kommt auch Jack ins Stolpern.

Eine witzige Story trifft auf ein wunderschönes Artwork und ein recht klassischen Gameplay. Da wäre bei Letzterem sicher mehr drinnen gewesen, aber es ist ein gelungenes und unterhaltsames Game. Sehr gelungen ist auch die deutsche Sprachausgabe. Der Erzählter schafft es, ohne dass man ihn sieht, seine Emotionen zu transportieren. Für das Game braucht man rund 2 bis 3 Stunden.

A Juggler’s Tale handelt von Abby, einer jungen Zirkusartistin, die gegen ihren Willen gefangen gehalten wird. Tagsüber unterhält sie die Zirkusbesucher und nachts wird sie in einen Käfig gesperrt, in dem sie von ihrer Freiheit träumt. Eines Tages flieht sie aus dem Zirkus und zieht los, um die zauberhafte Märchenwelt zu erkunden.

Doch Freiheit hat ihren Preis. So muss Abby sich den Gefahren stellen, die überall auf der Welt lauern, denn die mittelalterliche Welt ist von Krieg gezeichnet, ebenso wie ihre armen, hungernden Einwohner. Einer von ihnen ist Tonda, ein erbarmungsloser Halsabschneider, der Abby über reißende Flüsse, durch Räuberlager und an Fallen vorbei hinterherjagt, um sie wieder in den Zirkus zu bringen.

A Juggler’s Tale hat grundsätzlich das typische Gameplay eines Jump´n´Run Games. Man steuert Abby und springt und läuft durch die Welt. Es gibt verschiedene Schalterrätsel, wobei man meistens auch kleine Objekte werfen muss, um die Wachen abzulenken, Tiere zu füttern, oder Gegenwichte zu erzeugen. Ein kleines Hindernis, das manchmal auch ein Vorteil ist, sind dabei die Marionettenfäden von Abby.

A Juggler’s Tale ist grafisch sehr schön gestaltet. Im Zentrum steht das Marionettentheater eines Gauklers auf einem Jahrmarkt. Die Bühne ist die Welt und bietet eine farbenfrohe, abwechslungsreiche und leicht abstrakte Welt. Über weite Teile des Games sind die verschiedenen Marionettenfäden durchaus ein wichtiger Bestandteil der einzelnen Charaktere.

A Juggler’s Tale, ein märchenhaftes Jump´n´Run Game, wurde von kaleidoscube entwickelt und als Publisher fungiert Mixtvision. Mixtvision ist ein junger Medienverlang, welcher 2006 in München gegründet wurde. Er verlegt Bücher, produziert Filme und publiziert Games, da Geschichten keine Grenzen haben.

kaleidoscube ist ein Spielestudio aus Süddeutschland mit Fokus auf Games und transmedialen Formaten, mit starkem Augenmerk auf Atmosphäre und Narration. Nach der Arbeit an mehreren preisgekrönten animierten Kurzfilmen und Beiträgen zu anderen Gameprojekten und Handygames ist A Juggler’s Tale das erste eigene große Videogame von kaleidoscube.

Mixtvision hat uns ein Rezensionsexemplar für Review-Zwecke zur Verfügung gestellt.

A Juggler’s Tale von Mixtvision erscheint mit USK 6 und ist seit 29. September 2021 u.a. für PlayStation 5 und Xbox Series X, und ebenfalls für Xbox One, PlayStation 4, Nintendo Switch, etc. erhältlich. Wir haben das Game auf der Xbox Series X getestet.
84 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
ein wunderschönes, abwechslungsreiches Artwork
dem deutschsprachigen Erzähler gelingt es Emotionen zu wecken
die Story ist durchaus gewitzt und überraschend
die Marionettenfäden sind eine sehr nette Idee
Negatives
dem Gameplay fehlt es ein wenig an Innovation
in weiten Teilen des Games läuft man von Feinden fort
84
%
Was für eine Welt ist das? Sie ist vom Krieg und von Cyber-Plagen heimgesucht. Es ist eine Welt, in der das Leben wertlos zu sein scheint und die Hoffnung Mangelware ist. Die meisten Menschen würden alles tun um ihrer trostlosen Existenz zu entfliehen. Virtuelle Realitäten, bewusstseinsverändernde Drogen, Nervenimplantate, jeder wählt sein Gift, welches ihn in die selige Vergessenheit treiben lässt. Doch egal wie tief man geht, vor einem Observer kann sich niemand verstecken. Ich finde sie alle!
Pros
  • ein wunderschönes, abwechslungsreiches Artwork
  • dem deutschsprachigen Erzähler gelingt es Emotionen zu wecken
  • die Story ist durchaus gewitzt und überraschend
  • die Marionettenfäden sind eine sehr nette Idee
Cons
  • dem Gameplay fehlt es ein wenig an Innovation
  • in weiten Teilen des Games läuft man von Feinden fort

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