Yonder: The Cloud Catcher Chronicles

| 20. September 2017 | 0 Comments

Ich laufe über die Graslandschaft der Insel und treffe völlig überraschend auf ein großes Pelzmonster, das ich zunächst für einen Stein gehalten habe. Aber ich habe Glück, denn ich habe genau das richtige Futter für ihn eingesteckt und kann nun versuchen ihn damit zu meiner Farm zu locken. Wir haben es gespielt.

Yonder: The Cloud Catcher Chronicles, Rechte bei Prideful Sloth

Yonder: The Cloud Catcher Chronicles, Rechte bei Prideful Sloth

Yonder: The Cloud Catcher Chronicles ist ein äußerst niedliches Game, mit einer zauberhaften Inselwelt und macht für junge Gamer viel Spaß. Es gibt viel zu entdecken und man kann flauschige Tiere auf die eigene Farm bringen, vieles sammeln und etwas bauen. Dabei muss man aber auch immer die Augen offen halten, um Elfen zu entdecken, um mit ihnen die böse Dunkelheit zu besiegen. Denn braucht man jeweils eine bestimmte Anzahl von Elfen. Ich denke ältere Gamer werden bei dem Game zu wenig gefordert. Das Spiel wirkt eher wie Harvest Moon als wie Zelda.

Yonder: The Cloud Catcher Chronicles entführt die Gamer auf die paradiesische Insel Gemea, die gefüllt ist mit einer üppigen Pflanzen- und Tierwelt. Doch das Paradies wird von einer geheimnisvollen Dunkelheit bedroht, die bereits weite Teile des Landes bedeckt. Gemeinsam mit einheimischen Feen gilt es die riesige Insel zu erkunden und das einstige Paradies von seiner finsteren Bedrohung zu befreien. Die größte Herausforderung bleibt dabei aber die langfristige Motivation des Gamers. Für junge und jüngste Gamer ist es aber ein toller, farbenfroher Einstieg in die Welt der Adventures.

Yonder: The Cloud Catcher Chronicles bietet eine bunte, comicartige Grafik in einem recht niedlichen Stil. Fast wirkt das Game dadurch aber zu kindlich und auch viele der Aufgaben, wie das Auffinden von Kätzchen, die Befreiung der Elfen, haben einen sehr kindlichen Touch. Grundsätzlich ist auch der Schwierigkeitsgrad für erfahrenen Gamer recht niedrig, man braucht ein bisserl Ausdauer, aber damit lassen sich fast alle Probleme lösen. Auch das Furzmoor mit samt den zu erwartenden Geräuschen setzt eher auf kindlichen Humor.

Das Gameplay ist recht simpel. Man bekommt eine Reihe von Werkzeugen, sei es Axt, Angel, Hammer, Spitzhacke etc., um verschiedene Ressourcen zu erwirtschaften, Diese Ressourcen kann man wieder zu Gegenständen kombinieren. Außerdem gilt es beim Erkunden der Inseln immer die Augen offen zu haben, denn man entdeckt immer wieder Niedliches und Flauschiges. Und das ist auch ein Manko für ältere Gamer, es gibt im Grunde keine Gefahren und auch der Tod ist weit fern von uns, so lange man nicht im tiefen Meer ertrinkt.

Yonder: The Cloud Catcher Chronicles, das Adventure wurde von Prideful Sloth entwickelt und veröffentlicht. Die Entwickler des Spiels, das australische Studio Prideful Sloth wurde von den ehemaligen Mitarbeitern von Activision und Rocksteady Cheryl Vance und Joel Styles im Jahr 2015 gegründet. Das Team legt viel Wert auf die Erschaffung detailreicher Spielwelten mit spielergesteuerten Erzählstrukturen. Nun ist ihr Erstlinkswerk Yonder: The Cloud Catcher Chronicles erschienen.

Yonder: The Cloud Catcher Chronicles von Prideful Sloth ist ab 18. Juli 2017 für die PlayStation 4 und Microsoft Windows erhältlich. Wir haben das Game auf der PlayStation 4 mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
70 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
zauberhafte Welt mit vielen kuschligen und niedlichen Tieren
für jüngere Gamer ein sehr gelungenes erstes Adventure
die Wettereffekte sind durchaus gelungen
es wird ein abwechslungsreicher Soundtrack geboten
Negatives
ältere Gamer kaum gefordert, für jüngere Gamer fast zu groß geraten
Sammeln der notwendigen Ressourcen für Aufgaben ermüdet mit der Zeit
das Adventure fühlt sich wie eine zu groß geratene Sammelqueste an

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Category: Games, PS 4

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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