Winter’s Tale

| 11. Januar 2015 | 0 Comments

Winter’s Tale ist ein Märchen, das den Zuseher ins New York des 19. Jahrhunderts entführt. Es geht um die wahre Liebe, den Kampf zwischen Gut und Böse und die Menschen und dass jeder einzelne Mensch es wert ist beachtet und gerettet zu werden. Eingebettet ist das alles in eine wundervolle phantastische winterliche Umgebung.

Winter's Tale - Cover

Winter’s Tale – Cover, Rechte bei Warner Home Video

Im Jahr 1895 kommt ein junges Paar nach New York, doch die Einreise wird ihnen verweigert, weshalb sie sich schon wenig später wieder auf einem Schiff nach Europa finden. Nachdem sie ihrem Kind ein besseres Leben ermöglichen wollen, setzten sie es in ein Modellschiff und lassen es zurück.

Es folgt ein Zeitsprung, das Kind ist mittlerweile ein Mann namens Peter Lake (Colin Farrell) und außerdem ein Dieb und Einbrecher. Er wird von Pearlys Bande gejagt und Pearly Soames (Russell Crowe) selbst möchte ihn zur Strecke bringen. Doch Peter gelingt die Flucht mittels eines weißen Pferdes, das sich als Pegasus-artiges herausstellt. Und dieses mächtige magische Pferd bringt ihn kurz darauf auch ins Haus der Familie Penn, das er zunächst ausrauben will, doch als er Beverly (Jessica Brown Findlay) sieht, überlegt er es sich anders und sie sprechen miteinander und verlieben sich sofort ineinander. Die junge Frau leidet jedoch an Schwindsucht und hat nicht mehr lange zu leben.

Einen Tag darauf findet Pearly die junge Dame, nachdem er eine Vision hatte, und möchte sie umbringen, doch Peter und sein Pferd kommen und retten die junge Frau. Da sie verfolgt werden, flüchten sie in den Norden, wo Pearly, der in Wirklichkeit ein Dämon ist, nicht folgen kann.

Peter verliert schließlich sein Gedächtnis und versucht es über mehrere Jahre wiederzuerlangen. Er altert nicht, da er eine unerfüllte Aufgabe hat. Schließlich, im Jahr 2014, trifft er die Journalistin Virginia Gamely (Jennifer Connelly), die ihm bei seinen Recherchen hilft. Er lernt bei einem Essen ihre Tochter Abby (Ripley Sobo) kennen, die an Krebs erkrankt ist und zu sterben droht. Nun hat Peter die Chance sein Wunder wirken zu können. Doch zuvor kommt es noch zu einem Kampf mit dem Bösen, Pearly Soames.

Winter‘ Tale, mit einer Laufzeit von ca. 118 Minuten ist auf blu-ray und DVD verfügbar. Als Sprachen sind Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch in Dolby Digital 5.1 verfügbar. Untertitel gibt es in Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch, Thailändisch und Indonesisch. Das Bild ist klar und schön im Bildformat 16:9 – 2.40:1. Die Musik stammt aus der Feder von Hans Zimmer, der schon diverse Awards gewonnen hat und für die Musik von vielen großen Filmen verantwortlich ist. Als Extras gibt es Winter’s Tale: Eine zeitlose Liebensgeschichte, Charaktere des Guten und des Bösen, zusätzliche Szenen, sowie ein Wendecover.

Der Film, der auf dem gleichnamigen Buch von Mark Helprin basiert, ist atmosphärisch sehr schön aufgebaut und hat einige sehr romantische und schöne Szenen. Teilweise hat der Film aber auch seine Schwächen. So gibt es immer wieder Szenen, die genauer ausgeführt werden hätten sollen, denn so bleiben einige Fragen offen und die Szenen wirken etwas seltsam. Besonders irritierend ist Will Smith als Luzifer, der nicht recht ins Bild passt. Auch die Animation der Flügel des weißen Pferdes und der Veränderungen des Dämons und Luzifers sind nicht ganz gelungen. Da gibt es einige Fantasy-Filme, die wesentlich besser animiert sind. Die Geschichte im 19, Jahrhundert ist sehr schön und durchaus gelungen, in der heutigen Zeit wird ihr zu wenig Zeit gegeben, um sie gut auszuführen. Insgesamt ist es ein Film mit prachtvollem Bild und phantastischer Musik, der durchaus seine Reize hat, aber nicht in allen Punkten zu überzeugen weiß.

Winter’s Tale von Warner Home Video ist ab 06. November 2014 mit FSK 12 auf blu-ray und DVD erhältlich. Wir haben die blu-ray auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.

Bewertung

PositivesNegatives

  • süße Liebesgeschichte
  • schöne Bilder, tolle Winteraufnahmen
  • wundervolles Panorama
  • wunderschöne, passende Musik
  • gute Schauspieler

  • Will Smith als Luzifer etwas seltsam
  • kein Altern aufgrund von unerfüllten Aufgaben
  • unerklärlicher Gedächtnisverlust
  • teilweise Szenen zu wenig durchdacht oder zu wenig ausgeführt

Rating
76%

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Category: Filme

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Ich spiele schon immer gerne Spiele und lese gerne, wobei die Leidenschaft mit Brettspielen und Bilderbüchern schon in frühen Kindesjahren begann, sich dann zu erwachseneren Büchern und PC Games erweiterte, bis dann auch Filme und XBox Games dazu kamen. Außerdem mache ich gerne Musik, widme mich Pen&Paper Rollenspielen und besuche gerne Theater und Konzerte.

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