White Day: A Labyrinth Named School

| 8. Dezember 2017 | 0 Comments

Vorsichtig schleiche ich durch die leeren, dunklen Flure der Schule. Ich sollte besser nicht zu viel Lärm machen und Aufmerksamkeit erregen, sondern langsam und behutsam vorgehen. Dabei sollte ich mich genau umschauen, denn es gibt vieles zu entdecken und einiges davon könnte mir helfen diesen Wahnsinn zu überleben. Wir haben es gespielt.

White Day: A Labyrinth Named School, Rechte bei PQube

White Day: A Labyrinth Named School, Rechte bei PQube

White Day: A Labyrinth Named School ist ein sehr unheimliches Game, welches bereits 2001 veröffentlicht wurde, aber erst jetzt als Remake auch nach Europa kam. Die Schülerin Hee-Min will für ihren Freund zum White Day etwas in der Schule verstecken. Aber dann sperrt der verrückt gewordene Hausmeister sie und ein paar andere Schüler ein und macht Jagd auf sie.

Laute Geräusche, helles Licht, oder Laufen lockt ihn an und da man ihm unterlegen ist, muss man ihn austricksen, oder sich vor ihm verstecken. Dabei geht es auch darum, wie man mit den anderen Mitschülern interagiert. So gibt es auch verschiedene Enden für das Game, das auf Englisch lokalisiert und mit deutschen Untertitel versehen wurde.

Die Story wird gut präsentiert, doch mittlerweile muss man sagen, dass es in den letzten 10 Jahren durchaus einige Games gegeben hat, die gruseliger waren und eine ähnliche Stimmung bieten wie White Day. Auch beim Gameplay haben sich viele Games weiter entwickelt, sodass dieses Game 2001 noch ein echtes Highlight war, aber es heutzutage nur mehr ein gutes, kein außergewöhnliches Game ist. Es ist jedoch noch immer spielenswert, kann aber nicht an den Kultstatus von einst anschließen. Spannend finde ich die Atmosphäre, ein wenig enttäuscht war ich jedoch von der Geistergeschichte, die recht dünn geraten ist.

White Day: A Labyrinth Named School beginnt mit guten Absichten. Als das jedoch fehlschlägt, wird der Gamer mit seinen Mitschülern in der Nacht im Schulgebäude eingeschlossen. Ein mörderischer Hausmeister jagt die Schüler und die aufgeregten Seelen der Toten verfolgen sie ebenfalls. Schafft der Gamer es unbemerkt zu bleiben und die dunklen Geheimnisse der Schule aufzudecken, um zu überleben? Oder wird der Schrecken nach der Schule sein Leben fordern, bevor er fliehen kann?

White Day: A Labyrinth Named School hat eine, dem Alter entsprechend etwas altmodische Grafik. Der Schwierigkeitsgrad ist anpassbar, wobei er vor allem auf die Geister Auswirkungen hat. Auf einem niedrigen Schwierigkeitsgrad schreckt man sich öfters, je höher der Schwierigkeitsgrad ist, desto gefährlicher werden die Geister.

White Day: A Labyrinth Named School wurde von PQube veröffentlicht und von den koreanischen Entwicklern Sonnori und Gachyon Soft entwickelt. PQube ist ein internationaler Publisher und hat sich einen Namen gemacht, indem er Retro Games für die verschiedenen Konsolen und Plattformen weiterentwickelt.

White Day: A Labyrinth Named School von PQube ist seit 22. August 2017 für Windows PC und seit 25. August 2017 für PlayStation 4 erhältlich. Wir haben das Game auf der PlayStation 4 mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
70 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
der Schwierigkeitsgrad ist gut anpassbar
es gibt zahlreiche verschiedene Enden
die Atmosphäre ist durchaus gut gemacht
Negatives
grafisch okay, aber nicht mehr up-to-date
im Neubau kann man sich nur schwer verstecken
das Gameplay wirkt ein wenig veraltet

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Category: Games, PS 4

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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