Valerian – Die Stadt der tausend Planeten

| 28. November 2017 | 0 Comments

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten von Regisseur Luc Besson ist ein französischer Science Fiction Film aus dem Jahr 2017. Der Film basiert auf der französische Science-Fiction-Comic-Serie Valerian und Veronique von Pierre Christin und Jean-Claude Mézières. Die Handlung des Films über die Abenteuer der zwei Agenten des Raum-Zeit-Service in Galaxity – der Hauptstadt der Zukunft, stammt aus Band 2: Im Reich der tausend Planeten und Band 6: Botschafter der Schatten.

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten, Rechte bei Universum Film

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten, Rechte bei Universum Film

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten ist eine wunderschöne Hommage von Luc Besson an seine Kindheit und den Comic, welcher ihn am meisten begeisterte, Valérian et Laureline. Die etwas hölzernen Dialoge, der arrogante und überhebliche Valerian, bestens durch Dane DeHaan in Szene gesetzt, die wunderschöne und bunte Bildsprache, all das und noch viel mehr scheinen direkt dem Comic entsprungen zu sein.

Dennoch werden einige mit dem Film nichts anfangen können und ihn als spröde empfinden, als nicht so elegant und durchchoreographiert, wie Luc Bessons Science Fiction Meisterwerk Das fünfte Element, zu dem übrigens der Comiczeichner Jean-Claude Mézières das Artwork lieferte. Valerian – Die Stadt der tausend Planeten ist ein herrlicher Film voller überbordender Aliens und knallbunter Abenteuer, wenngleich die Geschichte ein wenig aus der Zeit gefallen zu sein scheint.

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten handelt von den Spezialagenten Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne), welche im 28. Jahrhundert die Regierung bei der Aufrechterhaltung der Ordnung im gesamten Universum unterstützen. Auf Anordnung ihres Kommandanten (Clive Owen) begeben sich Valerian und Laureline auf eine Sondermission in die atemberaubende, intergalaktische Stadt Alpha, eine Mega-Metropole, die Tausende verschiedene Spezies aus den entlegensten Winkeln des Universums beheimatet.

Agenten Valerian und Laureline, Sie haben weniger als 10 Stunden die Bedrohung abzuwehren.

Die siebzehn Millionen Einwohner haben sich über die Zeiten einander angenähert und ihre Talente, Technologien und Ressourcen zum Vorteil aller vereint. Doch nicht jeder in der Stadt der Tausend Planeten verfolgt die selben Ziele und so wächst im Verborgenen eine dunkle Macht heran, die nicht nur Alpha, sondern die gesamte Galaxie in Gefahr bringt.

Luc Besson ist bekennender Comic-Fan und hat schon einige sehr unterschiedliche Filme produziert, Drehbücher geschrieben und als Regisseur gearbeitet. Seinen Durchbruch als Regisseur hatte er mit Nikita, später folgten Erfolge wie Leon der Profi, Das fünfte Element oder Lucy.

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten mit einer Spieldauer von ca. 137 Minuten wird mit einem wirklich guten und kontrastreichen Bild im Format 2,40:1 (1080p/24) geboten. Der sehr gute, manches Mal etwas zu basslastige Ton wird u.a. auf Englisch und Deutsch in DTS-HD 7.1 MA präsentiert. Unter den Extras finden sich mehr als 25 Minuten an Featurettes und Interviews mit Cast & Crew.

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten (Valerian and the City of a Thousand Planets) von Universum Film ist ab 30. November 2017 mit FSK 12 auf DVD und Blu-ray erhältlich. Wir haben die Blu-ray auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
71 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
liebevolle Hommage an Valerian und Veronique Comics
ein bunter, sich nicht ernstnehmender Science Fiction Film
eine gelungene Unterhaltung, ein richtiger Popcorn Film
Negatives
die Dialoge wirken stellenweise ziemlich hölzern
der Film wirkt dramaturgisch ein wenig veraltet
kommt nicht an den größten SF Erfolg von Luc Besson heran

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Category: Filme

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Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen.

Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr….

Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

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