Und Gott sprach, wir müssen reden

| 26. September 2013 | 1 Comment

Hans Rath beleuchtet in seinem neuen Buch die essentiellen Fragen des Lebens, des Glaubens und des Menschseins auf eine ungewohnte und ganz spezielle Art und Weise und das äußerst humorvoll. Oder wie es im Buch heißt: „Ich bin Gott. Und ich bin, unter uns gesagt, ziemlich im Arsch. Es wäre also schön, wenn Sie mir helfen könnten“

Buchcover

Und Gott sprach: Wir müssen reden, Rechte beim Wunderlich Verlag

Die witzigen Dialoge zwischen Jakob und Abel in „Und Gott sprach, wir müssen reden“ und die skurrile Geschichte um Jakob drehen sich mehr um die Frage, was wäre wenn es selbst jemanden, der sich selbst nicht so aufregend findet, nicht gäbe? Und nein die Antwort ist nicht so schön wie es Jakob gern erfahren hätte, er ist für die Welt und seine Umwelt nicht so wichtig, wie er es sich, wie es wohl jeder für sich selbst auch, wünscht. Und Gott sprach, wir müssen reden ist aber ein sehr lesenswertes und auch unterhaltsames Buch das Gottes kniffligstes Problem zeigt, mit Witz und sichtlich bemüht um ein wenig Tiefgang. Schade dass es am Ende Hans Rath nicht konsequent durchzieht und das Ende für alle ziemlich abprubt kommt, aber so ist das Leben.

In Hans Raths Roman Und Gott sprach, wir müssen reden trifft der selbst in finanziellen Nöten und in einer persönlichen Krise steckende Psychotherapeut Dr. Jakobi auf Abel Baumann, der ein noch größeres Problem hat – er ist nämlich Gott. Derzeit ist er gerade ein Zirkusclown, er war aber schon Arzt, Anwalt, Architekt und alles, was man sich vorstellen kann. Und je länger die Gespräche andauern, so geht es bald nicht mehr darum, ob Abel Baumann sich für Gott hält oder Gott für Abel Baumann, sondern immer stärker auch darum, welchen Wert der unglückliche Dr. Jakobi in der Welt hat.

Der deutsche Schriftsteller und Drehbuchautor Hans Rath ist durch seine dreibändige Paul Reihe einem größeren Publikum bekannt geworden. Rath hat Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn studiert und lebt als freier Autor mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn in Berlin. Anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur wird im 1926 gegründete Wunderlich Verlag, welcher Teil der Rowohlt Verlag ist, wie man auch am Beispiel Und Gott sprach, wir müssen reden sehen kann, groß geschrieben.

Und Gott sprach, wir müssen reden erscheint mit 272 Seiten in deutscher Sprache im Wunderlich Verlag am 9. November 2012.
88% von 100%
Weltenraum WertungWertung
Positives
witzige Dialoge
heiter für Christen und Atheisten
durchaus zum Nachdenken
Negatives
nicht bis zum Ende durchgedacht
abruptes Ende der Erzählung

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Category: Bücher, TopPost

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Als Bücherwurm geboren, liebe ich fast jede Gattung der Literatur und verschlinge Bücher zu jeder Tages- und Nachtzeit. F Ich freue mich bereits für Weltenraum mein Talent einsetzen zu können und unseren Lesern viele gute Bücher empfehlen zu können.

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