Tokyo Mirage Sessions #FE

| 29. Oktober 2016 | 0 Comments

Stell dir vor in unserer Welt gibt es noch eine zweite, unsichtbare Welt. So ist es in Tokyo Mirage Sessions #FE, doch nur wenige können die gefährlichen und grausamen Wesen sehen, die versuchen die Essenz der Menschen zu stehlen. Und diese Gruppe versucht im Geheimen Vorfällen nachzugehen und das Böse zu bekämpfen.

Tokyo Mirage Sessions #FE - Cover

Tokyo Mirage Sessions #FE – Cover, Rechte bei Nintendo

Tokyo Mirage Sessions #FE beginnt damit, dass man die kleine Tsubasa Oribe in einem Theater oder einer Oper sieht, wo gerade ihre Schwester auftritt. Alle sind begeistert von der wundervollen Musik, doch dann passiert etwas Schreckliches und sämtliche Leute aus dem Gebäude sind von einem Augenblick auf den nächsten verschwunden, bis auf die kleine Tsubasa Oribe.

Einige Jahre später steigt der Spieler ein und spielt Itsuki Aoi, einen ganz normalen Schüler, der ein guter Freund von Tsubasa Oribe aber auch von Touma Akagi ist. Mit zweitem will sich Itsuki gerade treffen, als er per Zufall Tsubasa sieht, die sich gerade für die Audition in einem Talentwettbewerb anstellt, was ihr etwas peinlich ist. Nachdem Touma sich verspätet geht Itsuki mit Tsubasa mit. Doch während des Interviews mit ihr auf der Bühne passiert etwas Seltsames. Der eben noch recht lustige und freundliche Moderator der Show scheint sich in eine Art Puppenmonster zu verwandeln und entführt die ehrgeizigen Jungtalente, die alle ihrem Idol Kiria nacheifern wollen. Itsuki sieht wie Tsubasa entführt wird und eilt ihr nach. Dabei gerät er in eine Art Parallelwelt, in der viele dieser schrecklichen Wesen zu sein scheinen. Eine Türe scheint sein letzter Ausweg, doch dieses seltsame Wesen kommt ihm nach. Er hat zwar Tsubasa gefunden, doch die Situation scheint aussichtslos. Doch dann entfesselt er eine Macht, von der er zuvor noch nichts gemerkt hat, kann den Mirage besiegen und ihn befreien. Ähnliches macht Tsubasa mit ihrem Mirage und so lernen die beiden nicht nur eine neue Macht kennen, sondern auch ihre Begleiter Chrom und Caeda.

Durch diese beiden erfahren die Schüler, dass sie sich in einer Idolasphere befinden, einer Dimension, welche die beiden Welten verbindet. Dort können sich Tsubasa und Itsuki durch Chrom und Caeda verwandeln und werden zu Helden, zu Mirage Masters. Mirages sind die Wesen aus der anderen Welt, die auf das menschliche Performa reagieren, als die Kraft der Kreativität und des Ausdrucks und hinter diesem Performa sind die bösen Mirages her. Durch Touma, der ebenfalls en Mirage Master ist, erfahren sie von der Geheimgesellschaft unter dem Deckmantel der Talentagentur Fortuna Entertainment, deren Ziel es ist das Böse auf der Welt zu bekämpfen und die Welt zu retten.

Tokyo Mirage Sessions #FE - Touma, Tsubasa und Itsuki

Tokyo Mirage Sessions #FE – Touma, Tsubasa und Itsuki, Rechte bei Nintendo

Während die jungen Helden den Mirages entgegentreten, verfolgen sie aber auch ein anderes Ziel, denn sie möchten Stars werden, davon träumt schließlich fast jeder Teenager. Doch trotz der Agentur, bei der sie nun sind, ist es nicht so einfach ins Showbiz zu gelangen. Nur die Besten schaffen es und die besten haben wohl auch die mächtigsten Performa und sind demnach auch die mächtigeren Mirage Masters. Fragt sich nur was die feindlichen Mirages mit dieser Macht anstellen wollen. Und Tsubasa versucht natürlich auch ihre Schwester wiederzufinden, womöglich lebt sie ja noch, wurde nur verschleppt von diesen Monstern.

Es handelt sich also um ein klassisches Japan-RPG mit rundenbasierenden Kämpfen, die immer in Arenen stattfinden. Man kann normal angreifen, oder Spezialtechniken anwenden, natürlich könnte man auch fliehen, aber wer will das schon? Oben auf dem Bildschirm sieht man immer in welcher Reihenfolge die am Kampf teilnehmenden Monster und Charaktere dran kommen. Dann gilt es geschickt die Moves zu wählen und zu schauen, dass man möglichst effektive Angriffe wählt, um möglichst viele EP zu erhalten und wenig Schaden einzustecken. Nach dem Kampf bekommt man Erfahrungspunkte, mit deren Hilfe man immer wieder steigt und besser wird. Außerdem gibt es unterschiedliche Klassen zur Auswahl, bei denen man gut überlegen sollte, wer was lernt. Schade ist, dass man beim ersten Kampf nicht ein wenig mehr in die Details eingeweiht wird, generell muss man einiges einfach ausprobieren und selbst herausfinden. Die Erklärungskästen sie etwas zu lange und helfen bei weitem nicht so gut, wie es sein könnte.

Grafisch ist das Game kein Highlight. Es ist ganz okay, doch ist man mittlerweile durch wesentlich bessere Games diesbezüglich verwöhnt. Das Bild ist etwas verwaschen, die Farben aber schön und meistens recht kräftig. Etwas nervig sind die Dauerquasseleien während des Kampfes und es gibt auch leichte Hänger während manchen Videosequenzen. Ebenfalls störend ist, dass die meisten Personen einfarbig bunte Schemen sind. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht hier unterschiedliche realer aussehende Personen einzufügen. Auch dass viele Gebäude nicht betretbar sind ist schade. Doch das Game macht durchaus Spaß und es gibt einige Nebenmissionen neben der Hauptstory. Die Charaktere sind recht nett, wenngleich sie auch etwas mehr Tiefgang haben könnten.

Tokyo Mirage Sessions #FE von Atlus wird von Nintendo seit 24. Juni 2016 exklusiv für Nintendo WiiU herausgebracht. Wir haben das Game auf der Nintendo WiiU gestestet.
68 von 100%
Weltenraum WertungWertung
Positives
sehr unterschiedliche Charaktere
interessante Idee mit den Mirages
netter Sound und coole Farben
Japan-RPG Feeling pur
Negatives
grafisch kein Highlight
keine Synchornisation auf Englisch oder Deutsch
wird ziemlich alleine gelassen
unwichtige Menschen als bunte Schemen

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Category: Games, Wii U

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Ich spiele schon immer gerne Spiele und lese gerne, wobei die Leidenschaft mit Brettspielen und Bilderbüchern schon in frühen Kindesjahren begann, sich dann zu erwachseneren Büchern und PC Games erweiterte, bis dann auch Filme und XBox Games dazu kamen. Außerdem mache ich gerne Musik, widme mich Pen&Paper Rollenspielen und besuche gerne Theater und Konzerte.

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