The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia

| 9. Februar 2018 | 0 Comments

Mit dem wandernden Gasthaus Boar Hat reise ich durch die östlichste Provinz von Lioness und höre mich nach Gerüchten um, schließlich will Elisabeth, die dritte Prinzessin des Königreichs die Seven Deadly Sins finden. In jeder Ansiedlung, aber auch auf dem Weg dorthin finden sich verschiedenen Quest, aber auch Kämpfe und Prüfungen. Doch ich bin zum Glück nicht alleine und durch gewonnen Kämpfe erhalten ich die Möglichkeit magische Gegenstände zu erschaffen, welche mir beim nächsten Kampf helfen werden. Wir haben es gespielt.

The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia, Rechte bei Bandai Namco

The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia, Rechte bei Bandai Namco

The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia hält sich von der Story her stark an die Vorlage, auch wenn die Form, dass die Story in kleinen comicartigen Zwischensequenzen erzählt wird, recht kurz greift und nicht so ganz die Stimmung des Mangas aufkommen lässt. Technisch und dramaturgisch ist es ein gut umgesetztes Action-Adventure. Das Tutorial ist zwar furchtbar, aber man kann sich die verschiedenen Optionen im Kampf durch ein bisschen Übung recht schnell aneignen. Die actionreiche, von verschiedenen Kampfszenen dominierte Story wird aber auch die Gamer ansprechen, welche das Manga selbst nicht kennen.

The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia basiert auf dem Manga The Seven Deadly Sins von Nabaka Suzuki und man kann dem Abenteuer und der Geschichte folgen. Die bekannten Charaktere wie Meliodas, Elizabeth, Hawk und viele weitere können gespielt werden und sie haben alle ihren eigenen Kampfstil. Das erste große Ziel ist es, die Seven Deadly Sins zu versammeln, um dann darum zu kämpfen das Königreich Liones zu retten und von der Tyrannei zu befreien. Vom wandernden Gasthaus Boar Hat aus hat man die Möglichkeit Kämpfe zu bewerten, Power-Ups freizuschalten, sich auf unterschiedliche Questen zu begeben und durch ganz Britannia zu reisen. Aufgeschnappte Gerüchte schalten weitere Quests mit spannenden Kämpfen und neuen Abenteuern frei.

The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia ist grafisch sehr nah an der Vorlage, wobei die einzelnen Levels, oder vielmehr Kampfzonen überraschend klein geraten sind. Dafür sind sie wirklich gut gestaltet und besitzen viele Details, die man in dieser Form gar nicht würdigen kann, da man sich in der Regel sofort in die Kämpfe stürzen muss. Wegen gelungen sind die Tutorials. Denn dabei werden mehrseitige Bildschirmtexte eingeblendet, auf denen die einzelnen Fähigkeiten beschrieben sind. Das ist aber zu umfangreich und zu theoretisch und mal fühlt sich etwas erschlagen davon. So muss man eben zu Beginn der durchaus rasenden Kämpfe immer wieder die Pause aufsuchen, um sich Tastenkombinationen in Erinnerung zu rufen.

Das Gameplay folgt einem klassischen Action Adventure Konzept, mit dem Fokus auf Kämpfen mit leichten und schweren Nahkampf- sowie Fernkampfwaffen. Dazu kommen noch verschiedenen magische Angriffe und man kann ein Spezial-Angriff auslösen, wenn man genügend Punkt dafür angesammelt hat.  Auch ein Koop Angriff ist verfügbar. Außerdem kann man gegnerischen Angriffen ausweichen, sie blocken, etc. Das Königreich ist recht charmant in einer isometrischen Ansicht dargestellt und das zumindest in diesem Bereich fast schweinchenähnlich dargestellte Gasthaus kann bewegt werden. Man sieht auf der Karte einerseits Örtlichkeiten, bei denen man mehrere Questen finden kann, aber auch einzelne Kampfbegegnungen bzw. Prüfungen, welche zumeist Kämpfe unter bestimmten Voraussetzungen sind.

Der Schwierigkeitsgrad beginnt recht moderat, sodass auch Anfänger recht gut mitkommen, aber die Lernkurve wird im Verlaufe des Games steiler. Es ist durchaus empfehlenswert viel zu kämpfen, vor allem um die Zutaten für die magischen Gegenstände, welche dann von allen verwendet werden können, herzustellen. So benötigt man immer eine spezielle Zutat und verdiente Tränen, die man ebenfalls durch die Kämpfe erringt. Eine nette Idee ist, dass man bei jedem Kampf auch seinen Wert für Gerüchte erhöht und bei einem gewissen Schwellenwert dann neue Quests in dieser Provinz freigeschaltet werden. Das Game hat zwar nur eine japanische Sprachausgabe, aber alle Untertitel sind auf Deutsch verfügbar.

The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia, ein Action Adventure wurde von Natsume Atari für den Publisher Bandai Namco entwickelt und basiert auf der gleichnamigen Manga-Serie von Nakaba Suzuki, welche seit 2012 läuft. Das Softwareentwicklungsstudio Natsume Co Ltd wurde 1987 in Japan gegründet und hat sich im Jahr 2013 nach der Fusion mit Atari in Natsume-Atari umbenannt. Das Unternehmen ist bekannt für die Entwicklung von lizenzierten Titeln und mobilen Games wie Power Rangers, Buffy, WWE, etc. Namco Bandai ist einer der größten japanischen Publisher und entstand durch die Fusion der Unternehmen Namco und Bandai, welche in den 50er Jahren gegründet wurden. Zu den bekanntesten Game Reihen zählen Dark Souls, Ace Combat, aber auch kleine Indie Perlen wie Little Nightmares.

The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia von Bandai Namco ist ab 9. Februar 2018 für die PlayStation 4 erhältlich. Wir haben das Game auf der PlayStation 4 mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
80 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
die Vorlage wird gut getroffen und umgesetzt
das Gameplay ist durchdacht und flüssig
recht atmosphärisch und humorvoll
die Gerüchte sind ein nettes Gameplay
das wandernde Gasthaus ist gut umgesetzt
Negatives
die Grafik der Kampfzonen kann kaum bewundert werden
das Tutorial ist extrem schwach
es wird fast zu wenig Abwechslung geboten

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Category: Games, PS 4

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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