Taran und der Zauberkessel

| 21. September 2017 | 0 Comments

Taran und der Zauberkessel von den Regisseuren John Musker und Ron Clements ist ein amerikanischer Zeichentrickfilm und die 25. Produktion der Walt Disney Animation Studios aus dem Jahr 1985. Der Film basiert recht lose auf Taran und das Zauberschwein und Taran und der Zauberkessel, den ersten beiden Büchern der Kinderbuch-Fantasyreihe Chroniken von Prydain von Lloyd Alexander.

Taran und der Zauberkessel, Rechte bei Disney

Taran und der Zauberkessel, Rechte bei Disney

Taran und der Zauberkessel ist einer der wenigen Filme, die an der Kinokassa keinen Erfolg hatten, dabei hat er ein bezauberndes Artwork und war der Versuch von Disney eine Geschichte für etwas ältere Kinder zu erzählen. Doch schon intern waren die düsteren Szenen zum Teil recht umstritten. Er ist auch der erste Zeichentrickfilm, bei dem man auf Lieder verzichtet hat. So ist der Film auf jeden Fall sehr interessant, aber es fehlt ihm die typische Disney Atmosphäre. Das wichtigste Thema darin ist Freundschaft und mit Prinzessin Eilonwy hat Taran eine sehr selbstbewusste Heldin an der Seite.

Taran und der Zauberkessel handelt von einer düsteren Bedrohung, welche die Bewohner des Landes Prydain gefährdet. Der gehörnte König ist kurz davor die Macht zu ergreifen. Er benötigt nur noch das hellsehende Schwein Hen Wen und die Zauberkraft des schwarzen Kessels. Doch der Junge Taran tritt heldenhaft gegen ihn an. Zum Glück hat er gute Freunde, wie die pfiffige Prinzessin Eilonwy, einen lustigen pelzigen Kerl namens Gurgi und den tollpatschigen Barden Fflewddur. Gemeinsam kämpfen sie mit fliegenden Drachen, müssen den grausigen Söldnern des Königs entkommen und überlisten drei Hexen im Moor. Ihre einzigen Stärken dabei sind ein magisches Schwert, ihr Mut und ihre Freundschaft.

Taran und der Zauberkessel liegt leider nur in der Schnittfassung vor, wenngleich die Szenen mit den Elfen als Bonusmaterial vorliegt. Da kurzfristig entschieden wurde, dass der Film zu brutal für Kinder sei, konnte die Musik nicht neu eingespielt werden und man merkt das immer wieder an den Schnitten. Doch die vorliegende Fassung ist mit der Kinofassung ident und die einzige Fassung, die je veröffentlicht wurde.

Taran und der Zauberkessel wird mit wunderbaren handgemalten Artwork, dem man aber das Alter aber ein wenig ansieht und das ein wenig unscharf wirkt, im Format 2,35:1 / 16:9 geboten. Der saubere Ton, mit einem gelungen Soundtrack von Elmer Bernstein, bekannt durch seine Filmmusik zu Die zehn Gebote und Die glorreichen Sieben wird u.a. auf Englisch in Dolby Digital 5.1 und auf Deutsch in Stereo 2.0 präsentiert. Unter den Extras finden sich folgende Featurettes:

  • Das Hexenrätsel
  • Interaktives Abenteuer „Die Suche nach dem Zauberkessel“
  • Kurzfilm „Donald, Geister und Gespenster“
  • Backstage Disney
  • Zusätzliche Szene: Die Feen
  • Tarans virtuelle Galerie
Taran und der Zauberkessel (The Black Cauldron) von Walt Disney Animation Studios ist, im Zuge der Reihe Disney Classics, mit neuem Cover ab 7. September 2017 auf DVD mit FSK 6 erhältlich. Die DVD haben wir auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
75 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
Disney versuchte mit diesem Film neue Wege zu gehen
gelungene Erzählung nach der Vorlage der Chroniken von Prydain
ein sehr gelungener Soundtrack von Elmer Bernstein
ein tolles handgezeichnetes Artwork
Prinzessin Eilonwy eine sehr selbstbewusste, weibliche Hauptfigur
Negatives
Bild ist ein wenig unscharf
der Film hat nicht die übliche Disney Atmosphäre
die Geschichte kann nicht völlig überzeugen
die Schnitte sind recht brutal

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Category: Filme

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Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen. Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr.... Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

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