Spyrium

| 1. November 2015 | 0 Comments

Das Spiel ist im viktorianischen England angesiedelt. Ein geheimnisvolles Mineral wurde entdeckt Spyrium. Als Generaldirektoren eines Industriekonzerns versuchen die Spieler ihre Fabriken aufzubauen, neue Technologien zu patentieren und mehr Geld zu scheffeln als die Konkurrenz, zum eigenen Wohl, aber natürlich auch für Ruhm und Ehre für das Königreich.

Spyrium - Cover

Spyrium – Cover, Rechte bei Asmodee

In Syprium sind die Spieler Wirtschaftstreibende im viktorianischen England, in einer Steampunk-Welt, die versuchen ihr eigenes Unternehmen aufzubauen, Fabriken zu schaffen, wichtige Leute zu beeinflussen und sich Patente zu sichern und das natürlich besser als die anderen Unternehmer. Es geht also darum möglichst viele Siegpunkte zu erreichen, mehr als die Konkurrenz.

Zunächst wird das Spiel aufgebaut. Dazu wird ein kleines Spielbrett aufgebaut, das zur Anzeige dient, in welcher Phase sich die Spieler befinden und wie viel Einkommen sie am Anfang der Runde bekommen. Dann werden die verfügbaren Karten für die erste Runde aufgelegt, welche die Spieler mit Hilfe ihrer Arbeiter bekommen und erwerben können und je mehr Leute sich für ein Gebäude interessieren, umso höher werden auch die Kosten dafür. Oder man profitiert als pfiffiger Unternehmer und casht ab, weil sich so viele andere Leute an diesen Orten umhertummeln.

Insgesamt wird über 6 Runden gespielt, wobei jede Runde aus 2 Phasen besteht. In der ersten geht es darum sein Einkommen zu erhalten, seine Arbeiter zu platzieren und das aktuelle Ereignis zu nutzen, wenn es einen interessiert. Hat man diesbezüglich genug getan kann man in die zweite Phase wechseln. Erst dann darf man Gebäude und Patente kaufen, Spezialisten nutzen, Geld verdienen, eigene Karten aktivieren, etc. bis einem zum Ende nur noch Passen überbleibt.
Passen alle Spieler geht es in die nächste Runde. Es werden neue Karten aufgelegt und es gibt neue Möglichkeiten an Geld und Gebäude zu kommen. Wer nach der 6. Runde die meisten Siegpunkte hat, gewinnt das Spiel.
Und es ist gut, dass es verschiedenste Möglichkeiten gibt an Siegpunkte zu bekommen und es ist schwer, dass einer über die anderen dominiert, denn auch Bauplätze für neue Karten kosten Geld und mit der Zeit muss man sich wirklich überlegen, ob man noch eine Fabrik an einen neuen Platz baut, oder ob man nicht lieber den Platz einer anderen Fabrik verwendet.

Spyrium - Spielaufbau

Spyrium – Spielaufbau, Rechte bei Ystari

Als Spielmaterial gibt es 35 Arbeiter (7 je Farbe), 20 Scheiben (4 je Farbe), ca. 50 Spyriumkristalle, 24 Zahlenplättchen (8 je Zahl 1, 2 und 3), 36 Münzen Wert 1 Pfund und 10 Münzen Wert 5 Pfund, 10 Bonusplättchen (2 je Farbe), 1 Startspielerkarte, 5 Basiskarten (1 je Farbe), 7 Ereigniskarten, 7 Patentkarten, 17 Spezialistenkarten und 35 Gebäudekarten.
Das Spiel ist für 2-5 Spieler ab ca. 12 Jahren geeignet, wobei es ganz schön taktisch ist. Spieldauer ist ca. 1 – 1,5 Stunden, wobei es durchaus auf die Entscheidungsfreudigkeit der Spieler ankommt.

Das Spiel ist vom Autor William Attia, für die Grafik verantwortlich sind Neriac und Arnaud Demaegd.
William Attia ist ein französischer Spieleautor, der 1976 geboren wurde und mit dem Brettspiel Caylus berühmt wurde. Hauptberuflich arbeitet er als Software-Ingenieur.

Spyrium erschien im Februar 2013 bei Asmodee Spiele. Wir haben bei unserem Test mit 5 Spielern ungefähr 80 Minuten benötigt, exkl. Aufbau und Regeln durchgehen.
80% / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
strategisches Spiel
viele Möglichkeiten zu gewinnen
interessantes durchdachtes Spielkonzept
Negatives
Anleitung hätte mehr Beispiele vertragen
keine Möglichkeit wenn Arbeiter im Nichts stehen

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Category: Kartenspiele, Spiele

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About the Author ()

Ich spiele schon immer gerne Spiele und lese gerne, wobei die Leidenschaft mit Brettspielen und Bilderbüchern schon in frühen Kindesjahren begann, sich dann zu erwachseneren Büchern und PC Games erweiterte, bis dann auch Filme und XBox Games dazu kamen. Außerdem mache ich gerne Musik, widme mich Pen&Paper Rollenspielen und besuche gerne Theater und Konzerte.

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