Spider-Man: Homecoming

| 15. November 2017 | 0 Comments

Spider-Man: Homecoming von Regisseur Jon Watts ist ein Superhelden Action Film aus dem Jahr 2017 und gehört zum Marvel Cinematic Universe. Er ist eine Fortsetzung des Films The First Avenger: Civil War und neben Tom Holland als Titelheld nimmt auch Tony Stark, gespielt von Robert Downey Jr., eine große Rolle ein. Als Gegner gibt es einen der ältesten Feinde Spider-Mans zu sehen, The Vulture, gespielt von Michael Keaton.

Spider-Man: Homecoming, Rechte bei Sony Pictures

Spider-Man: Homecoming, Rechte bei Sony Pictures

Spider-Man: Homecoming hat wohl den bisher besten Peter Parker zu bieten. War mir Tobey Maguire zu verkopft und voller Selbstzweifel, war mir Andrew Garfield ein wenig zu ungelenk und selbstsicher, trifft Tom Hollad meine Vorstellung des Comichelden meiner Kindheit fast am besten. Am meisten hat mich aber der Zugang zum Film überrascht. Mir fehlt ein wenig wie Spider-Man zu Spider-Man wurde, die Sache mit der Spinne etc. Ja klar, fast jeder weiß das bereits, aber irgendwie beginnt der Film mittendrinnen und hat keinen richtigen Anfang. Aber er hat ein gutes und spannendes Ende, zumindest ein klassisches Ende für einen jungen Superhelden.

Spider-Man: Homecoming handelt von der Rückkehr Peters, immer noch euphorisch von dem packenden Kampf mit den Avengers in seine Heimat, wo er mit seiner Tante May (Marisa Tomei) und unter dem wachsamen Auge seines neuen Mentors Tony Stark (Robert Downey Jr.) lebt. Es fällt ihm jedoch nicht leicht sich im Alltag zurechtzufinden, vielmehr will er beweisen, dass er mehr ist als nur der sympathische Spider-Man aus der Nachbarschaft. Als aber The Vulture (Michael Keaton) als neuer Gegenspieler auftaucht, gerät plötzlich alles, was Peter im Leben wichtig ist, in große Gefahr.

Spider-Man: Homecoming gehört zum Marvel Cinematic Universe. Das MCU verbindet die verschiedenen Filme und TV-Serien der Marvel Comics, sei es durch Ereignisse oder mit den gleichen Figuren. Die Filme spielen alle in einem großen Universum. So gibt es viele Anknüpfungspunkte an die Avengers und Captain America, sowie am die Iron Man Filme. Auch der alles auslösende Moment, der Angriff der Chitauri auf New York aus dem Film Marvel’s The Avengers ist Thema im Film. Aber wirklich gelungen ist die kaltschnäuzige Darstellung von Michael Keaton, der dem eher flachen The Vulture echt Leben einhaucht.

Kannst du nicht einfach der freundliche Spiderman aus der Nachbarschaft sein?

Aber natürlich hat das Marvel Cinematic Universe den Nachteil, dass man diverse Anspielungen nicht kennt und einem einiges an Verständnis fehlt, wenn verschiedene Hintergründe, Figuren, Ereignisse, … übernommen werden und man diese Filme nicht gesehen hat. Aber dafür bekommt man eine lebendige Welt, die zu überzeugen weiß. Außerdem kann z.B. Tony Stark alias Iron Man dem jungen Spider-Man ein Mentor sein, ohne dass man Tony großartig vorstellen muss. Ich würde empfehlen, dass man zumindest The First Avenger: Civil War gesehen hat, bevor man sich Spider-Man: Homecoming ansieht.

Spider-Man: Homecoming mit einer Spieldauer von ca. 133 Minuten wird mit einem recht buntem Bild im Format 16:9 Widescreen (2.39:1) geboten. Der sehr gute Ton wird u.a. auf Englisch in Auro-3D und Deutsch in DTS-HD MA 5.1 präsentiert. Unter den Extras findet sich u.a. folgendes Bonusmaterial, mit mehr als 60 Minuten Extras über die Filmemacher und Schauspieler:

  • 10 entfallene & verlängerte Szenen
  • Outtakes
  • Der Spidey-Studienleitfaden: Pop-ups der Nebensächlichkeiten
  • Bisher ungesehene alternative Captain America PSAs
  • Nachwirkungen: Die Filmemacher überbrücken den Graben vom Kampf um New York
  • Ein wirres Netz: Spider-Mans Eingliederung ins Marvel Kino-Universum
Spider-Man: Homecoming (Spider-Man: Homecoming) von Sony Pictures ist ab 23. November 2017 mit FSK 12 auf DVD und Blu-ray erhältlich. Wir haben die Blu-ray auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
82 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
Tom Holland ist der beste Spider-Man
das lebendige Marvel Cinematic Universe ist spürbar
Toni Stark als weiser Mentor ist witzig
Michael Keaton ist eine gelungen Besetzung
Negatives
der Geschichte fehlt es an Überraschungen
es gibt keinen richtigen Anfang
das Finale ist recht klischeehaft

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Category: Filme

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Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen.

Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr….

Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

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