Saints Row IV

| 7. September 2013 | 0 Comments

Saints goes President – Die Saints haben es geschafft, nach der Herrschaft über Stillwater retten sie die USA vor einem Atomwaffenanschlag böser Terrorirsten und werden zum Präsidenten der USA gewählt. Blöd ist nur dass genau in dieser Amtszeit die Erde von Aliens angegriffen wird. Abgefahren? Ohja, auf jeden Fall, aber das ist der einzige Unterschied zwischen GTA und Saints Row. Wir haben es gespielt.

Cover von Saints Row IV

Saints Row IV, Rechte bei Deep Silver

Saints Row IV ist frecher und verrückter denn je. Der völlig neue Einstieg in ein bekanntes Spielprinzip gibt der Serie ein äußerst frisches Gesicht. Wobei sich vom Gameplay selbst nur wenig verändert hat. Ursprünglich war es als großer DLC für Saints Row The Third geplant, doch wurde ein ganzes Game daraus. Die Story schließt sich auch nahtlos an den Vorgänger an, aber selbst als Anfänger hat man seinen Spaß. Klar, für viele Anspielungen ist es besser, wenn man den/die Vorgänger gespielt hat. Als Präsident haben wir das Haushaltsdefizit beseitigt, den Welthunger beendet und die olympischen Sportart „Table-Dance“ eingeführt, aber dann schlägt das fiese Alien-Imperium der Zin zu und die Saints landen in einer bizarren Steelport-Simulation. Doch die Saints wären nicht die Saints, wenn die Saints nicht die Saints wären. Saints Row IV ist ein Action Blowjob der Superlative.

Saints Row IV, der vierte Teil der schrägen Open-World-Actionspielreihe, wurde wie alle Titel der Reihe bisher von Volition Inc. entwickelt, Deep Silver sprang nach der Pleite von THQ als Publisher ein. Volition, ein US-amerikanisches Entwicklungsstudio aus Champaign, Illinois wurde 1993 als Parallax gegründet. Der Spieleentwickler wurde bekannt durch seine, von den Kritikern hochgelobten Games Freespace und der Red Faction Games-Reihe.

Die Saints werden zum ersten Mal nicht als Kriminelle, sondern als Patrioten gefeiert! Nach einem, durch den Anführer der Saints vereitelten Terroranschlag, hat er erfolgreich für das höchste Amt der USA kanditiert. Der Spieler ist nun der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Doch daran erfreut man sich nur kurze Zeit, denn eine Alien Invasion der Zin besiegt die Erde und die Saints landen in einer Steelporter Simulation. Nun gilt es erst recht, die Menschheit aus den Fängen des Anführers der Aliens namens Zinyak zu befreien. Dazu holen sich die Saints Superkräfte mit deren Hilfe sie auf und über Gebäude springen, beim Joggen locker Sportwagen überholen oder Gegner per Telekinese in die Luft des abgefahrensten Saints Row Kapitels aller Zeiten schleudern können.

Von den Superkräften abgesehen hat sich das Gameplay kaum verändert, auch die Grafik ist fast die selbe wie bei Saints Row: The Third. Die Stadt wirkt aber lebhafter als bei seinem Vorgänger. Es gibt zahlreiche Nebenmissionen und eine spannenden Haupstory, welche einen für 15 bis 30 Stunden an die Konsole fesselt. Der Soundack ist ganz ordentlich, wobei die Musik wirklich toll ist, während die Soundeffekte eher durchschnittlich sind. Durch den schrägen Humor und die vielen Möglichkeiten werden die Nebenmissionen auch sehr kurzweilig aufgepeppt, sodass nie Langeweile aufkommt.

Saints Row IV von Deep Silver ist ab 23. August 2013 für Xbox 360 und PS3 erhältlich. Wir haben das Game auf einer Xbox 360 getestet.

Bewertung

PositivesNegatives

  • echt schräges Game
  • abwechslungreiches Gameplay
  • gelungener Soundtrack

  • grafisch keine Fortschritte

Rating
89%

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Category: Games, TopPost

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Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig.

Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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