Rumble in the Dungeon

| 8. Mai 2016 | 0 Comments

Rumble in the Dungeon ist ein witziges Brettspiel für 3 bis 6 Spieler von Ken Rush alias Oliver Saffre, welches beim Heidelberger Spieleverlag erscheint. Es geht dabei darum deinen Mitspielern den Schatz vor der Nase wegzuschnappen und ihn mit Hilfe der Monster aus dem Dungeon zu bringen.

Spielschachtel - Rumble in the Dungeon, Rechte bei Heidelberger Spieleverlag

Rumble in the Dungeon, Rechte bei Heidelberger Spieleverlag

Rumble in the Dungeon ist ein witziges und sehr schnelles Spiel. Dabei werden die üblichen Verhältnisse, dass die Spieler als Helden ins Dungeon eindringen und den Schatz plündern, auf sympathische Weise umgedreht. Die Illustrationen von Kwanchai Moriya erinnern entfernt an den in der RPG Szene recht bekannten John Kovalic. Das Manko ist aber dass man nach ein paar Runden wohl die Strategie seiner Mitspieler durchschaut, vor allem wenn diese sie nicht ändern. Der Vorteil ist aber dass die Regeln sofort zu verstehen sind, völlig übersichtlich und ein Spiel nicht länger als 30 Minuten dauert.

Rumble in the Dungeon stellt dich vor große Herausforderungen. Bist du der Schatzsuche mit diesen seltsamen Gestalten wirklich gewachsen? Oder passiert bald das Unausweichliche? Was sich über die Zeit hinweg angestaut hat muss jetzt endlich raus. In „Rumble in the Dungeon“ ist es dein Ziel deinen Mitstreitern den Schatz vor der Nase wegzuschnappen und ihren Prügeleien aus dem Weg zu gehen. Sei der Letzte im Dungeon oder der Erste, der diesen mit dem Schatz verlässt.

Rumble in the Dungeon beginnt das zunächst gemeinsam, indem wahllos ein Dungeon mit Eingang und einer Schatzkammer aufgebaut wird. In der Schatzkammer wird der Schatz platziert. Danach wird das Dungeon mit Monstern bestückt. Jedes der Monster kommt dabei in einen der Räume. Anschließend zieht jeder Spieler eine Zufallskarte, die entscheidet welche zwei Monster ihm gehören.

Die Spieler können aber alle Monster bewegen, wobei dabei zu beachten ist dass man jedes mal 1 Monster bewegen muss oder kämpfen kann. Man darf nur Monster bewegen welche alleine in einem Raum sind, sofern sie nicht die Schatztruhe bei sich haben. In Räumen mit anderen Monster kann man kämpfen, indem man eine Monsterfigur aus dem Raum bzw. Spiel entfernt. Diese entfernten Monster werden in einer Linie aufgereiht, am Ende wird gewertet. Das Monster welches mit der Schatztruhe entkommen konnte erhält 10 Punkte, falls keines entkommen konnte, bekommt das zuletzt entfernte Monster 10 Punkte, das vorletzte 9 Punkte, etc. Am Ende gewinnt der Spieler welcher nach einigen Runden die meisten Punkte hat.

Rumble in the Dungeon erschien im Oktober 2015 beim Heidelberger Spieleverlag in deutscher Übersetzung. Wir haben bei unserem Test mit 5 Spielern ungefähr 20-30 Minuten pro Partie benötigt.
87% / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
sehr schnelles und unterhaltsames Spiel
Grundidee sehr gelungen, dreht typischen Dungeon um
gelungene und witzige Illustrationen
Negatives
nur sehr beschränkte taktische Möglichkeiten
quadratische Bodenplatten wären besser gewesen

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Category: Brettspiele, Spiele

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About the Author ()

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

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