Prometheus – Dunkle Zeichen

| 30. März 2013 | 0 Comments

Prometheus – Dunkle Zeichen war von Ridley Scott als Prequel zu seinem SF Klassiker Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt angedacht gewesen, doch es wurde zu einem Remake der Science Fiction Reihe mit einer neuen Ausrichtung. Ist es gelungen oder war es ein Fehlstart? Schauen Sie sich das an und lesen Sie weiter.

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Prometheus – Dunkle Zeichen, Rechte beim Publisher

Prometheus – Dunkle Zeichen (Prometheus) hinterlässt einen zwiespältigen Geschmack. Einerseits zeigt es gewaltige Bilder, eine spannende Story und ein – danke auch H.R.Giger – faszinierendes Design, aber auch wenig Inhalt und beliebige Horror- und Actionklischees werden bedient. Von einem Ridley Scott hätte man sich einfach mehr erwartet. Was gerade bei einem Film wie Prometheus dazu kommt ist der schreckliche Trend, im ersten Teil unzählige Fragen zu öffnen, davon nur einen Bruchteil zu beantworten und diese Antworten für einen Teil 2 oder Teil 3 aufzuheben. Das mag ja gut sein, wenn es einen zweiten und dritten Teil gibt, aber sehr unbefriedigend, wenn dieser aufgrund des geringen Erfolgs niemals erscheinen wird. Prometheus Fans haben dabei Glück, denn ein zweiter Teil befindet sich derzeit in Planung. Es gibt unzählige Anspielungen auf die Alien Reihe, Musik aus ALIEN 1, Weyland, LV-223 statt LV-426,… aber dennoch wollte sich kein Alien Feeling einstellen.

Im Jahr 2089 entdeckt die Forscherin Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) über die gesamte Erde verstreut mysteriöse Symbole, welche zu einem bestimmten Punkt im Weltraum hinführen. In Begleitung des Androiden David 8 (Michael Fassbender), zwei Vertretern von Weyland Industries (Charlize Theron und Guy Pearce) und dem restlichen Team der „Prometheus“ folgt sie den Hinweisen zu den Ursprüngen des menschlichen Lebens. Ihre gefährliche Expedition führt sie in eine der dunkelsten Ecken des Universums, wo sie sich einem Kampf stellen müssen, der über die Zukunft der Menschheit entscheiden wird.

Mit dieser Reise kehrt Ridley Scott zu seinen Wurzeln zurück. Bereits sein zweiter Spielfilm war der legendäre Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt.

Das Bild ist scharf und ohne erkennbares Rauschen wird ein klares Bild geboten, das sehr plastisch wirkt. Die deutsche und englische Sprachfassung liegt im DTS 5.1-Format vor, welche sich bassgewaltig, dynamisch und mit Surroundeffekten präsentiert. Dazu kommen noch interessante Extras, wie ein Audiokommentar von Ridley Scott, die Audiokommentare der Drehbuchautoren, entfallene und alternative Szenen, die Peter Weyland-Akten, etc. Der Film hat eine Länge von 124 Minuten und eine FSK von 16.

Prometheus – Dunkle Zeichen von Twentieth Century Fox ist ab 7. Dezember 2011 auf DVD und bluray erhältlich.

Bewertung

PositivesNegatives

  • hochwertiges Bild
  • H.R.Giger mit an Bord
  • zahlreiche Alien Anspielungen
  • gute Darsteller
  • vollendeter Ton

  • Film bleibt unter Erwartung
  • Alien Feeling bleibt auf der Strecke
  • einige logische Fehler
  • schwaches Drehbuch

Rating
67%

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Category: Filme, TopPost

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Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen.

Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr….

Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

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