Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers

| 7. November 2015 | 1 Comment

Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers ist ein weiterer Teil der innovativen japanischen Survival-Horror-Adventure-Reihe von Tecmo, welches exklusiv für Nintendos WiiU erscheint. Drei Seelen sind untereinander, aber auch mit dem geheimnisvollen Mount Hikami, verbunden. Ob du ihnen mit der Geistkraft deiner Camera Obscura zur Seite stehen kannst und sie womöglich sogar rettest? Wir haben es gespielt.

WiiU Cover

Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers, Rechte bei Nintendo

Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers bietet Horror vom feinsten, abseits von jeglicher Shooter Mechanik, sieht man von der Camera Obscurar ab. Die Story selbst bleibt ziemlich lange undurchsichtig und dadurch spannend bis zum Schluss. Auch dass man die Geschichte aus den Blickwinkeln von Yuri, Miu und Ren erlebt erhöht durchaus die Intensität, da die Handlungen und Schicksale der drei miteinander verwebt sind. Von der Story kann man schwer etwas verraten ohne dabei zu spoilern.

Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers handelt von Yuri, Miu und Ren, denen ein erbarmungsloses Schicksal blüht. Die drei werden vom geheimnisvollen Mount Hikami angezogen, wo eine finstere Macht haust, und sie stehen vor einer schrecklichen Gewissheit, der niemand entkommen kann. Die Handlungen aller drei Charaktere sind miteinander verflochten und die Angst wird zum ständigen Begleiter des Spielers, denn die Schatten folgen ihm auf Schritt und Tritt. Das einziges Mittel, sich gegen die zahlreichen Geister zu wehren, ist die Camera Obscura, eine fotografische Verbindung in die Welt des Übernatürlichen.

Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers hat ein interessantes Gameplay, es gibt keinerlei Schusswaffen. Deine Waffe ist dein Verstand und deine Camera Obscura. Mit dem Wii U GamePad kannst du das gewünschte Motiv ins Visier nehmen und den Verschluss betätigen, um dein Ziel zu zerstören. Dadurch werden Geistersplitter freigesetzt. Beim nächsten Schnappschuss sollte man versuchen, so viele davon wie möglich zu erwischen, um die Trefferkraft zu erhöhen und schließlich den Geist für immer zu verbannen.

Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers ist grafisch leider in vielen Szenen recht verschwommen, in anderen wird es recht pixelig. Auch gibt es einige kleinere Clippingfehler, aber dafür sind die Charaktermodelle wirklich gut gelungen. Das Game ist genrell etwas düster gehalten, aber das passt zum gruseligen Ambiente und stört weiter nicht. Der Sound ist bedrückend und traurig, die Geräusche wie knarrende Dielenbretter oder rostige Türangeln geben dem Game zusätzlich eine gruselige Atmosphäre. Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig und manches Mal muss man Räume mehrmals aufsuchen, weil man einen zu findenden Gegenstand nicht freigeschaltet hat. Seine Camera Obscura kann man nach und nach mit einigen Verbesserungen austatten.

Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers wurde von Tecmo exklusiv für Nintendo entwickelt und bietet einen Umfang von rund 12 bis 15 Stunden. Nach jedem Kapitel gibt es eine Übersicht, inkl. Bewertung, wie man sie aus anderen japanischen Survival-Horror-Games kennt. Man kann danach jedes Kapitel noch einmal durchspielen um eine bessere Bewertung zu erhalten.

Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassersvon Nintendo ist ab 30. Oktober 2015 mit USK 3 für die WiiU erhältlich. Wir haben das Game auf der WiiU mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
74% / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
anspruchsvolle Story wird aus 3 Perspektiven erzählt
innovatives Gameplay mit Camera Obscura
Negatives
einige grafische Clippingfehler und verschwommene Texturen
Steuerung nicht ganz einfach zu handhaben
die einzelnen Kapitel sind recht linear aufgebaut
die Reihe hat sich kaum weiterentwickelt

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Category: Games, Wii U

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Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

Comments (1)

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  1. Die Serie mochte ich schon immer

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