Mr. Selfridge – Staffel 1

| 26. August 2014 | 3 Comments

Mr. Selfridge ist ein engagierter und innovativer Geschäftsmann, der 1909 nach England kommt, um ein neuartiges Kaufhaus aufzubauen und London aufzumischen. Doch es gibt natürlich auch Schattenseiten, so sind da die Geldgeber, die Angestellten und die Familie, die Mr. Selfridge teilweise fast gar nicht sieht, da er so mit seinem Kaufhaus beschäftigt ist.

Mr. Selfridge - Staffel 1, Cover

Mr. Selfridge – Staffel 1, Cover, Rechte bei Universal Pictures GmbH

Die Serie beginnt damit, dass Mr. Selfridge (Jeremy Piven) nach London kommt und in einem Viertel, das zuvor nicht ganz so angesehen ist, ein Kaufhaus errichten möchte. Doch das alles ist nicht so einfach, denn nicht jeder glaubt so an sein Projekt wie er selbst und so springt ihm schließlich ein wichtiger Geldgeber ab und das ganze Unternehmen droht zu scheitern. Doch Mr. Selfridge ist unbeirrbar und arrangiert sich mit Lady Mae Loxley (Katherine Kelly), so kann sein Kaufhaus eröffnen.

Um Aufmerksamkeit zu erreichen lässt sich Mr. Selfridge auch immer wieder neue Sachen einfallen. So macht er zu Beginn Ms. Ellen Love (Zoe Tapper), eine Tänzerin, zum Gesicht von Selfridges, wobei die Dame sich in Mr. Selfridge verliebt, was jedoch nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Dann holt er das Flugzeug eines französischen Flugpioniers in sein Kaufhaus, lässt die russische Ballerina Anna Pavlova auftreten, oder er veranstaltet eine Signierstunde des berühmten Autors Arthur Conan Doyle.

Doch so groß der Erfolg mit dem Kaufhaus ist, so ist es doch schwierig, das mit der Familie unter einen Hut zu bekommen. Noch dazu ist Mr. Selfridge ein Lebemann und scheint zahlreiche Affären gehabt zu haben. Und so verletzt er immer wieder seine Frau Rose (Frances O’Connor), die sich eine Zeit lang von einem jungen Maler trösten und portraitieren lässt.

In der Serie werden auch politische Themen aus der damaligen Zeit angesprochen. So gibt es z.B. auch immer wieder Auftritte der Suffragetten, die sich für das Frauenwahlrecht einsetzen. Dies steht teilweise in ziemlichen Gegensatz zu den Handlungsweisen mancher der Damen, die bei Selfridges arbeiten. Aber gerade dieser Zwispalt spiegelt auch die damalige Zeit wieder.

Mr. Selfridge - Staffel 1, Verkäuferinnen

Mr. Selfridge – Staffel 1, Verkäuferinnen, Rechte bei Universal Pictures GmbH

Es gibt mehrere Handlungsebenen, mehrere kleine Geschichten nebeneinander. Dabei ist es durchaus wichtig, die einzelnen Folgen in der richtigen Reihenfolge anzusehen, um der Story richtig folgen zu können und sich bei den Elementen auszukennen. Die Charakter sind unterschiedlich und auch vielschichtig und es gibt Weiterentwicklungen auch innerhalb der Staffel.

Die Staffel 1  von Mr. Selfridge umfasst 3 DVD mit 10 Folgen in 464 Minuten. Das Bild ist im Format 16:9 -1,77:1 verfügbar, als Sprachen gibt es Deutsch und Englisch in Dolby Digital 2.1 Sourround. Als Bonusmaterial sind ein Making-of sowie Selfridges: Damals und Heute vorhanden.

Mr. Selfridge – Staffel 1 von Universal Pictures GmbH ist ab 04. September 2014 mit FSK 6 auf DVD erhältlich. Wir haben sie auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.

Bewertung

PositivesNegatives

  • interessante Serie
  • fängt die Situation damals gut ein
  • Alltagsprobleme werden gezeigt
  • Geschäftsführer Dasein hat nicht nur Vorteile
  • fortfahrende Storys

  • wirkt teilweise verstaubt
  • Frauen zum großteil sehr farblos und zu emotional
  • relativ langsames Tempo

Rating
87%

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Category: Filme, TV Serien

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Ich spiele schon immer gerne Spiele und lese gerne, wobei die Leidenschaft mit Brettspielen und Bilderbüchern schon in frühen Kindesjahren begann, sich dann zu erwachseneren Büchern und PC Games erweiterte, bis dann auch Filme und XBox Games dazu kamen. Außerdem mache ich gerne Musik, widme mich Pen&Paper Rollenspielen und besuche gerne Theater und Konzerte.

Comments (3)

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  1. Renate Zuglo Renate Zuglo sagt:

    Scheint interessant zu sein, mal schauen ob ich das irgendwo bekommen kann

  2. Interessant das man die Selfridge Geschichte sozusagen verfilmt hat.

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