Metro Redux

| 15. September 2014 | 0 Comments

Metro Redux beginnt mit Metro 2033, der Geschichte des jungen Russens namens Artjom, welcher vom Spieler gesteuert, eine wahre Odysse durch die Moskauer Metro macht um seine Heimatstation WDNCh vor der Vernichtung zu retten. Mit Last Light folgt danach die nicht minder spannende Fortsetzung. Die beiden Videogames, welche auf Romanen basieren wurden jetzt neu aufgebohrt und auf die neuen Videokonsolen inkl. aller DLC gehoben. Wir haben es gespielt.

Xbox One Cover

Metro Redux, Rechte bei Deep Silver

Metro Redux hat seine Stärken, vor allem im Survival Modus, wo es echt um jede Patrone, um jeden Gasmaskenfilter geht. Metro Redux ist der Survival Horror Shooter für Erwachsene und jetzt auch auf der neuen Konsolengeneration erschienen. Grafisch wurde das Game echt aufpoliert, es ist zwar kein neuer grafischer Standard für die Xbox One, aber das hat auch keiner erwartet, aber das Game braucht sich keinesfalls vor den anderen Xbox One Games zu verstecken, es schaut wirklich sehr gut aus. Solche Portierungen in dieser Qualität würden wir uns öfters wünschen. Inhaltlich ist es noch immer eine sehr gute Geschichte, die spannend umgesetzt wurde. Man muss in jedem Modus durchaus auf seine Munition und Ausrüstung achten. Das einzige Manko ist die etwas fehlgeleitete KI, die weder damals noch heute gut war.

Metro 2033 Redux spielt im Jahr 2033, 20 Jahre nach einem gewaltigen Atomkrieg, der die Erdoberfläche in eine verstrahlte Giftwüste verwandelt hat. Eine Handvoll Überlebender hat in den Tiefen der Moskauer U-Bahn Zuflucht gefunden, und für die menschliche Zivilisation hat ein dunkles Zeitalter begonnen. Ihre Metro-Stationen kämpfen ums Überleben – gegeneinander und gegen mutierte Schreckenskreaturen, die in der Außenwelt leben. Der Spieler ist Artjom – geboren in den letzten Tagen vor dem Feuer, aber aufgewachsen im Untergrund. Niemals hat er die Stadtgrenzen verlassen, doch ein verhängnisvolles Ereignis endet in einer verzweifelten Mission, der Reise ins Herz des Metro-Systems, um die Überreste der Menschheit vor einer schrecklichen bevorstehenden Bedrohung zu warnen. Die Handlungen des Spielers entscheiden über das Schicksal der Menschheit.

Metro Last Light Redux spielt im Jahr 2034, ein Jahr nach den Ereignissen von Metro 2033 Redux. Unter den Ruinen des postapokalyptischen Moskaus, in den Tunneln der Metro, werden die Überlebenden der Menschheit erneut von tödlichen Bedrohungen von außen belagert – und von innen. Die Mutanten sind auf der Jagd: Sie suchen die Katakomben unter der verwüsteten Oberfläche ebenso heim wie die Erde unter dem vergifteten Himmel. Anstatt sich ihnen aber vereint zu stellen, führen die Stationsstädte der Metro einen Kampf um die ultimative Macht, eine Höllenmaschine aus den Militärarchiven von D6. Ein Bürgerkrieg sorgt für Unruhen und könnte die Menschheit für immer auslöschen. Als Artjom – belastet mit Schuld und angetrieben von Hoffnung – hält der Spieler den Schlüssel zum Überleben der Menschheit in der Hand – das letzte Licht in einer finstersten Stunde …

Metro Redux basiert auf dem Roman Metro 2033 und Metro Last Light Redux auf Metro 2034 vom russischen Schriftsteller Dmitri Gluchowski. Es handelt sich dabei um dystopische Romane, welche in den Bereichen der Moskauer U-Bahn nach einem Atomkrieg spielen. Ein junger Russe namens Artjom sieht sich gezwungen eine wahre Odysse durch die Metro zu machen um seine geliebte Heimatstation WDNCh vor der Vernichtung zu retten.

Über den Roman Metro 2033 von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski haben wir hier berichtet.

Bei Metro Redux wählt man zunächst seinen Spielstil “Spartaner” oder “Überleben”, je nach dem ob man die Kampagne actionreicher oder mehr als Survival Horror Game erleben möchte. Anschließend kann man einen von drei Schwierigkeitsgraden wählen. Danach folgt ein sehr kurzes Tutorial und man taucht ein in die Geschichte, die man linear mit ein paar Entscheidungen erlebt. Grafisch sind beide Games aufgeblüht, vor allem die Licht- und Schatteneffekte sind sehr wirkungsvoll umgesetzt. Die beiden Games sind zwar inhaltlich stark verbunden, aber es handelt sich um zwei eigentständige Geschichten. Technisches gesehen ist Last Light das doch um einiges stärkere Game, auch was die Atmosphäre betrifft.

Das Gameplay ist wie bei den meisten Shootern recht einfach und schnell erklärt. Mittels Taste kann man über zwei Ringmenüs Ausrüstungsgegenstände wie Taschenlampe, Gasmaske, das manuelle Aufladegerät für die Taschenlampe oder auch die Luftfilter aktivieren. Die Synchronisation kann als wirklich gelungen bezeichnet werden, denn es sind gute Sprecher am Werk, mit passenden Stimmen und ausgezeichneten Dialogen. Die Spielzeit für die Story von Metro 2033 Redux beträgt ungefähr 8 bis 12 Stunden und bei Metro Last Light Redux ungefähr 12 bis 15 Stunden.

Metro Redux von Deep Silver ist ab 29. August 2014 für PC, Xbox One und PlayStation 4 erhältlich. Wir haben beide Games auf der Xbox One mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW gestestet.

Bewertung

PositivesNegatives

  • gelungene Portierung auf die Xbox One
  • schöne Licht & Schatteneffekte
  • Zwei Spielemodi für verschiedene Spielstile
  • gegenüber der Xbox 360 Version noch mehr Möglichkeiten

  • KI bleibt grottenschlecht
  • recht kurze Spielzeit und sehr lineare Story

Rating
88%

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Category: Games

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Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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