Kung-Fu For Kinect

| 19. August 2016 | 0 Comments

Kung-Fu For Kinect von Virtual Air Guitar Company ist eine Überarbeitung des Xbox 360 Beat´em up Kung Fu High Impact von der italienischen Softwareschmiede Black Bean und der finnischen Virtual Air Guitar Company Oy und ist eine Adaption für Xbox One. Das Game im Comicstyle zeichnet sich dadurch aus dass man selbst Hauptfigur im Comic ist und in klassischer Comicmanier zum strahlenden Helden wird. Wir haben es gespielt.

Xbox One Cover - Kung-Fu For Kinect, Rechte bei Virtual Air Guitar Company

Kung-Fu For Kinect, Rechte bei Virtual Air Guitar Company

Kung-Fu For Kinect überträgt die Bewegungen recht präzise und man kommt dabei ganz gehörig ins Schwitzen, mal eine andere Form von Workout. Vor allem die eigenen Fotos von einem, welche in die Zwischensequenzen eingebettet werden, geben dem sich nicht sehr ernst nehmenden Game einen echt schrägen Touch. Das Gameplay selbst kämpft jedoch im Spielverlauf zunehmend mit Eintönigkeit. Kung-Fu For Kinect ist ein unterhaltsames Game für selbstironische Comicfans.

Die Schauplätze mögen sich ändern, das Gameplay bleibt aber dabei immer dasselbe. Etwas Abwechslung hätte da nicht geschadet. Andererseits aber ist das Spiel für jeden etwas, der schon immer einmal die Hauptrolle in einem actionreichen Kung Fu Comic  spielen wollte. Man sollte aber durchaus für Platz sorgen, denn bei den wilden Bewegungen und Kämpfen wird man ihn brauchen, da die Fights doch viel Platz beanspruchen.

Bei Kung-Fu For Kinect übernimmt der Spieler die Hauptrolle in einer schrägen, aber einfachen Story im Comic Format in 14 Kapiteln, mit einer ungefähren Länge von 5 bis 7 Stunden. Durch die Fotofunktion und die Bewegungssteuerung der Kinect wird man auf witzige Weise und im wahrsten Sinn des Wortes, direkt in die Geschichte eingebunden. Dazu muss man vor jeder Zwischensequenz bestimmte Posen einnehmen, die dann in den comicpanelartigen Zwischensequenzen Verwendung finden.

Die Story selbst ist ziemlich schräg und logikfrei, was aber durchaus gewollt scheint und ironisch inszeniert ist. Passend dazu bietet die Grafik keine ultra-realistischen Optiken, sondern das Game präsentiert sich durchwegs in einem knallig bunten Comic Look. So kämpft ihr gegen eure Gegner am Hafen, in modrigen Kellern, aber auch in den Tiefen des Dschungels.

Im Game selbst sieht man sein von der Kinect aufgenommenes Abbild, während von rechts und links jede Menge Ninjas, Untote, Mutanten und Monster über den Bildschirm tanzen, um dem Charakter das Leben schwer zu machen. Die Gegner werden dann mit den Bewegungen eurer Arme und Beine, die man ausführt, vermöbelt. Schläge und Tritte, aber auch Block-Manöver sind möglich, vorausgesetzt man führt sie auf genau der Höhe aus, auf der die gegnerischen Attacken ankommen. Durch bestimmte Bewegungen kann man mit den Schläge und Tritten Spezialmoves ausführen und z.B. Blitze herbeirufen oder flammende Pfeile verschießen. Die deutsche Synchronisation des Games ist ganz passabel gelungen.

Kung-Fu For Kinect wurde von Virtual Air Guitar Company entwickelt und veröffentlicht. Das finnische Entwicklerstudio Virtual Air Guitar Company Oy hat es exklusive für die Xbox One entwickelt. Das Entwicklerstudio wurde 2010 gegründet und wurde mit dem comicartigen Kinect Game Kung-Fu High Impact bekannt.

Kung-Fu For Kinect von Virtual Air Guitar Company erscheint mit FSK 12 und ist ab 24. Juni 2016 für Xbox One mit Kinect erhältlich. Wir haben das Game auf der Xbox One mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
72% / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
selbstironischer Story-Modus mit witzigen Dialogen
die deutsche Sprachausgabe ist gut geworden
es ist ein spaßiges Work-out für zwischendurch
recht gelungene Kinect-Erkennung
Negatives
Kampagnenmodus ist etwas zu kurz
Fortbewegung in den Levels teilweise schwierig
Gameplay leider recht eintönig mit der Zeit

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Category: Games, Xbox One

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Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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