Justice League: Hero Dice

| 20. März 2016 | 0 Comments

Justice League: Hero Dice ist ein kooperatives Würfelspiel bei dem man als Superheld wie Batman oder Superman mit den entsprechenden Superkräften eine Stadt aus dem bekannten DC Universum vor einer Horde von Superschurken rettet und das in weniger als 30 Minuten. Jeder Spieler braucht dazu aber auch sein eigenes Set.

Batman Set - Justice League: Hero Dice, Rechte bei Heidelberger Spieleverlage

Justice League: Hero Dice, Rechte bei Heidelberger Spieleverlage

Justice League: Hero Dice besticht durch seine hohe Geschwindigkeit, eine Partie ist in rund 15 Minuten gespielt. Außerdem ist es wirklich gelungenen dass sich die einzelnen Superhelden nicht nur durch das Layout ihres Sets unterscheiden und dass sie ihre eigenen Erzfeinde als Superschurken mitbringen, sondern auch dass sie eine eigene Würfelmechanik besitzen. Dafür muss jeder Spieler sein eigenes Set haben um spielen zu können. Es gibt zwar auch eine Solospiel Variante, aber am meisten Spaß macht Hero Dice wenn man gemeinsam spielt. Gleiche Helden sind dabei kein Problem, da es auch, neben der Soloveriante eine Regeloption gibt dass mehrere Spieler den selben Helden spielen, wobei das durch die gleichen Fähigkeiten doch schwieriger ist, als wenn unterschiedliche Helden gemeinsam gegen das Böse kämpfen. Als nächstes wurden Sets zu Flash, Green Lantern, Aquaman und Wonder Woman angekündigt.

Justice League: Hero Dice werden mit einem Set pro Spieler gespielt. Jedes Set – derzeit sind leider nur Batman und Superman erhältlich – repräsentiert einen Helden und hat alle notwendigen Karten, Marker und Würfel um diesen Helden zu spielen. Zuerst wird die Stadt wie Gotham oder Metropolis ausgewählt und die Schurken verdeckt vorbereitet. Dann beginnen sie die Stadt zu verwüsten und locken die Superhelden hervor.

Danach tritt man gegen die ersten Superschurken an. Jeder Superheld hat seine eigenen Kräfte. So besitzt Superman natürlich seinen Hitzeblick und macht automatisch einen Erfolg und Batman kann mit Hilfe des Batmobil Symbols Erfolgswürfel sammeln. Man kann dabei gemeinsam oder getrennt gegen die Schurken antreten. Manche Schurken können wiederum nur im Team besiegt werden. Es ist also eine gewisse Taktik gefragt, wann man gegen jemanden vorgeht und wer zusammenarbeitet.

Dabei ist es manches Mal wirklich ratsam dass man sich auf den Gegner eines anderen Superhelden stürzt, so hat z.B. Lex Luthor, einer von Supermans Erzfeinden Kryptonit, welches den Superman-Spieler schwächt, dem Batman Spieler jedoch hat er nichts dergleichen entgegenzusetzen. Dafür kann sich Superman besser mit Pinguin, einem Erzfeind Batmans messen. Die Spieler würfeln gleichzeitig ihre Würfeln und erwürfeln Fehlschlagssymbole oder Erfolgssymbole. Wenn man genügend Erfolgssymbole hat, ist der Superschurke besiegt.

Spielmaterial - Justice League: Hero Dice, Rechte bei Heidelberger Spieleverlage

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Zu Beginn der nächsten Runde rücken weitere Schurken nach und neue werden aufgedeckt. Sollten zu einem bestimmten Zeitpunkt die Schurken stärker als die Helden sein, setzen diese ihre Verwüstung in der Stadt fort. Nach dem finalen Bosskampf wird abgerechnet wie erfolgreich die Spieler waren. Dabei wird nur das Superhelden-Team als gesamtes bewertet.

Justice League: Hero Dice erschien als Batman-Set und Superman-Set im Dezember 2015 beim Heidelberger Spieleverlag in deutscher Übersetzung. Wir haben bei unserem Test mit 2 Spielern ungefähr 15 bis 20 Minuten pro Partie benötigt.
80% von 100%
Weltenraum WertungWertung
Positives
ein kurzweiliges, witziges Würfelspiel
die DC Comics Atmosphäre wurde gelungen umgesetzt
jeder Superheld hat seine eigene Würfelmechanik
Negatives
jeder Spieler braucht sein eigenes Würfel-Set
derzeit gibt es nur Batman und Superman
die Würfel sind ein wenig sperrig zu würfeln

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Category: Spiele, Würfelspiele

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About the Author ()

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

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