Just Dance 2016

| 22. Dezember 2015 | 0 Comments

Just Dance 2016 ist ein weiterer Teil der beliebten Reihe und ein ziemlich gut gelungener noch dazu. Es ist ein bunter Mix aus neuen Songs, Klassikern, Filmsongs und auch so Spezialitäten wie z.B. einem irischen Song und Tanz. Und man kann gemeinsam Spaß haben, Erfolge freischalten und sich so richtig verausgaben, je nachdem, was man gerade möchte.

Just Dance 2016 - Cover

Just Dance 2016 – Cover, Rechte bei Ubisoft

Mit Just Dance 2016 ist das wohl bekannteste Tanz-Game zurück und kommt mir vielen neuen Songs und einigen anderen Neuigkeiten. So sind die Hintergrundgrafiken bei den Songs ausgefeilter und wesentlich unterschiedlicher als noch bei den älteren Games. Teilweise gibt es ein richtiges Farbenfeuerwerk, immer zum jeweiligen Song passend. Auch der tanzende Panda ist wieder mit dabei, der wohl süßeste und witzigste Tänzer des Games, der gar nicht mehr wegzudenken ist.

Das Menü ist recht übersichtlich und üblich bunt gestaltet. So gibt es die bekannte Dance Party, bei der man mit bis zu 5 Freunden einzelne Lieder auswählen kann und zu diesen Tanzen kann. Dabei können die unterschiedlichen Personen ganz unterschiedliche Moves machen, je nachdem, was eben der Vortänzer macht. Man sammelt hier Punkte, kann versuchen die Highscores der anderen zu knacken. Außerdem kann man neue Avatare freischalten. Auch lustig ist die Dance Quest. Hier werden mehrere Lieder fix vorgegeben, die man dann möglichst gut tanzen muss und versuchen muss unter die ersten 3 Tänzer zu kommen. Dabei kann man zwischen 3 Schwierigkeitsstufen wählen, was eine wirklich gute Idee ist, sodass weder Gelegenheitstänzer noch Erfahrene frustriert werden. Das ist wirklich gut gelungen und gar nicht so einfach. Lustig ist die Avatar-Rangliste, die während des tanzens auch die ganze Zeit sichtbar ist und auf der man die Wechsel gut mitverfolgen kann. So weiß man, wie sehr man sich anstrengen muss, um vielleicht doch noch einen Platz auf der Liste hinaufzuklettern.

Weiters gibt es die VS Video Challenge, gegen Community Gegner, die interessant ist, aber durchaus ihre Tücken hat. Lustig ist es natürlich, wenn man gegen Freunde tanzt und sie immer wieder herausfordert. Die Sweat & Playlist ist eine Art von Workout, um so richtig Kalorien zu verbrennen. Hier kann man die Tanz-Sessions individuell gestalten, als sich seine Lieblingslieder aussuchen und zu diesen tanzen oder man wählt eine der vorgefertigten Themen-Playlisten. Während des tanzens kann man dabei sehen, wie die Kalorien purzeln. Das ist nett, aber auch noch ausbaufähig. Ganz neu ist der ShowTime-Modus, der ebenfalls über die Community läuft. Hier kann jeder Spieler zum Star werden und seine Darbietung sofort in einen kleinen, teilbaren Videoclip umwandeln. Diese kann man im Just Dance TV ansehen und auf UPlay können weitere Songs gekauft oder heruntergeladen werden.

Interessant ist auch die Song-Mischung. So gibt es coole neue Songs wie All About That Bass von Meghan Trainor, Born This Way von Lady Gaga, Lights von Ellie Goulding, Uptown Funk von Mark Ronson Ft. Bruno Mars, oder Want To Want Me von Jason Derulo. Dann gibt es auch etwas alternative Songs wie den Balkan Blast Remix der Angry Birds, oder auch Ievan Polkka von Hatsune Miku. Mit dabei sind auch wieder Klassiker wie These Boots are Made for Walkin‘ interpretiert vom Girly Team, Hit the Road Jack von Charles Percy, oder When the Rain begins to fall von Sky Trucking. Außerdem gibt es wieder Filmsongs wie Under The Sea aus Arielle oder Junto a ti aus Violetta, oder auch ganz anderes wie den Irish Meadow Dance oder die William Tell Overture.
Für Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt und die ganze Familie findet sich ihre Songs bei diesem Game. Teilweise sind die Hits aber ganz schön schwer nachzutanzen und was man sich z.B. bei Arielle gedacht hat, weiß ich nicht so recht. Denn um das richtig mitzutanzen bräuchte man am besten einen niedrigen Couchtisch vor der Kinect, auf dem man sich herumräkelt. Bei anderen Songs sind die Bewegungen nur einfach etwas zu schnell, um richtig mitzukommen, oder man braucht mehrere Leute, um die Songs richtig schön nachtanzen zu können. Das ist ein wenig schade, wenn man mal alleine spielen möchte.

Interessant ist auch die Möglichkeit, nicht nur über die Kinect zu tanzen, sondern auch per Smartphone, was besonders für Wii, Wii U oder auch die PlayStation wichtig ist. Die Just-Dance-Controller-App gibt es für Apple, Android und auch für Windows-Phones. So können bis zu 6 Spieler gleichzeitig spielen, und man muss nicht in einem gewissen Sensorbereich stehen, nur in Sichtreichweite, damit man weiß, was man tanzen soll.

Auch neu ist ein Abo-Streaming Service, Just Dance Unlimited, bei dem begeisterte Tänzer noch viele zusätzliche exklusive Inhalte und Hits bekommen können, sowie Titel aus den vorherigen Just-Dance Teilen. Hier gibt es immer wieder Updates und neue Inhalte zu finden. Ein wenig seltsam ist, dass man alles mögliche sehen kann, was es dort gibt. Wenn man nicht vor hat, dieses Service zu nutzen, kann es ein wenig nervig sein, wenn man unabsichtlich auf einen Song, den es nur dort gibt, klickt.
Wer nur Gelegenheitstänzer ist, wird mit dem Grundspiel aber auf jeden Fall das Auslangen finden. Denn auch so gibt es eine ziemlich große Auswahl an Songs und Modi und die Jagd nach Highscores macht durchaus Spaß.

Just Dance 2016 von Ubisoft ist für  schon länger für Wii, Wii U, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One seit 22. Oktober 2015 erhältlich. Wir haben das Game auf einer Xbox One getestet.
83% von 100%
Weltenraum WertungWertung
Positives
viele neue Songs, recht abwechslungsreich
Smartphone als Controller gute Idee
einfache Bedienung
hoher Spaßfaktor
für bis zu 6 Spieler möglich
coole Hintergrundgrafiken
Negatives
manche Choreographien nicht gut tanzbar
Abo-Service Produkte sofort integriert
gekaufte Songs von Vorgängern nicht importierbar
Fitnessmodus könnte besser ausgebaut sein

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Category: Games, Xbox One

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About the Author ()

Ich spiele schon immer gerne Spiele und lese gerne, wobei die Leidenschaft mit Brettspielen und Bilderbüchern schon in frühen Kindesjahren begann, sich dann zu erwachseneren Büchern und PC Games erweiterte, bis dann auch Filme und XBox Games dazu kamen. Außerdem mache ich gerne Musik, widme mich Pen&Paper Rollenspielen und besuche gerne Theater und Konzerte.

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