Inside – Deadly Prison

| 24. Juli 2018 | 0 Comments

Inside – Deadly Prison von Regisseur Daryn Tufts ist ein amerikanischer Horror-Film aus dem Jahr 2013. Der Film nach einem eigenen Drehbuch des Regisseurs handelt von einem verurteilten Verbrecher, routiniert gespielt von Luke Goss, welcher mit dem Geist eines kürzlich hingerichteten Serienkillers konfrontiert wird.

Inside - Deadly Prison, Rechte bei Ascot Elite

Inside – Deadly Prison, Rechte bei Ascot Elite

Inside – Deadly Prison spielt recht überschaubar, vor allem im Gefängnistrakt in dem Miles untergebracht wird. Aus einer Nachbarzelle scheint der Geist eines Serienkillers nun das Gefängnis zu terrorisieren. Was außerhalb des Trakts passiert, erfährt man vor allem durch panische, an Miles Zelle vorbeilaufenden Personen. Im gesamten Film kommen rund ein Dutzend Schauspieler vor.

Leider strotzt das Drehbuch vor logischen Schwächen und Fehlern. Ein Monster, das keiner bemerkt, an das keiner glaubt, das aber einige Tote produziert, ist dabei nur eine, aber nicht die schwerwiegendste Schwäche. Auch wenn die Grundidee recht nett ist, wobei man sich viel stärker aufs Katz-und-Maus-Spiel zwischen Miles und dem Serienkiller hätte konzentrieren können, so ist es eine leider untrashige Version von Warten auf Godot. Die beiden Knastbrüder versuchen in den Geräuschen der Nacht die Situation zu analysieren.

Der Film ist recht schwach, auch viel zu lang und leider auch recht langweilig. Es gelingt Daryn Tufts nicht, den Zuseher zu fesseln und eine spannende Geschichte zu erzählen. Auch Luke Goss liefert hier wirklich nicht seine beste Rolle ab. Die anderen Darsteller agieren zwischen hölzern und mittelmäßig.

Inside – Deadly Prison handelt von Miles Berret (Luke Goss), welcher in seiner Gefängniszelle aus dem Schlaf gerissen wird, als Wächter an ihm vorbeilaufen. Im Dunkel der Nacht sind Schüsse und Schreie zu hören und dann wird ein Mann bei lebendigem Leib zerrissen. Etwas geht um in diesem Gefängnis, es tötet aus Lust, es jagt aus Passion und findet ein Opfer nach dem anderen.

Miles arbeitet mit Anthony (Paul Rae) zusammen, der in der Zelle neben ihm sitzt und er entdeckt, dass das Ding außerhalb der Gitter mit ihm in Verbindung steht. Handelt es sich dabei wirklich um den Geist eines Serienkillers, oder treibt jemand ein fieses Spiel mit Miles? Wenn er diese Nacht überleben will, muss er aus seiner Zelle ausbrechen. Aber wie?

Inside – Deadly Prison, mit einer Spieldauer von ca. 109 Minuten, wird mit einem ordentlichen Bild, aber zum Teil mit etwas dunklen Farben, im Format 16:9 – 1.77:1 geboten. Der ordentliche Ton wird u.a. auf Deutsch und Englisch in Dolby Digital 2.0 präsentiert. Unter den Extras findet sich nur der obligatorische Originaltrailer als Bonusmaterial.

Inside – Deadly Prison (Inside) von Ascot Elite ist seit 17. Juni 2014 mit FSK 16 auf DVD und Blu-ray erhältlich. Wir haben die DVD auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
38 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
eine durchaus nette Grundidee des Films
das Kammerspiel hat sehr gute Ansätze
der Anfang des Films ist spannend
Negatives
die schauspielerische Leistung ist schwach
das Drehbuch hat große Schwächen
der Film hat viele logische Lücken
es wird keine Spannung aufgebaut
zum Teil wirken die Gespräche recht lächerlich

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Category: Filme

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Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen. Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr.... Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

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