Hitman: Absolution

| 10. Dezember 2012 | 0 Comments

In Hitman: Absolution erlebt Agent 47 seinen bisher gefährlichsten und persönlichsten Auftrag seiner Karriere. Ist es auch ein spannender Agententhriller oder wird es eine lahme Entenjagd? Wir haben es gespielt.

H4 C

Hitman Absolution; Rechte beim Publisher

Hitman: Absolution ist spannend von der ersten Sekunde und durch die geschmeidigen Animationen hat man wirklich das Gefühl, ein aalglatter, gefährlicher Auftragskiller zu sein. Die Maps sind zwar zum Teil arg klein geraten, aber sie stecken voller Leben und Details. Aber es fehlt die Größe um ein Attentat richtig planen zu können, sich die richtige Position zu suchen und im richtigen Moment abzudrücken. Und ja, ich bin ziemlich hin und hergerissen, eine unglaubliche Detailfülle und ein akkurater Vorgang des Tötens einerseits, herumstehende Präzisionsgewehre ohne Schalldämpfer und Schrottflinten welche Agent 47 unter seinem Jacket versteckt andererseits. Was schade ist bei der tollen Präsentation ist, dass man in den Zwischensequenzen in den meisten Fällen wieder seinen schwarzen Anzug trägt, unabhängig von dem tatsächlich gewählten Outfit. Aber es ist ein famoses Spiel, wenn es einem nicht nur darum geht seine Gegner niederzuballern, sondern wo ein geschicktes Vorgehen erforderlich ist. Vor allem in der Wahl des Schwierigkeitsgrades wird jeder sein Hitman Erlebnis finden.

Absolution ist der mittlerweile fünfte Teil der Hitman Serie und auch dieser wurde von der dänischen Softwareschmiede IO Interactive entwickelt. IO Interactive, seit 1998 auf dem Markt wurde durch ihre Arbeit an der Hitman Serie und den beiden Kane & Lynch Games bekannt und 2004 von Eidos Interactive übernommen, welche selbst 2009 von Square Enix übernommen wurden. Für die Vorbesteller von Hitman: Absolution wurde übrigens ein eigenes Game, bestehend aus einem Level kreiert: Hitman: Sniper Challenge.

In Hitman: Absolution erlebt der Spieler als Agent 47 nicht nur Verrat an seiner Person, sondern wird in eine dunkle Verschwörung verwickelt. Bei jeder Mission gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten diese zu einem guten Ende zu bringen. Neben der klassischen Klaviersaite als Garrotte, schallgedämpften Berettas und Präzisionsgewehren stehen noch zahlreiche andere Werkzeuge wie Flaschen, Bomben, Kopfpölster, …. zur Verfügung, um den Auftrag auszuführen.

Der neue Instinkt Modus ist gut gelungen, per Knopfdruck kann man die Wege der Gegner dadurch vorherahnen und somit besser planen. Bedauerlicherweise ist die Vorauswahl der Waffen bei diesem Teil weggefallen. Man hat ein kleines Standardequipment, findet z.B. sein Präzisionsgewehr schon vorbereitet innerhalb der Map. Es gibt Speicherpunkte, die zum Teil sehr unregelmäßig gesetzt sind, anstelle von manuellem Speichern. In den niedrigen Schwierigkeitsgraden ist die KI wahrlich nicht meisterhaft, aber Puristen kann man die höchste Schwierigkeitsstufe empfehlen.

Zum Einsatz kommt bei Hitman: Absolution nun erstmalig die Glacier 2-Technologie von IO Interactive welche eine prachtvolle Detail-Vielfalt und ein überzeugendes grafisches, fast schon filmreifes Erlebnis bietet. Auch der gesamte Sound lässt keine Wünsche offen und die Synchronisation ist wirklich hervorragend gelungen. Der Multiplayer Part mit gegenseitigen Missionen ist eine tolle Idee, die zwar noch an Kinderkrankheiten leidet, aber großes Potential hat. Die Spielzeit der Singleplayerstory beträgt ungefähr 10 bis 15 Stunden.

Hitman: Absolution von Square Enix haben wir auf der Xbox 360 getestet und es ist ab 20. November 2012 erhältlich.

Bewertung

PositivesNegatives

  • tolle Atmosphäre durch zahlreiche Grafikdetails
  • hervorragende Lichteffekte
  • viele Optionen um eine Mission zu erfüllen
  • geschmeidige Animationen
  • atmosphärische Soundkulisse

  • Multiplayerpart noch mit Kinderkrankheiten
  • keine freie Waffenwahl
  • kleine Levelareale

Rating
83%

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Category: Games, TopPost

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Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig.

Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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